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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.01.2010
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Fashion Week bringt Wachstum und Arbeitsplätze

Die Fashion Week positioniert Berlin nicht nur als internationale Modemetropole, sondern sorgt gleichzeitig für wirtschaftliches Wachstum. Denn es werden zusätzliche Umsätze generiert, Arbeitsplätze geschaffen und Einkommen erzielt. Dabei entstehen auch indirekte Effekte, die hervorgerufen werden, wenn die aus den direkten Effekten stammenden Einkommen wieder verausgabt werden bzw. Nachfrage nach lokalen Diensten und Zulieferungen induziert wird.

Auch wenn die Fashion Week hinsichtlich der Medienpräsenz nicht mit der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr mithalten kann, werden viele verschiedene Branchen von den Einkäufern, Modejournalisten und modeinteressierte Touristen profitieren. Neben der Mode- und Textilbranche vor allem das Hotel- und Gaststättengewerbe, der Einzelhandel, öffentliche und private Kultureinrichtungen, Eventdienstleistungen wie Sicherheits- und Ordnungsdienste, Sekretariats-, Schreib- und Übersetzungsdienste, Ausstellungs- und Messeeinrichter, Kraftfahrzeug- Verleihfirmen, Parkhäuser, Tankstellen, Telekommunikation und Fotografisches Gewerbe sowie Kredit- und Versicherungsgewerbe profitieren von der Berliner Modewoche. Aber auch für viele lokale Bus- und Taxiunternehmen stellt der Modetourismus zur Fashion Week eine wichtige Umsatzgröße dar.

Die durch die Fashion Week generierten Wertschöpfungseffekte lassen sich nun erstmals mit Hilfe eines ökonometrischen Simulationsmodells (BEST – Berlin Economic Simulation Tool) berechnen. In einem realistischen BEST-Szenario werden die Ausgaben der Fachbesucher und der modeinteressierten Touristen ein zusätzliches Bruttoinlandsprodukt von insgesamt rund 74 Mio. Euro anstoßen. Auch wenn einige Investitionen der Fashion Week-Veranstalter betriebswirtschaftlich gesehen nicht rentabel sein sollten, so sind ihre gesamtwirtschaftlichen Effekte in der Summe doch beachtlich.

Insgesamt werden im Zusammenhang mit der Modewoche in diesem Szenario rund 620 Arbeitsplätze in der Hauptstadt geschaffen, von denen ungefähr die Hälfte zumindest für eine gewisse Zeit erhalten bleibt. Für den Berliner Haushalt zahlt sich die Fashion Week ebenfalls aus – die öffentlichen Einnahmen Berlins werden sich durch die zusätzlichen Wertschöpfungseffekte um insgesamt etwa 14 Mio. Euro erhöhen.

In einem stärker von Optimismus geprägtem Szenario kann das zusätzliche Bruttoinlandsprodukt sogar auf etwa 90 Mio. Euro steigen. Geht man von eher pessimistischen Zahlen aus, dann berechnet das Simulationsmodell immer noch eine zusätzliche Wertschöpfung von knapp 60 Mio. Euro.

Am wichtigsten ist aber der Imagegewinn durch die Berichterstattung in den Medien. Weltweit wird Berlin in diesem Januar wieder als junge, moderne Trendstadt wahrgenommen und enorme Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das ist eine hervorragende Werbung für die deutsche Hauptstadt. So übertraf bereits im vergangenen Jahr die Modewoche die Erwartungen der Berliner Wirtschaft. Die Fashion Week 2009 hat mehr als 200.000 zusätzliche Übernachtungen für Berlin gebracht. Auch die Erfahrungen mit der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im August 2009 belegen die positiven Effekte. So sorgten die Leichtathletik-Touristen im August mit nahezu 2 Mio. Übernachtungen in den Hotels und Beherbergungsbetrieben der Stadt für einen Zuwachs von 11,9%. Im gleichen Vorjahresmonat stieg die Übernachtungszahl lediglich um 2,3%.

Die Ausgabe von „Berlin aktuell“ zum Thema „Fashion Week“ sowie weitere volkswirtschaftliche Analysen und Berichte finden Sie in unserem Download-Center, Bereich „Volkswirtschaftliche Publikationen“, unter der Adresse www.ibb.de.



Herr Hartmut Mertens
Tel.: (030) 21 25-47 38

Investitionsbank Berlin (IBB)
Bundesallee 210
10719 Berlin
www.ibb.de

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