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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 11.05.2009
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Feri-Umfrage: Fondsgesellschaften blicken positiv in die Zukunft

- Uneinheitliches Bild hinsichtlich Entwicklung der Produktpalette - Gute Prognosen für Absatzpotential von Investmentfonds - Weiteres Wachstum des ETF-Segments prognostiziert

Die Fondsbranche blickt zuversichtlich in die Zukunft: Insgesamt wird das Absatzpotential für Fonds in 2009 überwiegend als gut bzw. sehr gut bewertet. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Feri EuroRating Services AG hervor, an der 57 Vertreter von Fondsgesellschaften teilnahmen. Auch in Hinblick auf die Produktpalette des eigenen Hauses sind die Fondsexperten optimistisch. 38 Prozent der Experten glauben, diese werde sich in 2009 vergrößern. Insgesamt 32 Prozent sind der Meinung, die Produktpalette ihres Hauses wird sich verkleinern bzw. stark verkleinern. 28 Prozent nehmen hingegen an, das Angebot wird in etwa gleich groß bleiben.
„Unstimmigkeiten ergeben sich allerdings, wenn man diese Aussagen mit denen zu einer möglichen Konsolidierung des Produktangebotes der gesamten Branche vergleicht“, so Dr. Tobias Schmidt, Vorstandsmitglied der Feri EuroRating Services AG. „Zwar gehen nur 32 Prozent der von uns befragten Experten davon aus, dass es in ihrem Haus zu Reduktionen innerhalb der Produktpalette kommt. Allerdings meinen über 70 Prozent, dass sich das Produktangebot der Fondsbranche insgesamt verkleinern bzw. stark verkleinern wird." (vgl. angehängte Grafik)

Bei der Frage nach dem Wachstum der einzelnen Fondsklassen im eigenen Haus ergibt sich ebenfalls kein eindeutiges Bild. Das Angebot folgender Fondsklassen wird sich nach Meinung der Befragten am ehesten vergrößern bzw. stark vergrößern: Aktienfonds (37 Prozent), Rentenfonds (29 Prozent), Alternative Investments (29 Prozent) und Gemischte Sondervermögen (28 Prozent).

Absatzpotential von Aktien- und Rentenfonds

Meinung, das Absatzpotential von Investmentfonds im Bereich Renten sei für das Jahr 2009 gut oder sehr gut. Das Absatzpotential von Fonds aus dem Bereich Gemischte Sondervermögen bewerten 64 Prozent der Experten mit gut oder sehr gut. Für Immobilienfonds sind 58 Prozent der Befragten positiv (Geldmarktfonds 55 Prozent, Wandelanleihefonds 50 Prozent). Lediglich für Aktienfonds und Fonds im Bereich Alternative Investments ist weniger als die Hälfte der Umfrageteilnehmer positiv gestimmt (44 bzw. 34 Prozent). Die Mehrheit geht hier von einem schwachen bzw. sehr schwachen Absatzpotential aus.

Auf die Frage, welche Aktien-Segmente im Jahr 2009 das beste Absatzpotential bieten, antworten jeweils knapp 13 Prozent das Segment Global anlegender Aktienfonds bzw. Valuefonds. Auf Platz 2 und 3 folgen Fonds mit Anlagefokus auf Europa und USA. Am schlechtesten werden 2009 nach Meinung der Experten Fonds mit Schwerpunkt Osteuropa & Mittlerer Osten sowie Small-Cap-Fonds abschneiden. Uneinigkeit besteht bei Branchenfonds: Rund 25 Prozent nominierten diese Anlageklasse als die mit dem schlechtesten Absatzpotential für 2009. Knapp 13 Prozent sehen dagegen hier das höchste Potential. Bei den Rentenfonds sehen die Profis Unternehmensanleihen vorn (42 Prozent). Für Rentenfonds in den Bereichen Emerging Markets und Staatsanleihen prognostizieren sie dagegen überwiegend schlechte Chancen (22 bzw. 18 Prozent).

Künftige Entwicklungen

Insgesamt 89 Prozent der Fondsexperten halten es für wahrscheinlich bzw. sehr wahrscheinlich, dass sich das positive Wachstum im ETF-Segment fortsetzen wird. Nach Meinung von 61 Prozent der Experten werden auch die Managementgebühren bei ETFs auf gleichem Niveau bleiben. Knapp 9 Prozent nehmen an, die Gebühren werden in diesem Bereich steigen bzw. stark steigen. 30 Prozent gehen davon aus, dass die Gebühren sinken bzw. stark sinken werden. Die Managementgebühren für aktiv gemanagte Fonds werden sich nach Einschätzung der Befragten wie folgt entwickeln: 66 Prozent meinen, die Gebühren werden gleich bleiben. 32 Prozent gehen davon aus, dass die Gebühren eher steigen werden.

Zur Umfrage

Die vorliegende Umfrage wurde vom 01. April bis 20. April 2009 von der Feri EuroRating Services AG durchgeführt. Daran nahmen 57 Vertreter von Fondsgesellschaften teil. 61 Prozent der befragten Gesellschaften verfolgen einen aktiven Managementstil, 5 Prozent einen passiven und 34 Prozent beide Stile.



Frau Cornelia von Poser
Tel.: 069 / 13 38 96-18
E-Mail: cvp@stockheim-media.com

Feri Rating & Research
Feri Finance AG
Rathausplatz 8-10
61348 Bad Homburg
Deutschland
http://frr.feri.de/

Die Feri EuroRating Services AG ist eine der führenden europäischen Ratingagenturen für die Analyse und Bewertung von Anlagemärkten und Anlageprodukten sowie eines der größten Wirtschaftsforschungs- und Prognoseinstitute. Derzeit betreut das Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern circa 1.000 Kunden und unterhält neben dem Hauptsitz in Bad Homburg weitere Büros in London, Paris und New York.



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