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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 11.02.2008
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Fidelity European Special Situations Fund: Unentdeckte Schätze Europas in einem Portfolio

Kronberg im Taunus, Februar 2008 - Fidelity International erweitert mit dem Fidelity Funds - European Special  Situations Fund seine europäische Produktpalette. Der Aktienfonds ist darauf ausgerichtet, Renditepotenziale von Unternehmen in Umbruchsituationen zu nutzen. Geografisch deckt der Fonds ganz Europa mit einem Schwerpunkt auf Ost- und Südosteuropa ab. Zudem nutzt Fondsmanager Fehim Sever Investmentchancen in Israel oder der Türkei. Dabei setzt er auf ein konzentriertes Portfolio von 35 bis 50 gezielt ausgewählten Aktien, deren Potenzial von den meisten Marktteilnehmern verkannt wird.

Mit Fehim Sever hat Fidelity einen ausgewiesenen Kenner der europäischen Börsen als Fondsmanager des Fidelity European Special Situations Fund (ISIN LU0329678501) gewonnen. Anthony Bolton, langjähriger Portfoliomanager des Fidelity European Growth Fund sowie des Fidelity UK Special Situations Fund, sagte anlässlich der neuen Aufgabe von Fehim Sever:  

"Fehim Sever ist ein exzellentes Beispiel dafür, dass der von Fidelity verfolgte Ansatz zur Entwicklung von Investmentexperten höchst kompetente Fondsmanager hervorbringt. Dabei schöpfen wir aus einer großen Gruppe erfahrener und talentierter Analysten. Ich habe sieben Jahre lang mit Fehim zusammengearbeitet. Auch er ist ein Fondsmanager, der seine Investmentideen häufig gegen den breiten Strom der Anleger kreiert und umsetzt. Dadurch eignet er sich hervorragend für einen Fonds, der auf Umbruchsituationen spezialisiert ist", so Bolton.  

Der Fidelity European Special Situations Fund engagiert sich vor allem im neuen Europa, einer Region im Aufbruch: In Ost- und Südosteuropa wächst die Wirtschaft seit vielen Jahren schneller als in den westeuropäischen Industrieländern. "Der Fidelity European Special Situations Fund profitiert vom tiefgreifenden strukturellen Wandel am Rande Europas", sagt Fondsmanager Fehim Sever. "Die Globalisierung und der damit einhergehende Boom in Sektoren wie Infrastruktur, Dienstleistungen, Agrarwirtschaft oder Rohstoffe bringen viele schnell wachsende Unternehmen hervor. Mein Ziel ist es, diese als einer der Ersten zu entdecken und dadurch langfristig hohe Wertentwicklungen für die Anleger zu erwirtschaften."  

Allein in den sechs Ländern der Investmentregion Südosteuropa (Griechenland, Mazedonien, Rumänien, Serbien, Bulgarien und Türkei) wuchs in den vergangenen zehn Jahren das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf um 9,3 Prozent. In Westeuropa lag die Rate bei lediglich 5,8 Prozent. Die starke Wirtschaftsentwicklung geht unter anderem mit einer zügigen Expansion der Einzelhandels- und der Finanzbranche einher. So ist zum Beispiel die griechische Piräus Bank außer in ihrem Heimatmarkt auch in den jüngsten EU-Mitgliedsländern Bulgarien und Rumänien sowie in Ländern wie Serbien, Ukraine und Ägypten engagiert - Staaten, denen eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung noch bevorsteht.  

Chancen bei türkischem Stahl und israelischem Dünger  

Jenseits des Bosporus, wo Sever einen kleineren Anteil des Fondsvermögens investieren kann, hat er zum Beispiel beim türkischen Stahlproduzenten Kardemir günstige Entwicklungschancen identifiziert. Der Unternehmenserfolg basiert auf der Spezialisierung auf Langstahlprodukte wie Profile und Schienen. In diesem Nischenmarkt lassen sich derzeit Absatz und Gewinne aufgrund der starken globalen Nachfrage deutlich steigern.  

Um besonders lukrativ erscheinende Chancen wahrzunehmen, reicht Severs Anlagehorizont bis nach Israel. Dort eröffnet die weltweite Verknappung von Agrarprodukten dem Düngemittelhersteller Israel Chemicals herausragende Absatz- und Wachstumschancen. Das Unternehmen profitiert zudem von der zunehmenden Verwendung von Biokraftstoffen als Ersatz für Treibstoff aus Erdöl. Die Produktion von Ölpflanzen erfordert eine höhere landwirtschaftliche Produktivität, die zum Beispiel mit Kali von Israel Chemicals erzielt werden kann.  

Auch für westeuropäische Unternehmen ergeben sich aus dem Wirtschaftswachstum in Ost- und Südosteuropa besondere Chancen. So sind deutsche Firmen derzeit stark im Portfolio des Fidelity European Special Situations Fund repräsentiert. Beispielsweise liefert der deutsche Nutzfahrzeughersteller MAN zahlreiche Lkw ins neue Europa. Der dortige Ausbau von Industrie und Handel geht mit einem großen Bedarf an Transportfahrzeugen einher. "Das hohe Investitionsaufkommen hält noch mindestens 15 bis 20 Jahre lang an, wird vom Markt bisher aber noch nicht in seiner vollen Dimension erkannt", so Sever.  

Dreistufiger Investmentprozess nach strengen Kriterien  

Der Fondsmanager wendet einen dreistufigen Investmentprozess an, der die Ideenfindung, die Quantifizierung von Risiko und Rendite sowie den Portfolioaufbau umfasst. Im ersten Schritt sucht Sever europaweit gezielt nach Firmen, bei denen ein bestimmtes Thema wie etwa ein Wandel ihrer Branche zu titelspezifischen Renditen führen kann. Hierfür stehen ihm die umfangreichen Researchkapazitäten von Fidelity zur Verfügung: Allein für die europäischen Märkte sind 71 Analysten verantwortlich, die rund 3.100 Unternehmen abdecken.  

Im zweiten Schritt definiert Sever das Chancenpotenzial jeder einzelnen Aktie, bestimmt aber auch die Risiken, die sich aus möglichen Fehleinschätzungen der jeweiligen Unternehmensführungen ergeben. Der dritte Schritt ist der eigentliche Portfolioaufbau. Dieser erfolgt von unten nach oben und folgt damit dem so genannten Bottom-up-Ansatz. Auf eine bestimmte Branchen- und Ländergewichtung muss der Fondsmanager dabei nicht achten. Aufgrund der strengen Auswahlkriterien enthält der Fidelity European Special Situations Fund lediglich 35 bis 50 Titel und ist damit stark konzentriert.  

Fokus auf Unterbewertungen oder neue Geschäftsmodelle  

"Die von mir favorisierten Firmen befinden sich oft in einer außergewöhnlichen Lage und bergen deshalb große Renditechancen. Häufig weisen sie ein von den meisten Marktteilnehmern noch nicht erkanntes Wachstumspotenzial auf, sind auf der Basis der zu erwartenden Gewinne unterbewertet oder erschließen durch neue Geschäftsmodelle herausragende Absatzmöglichkeiten. Es handelt sich sozusagen um unentdeckte Schätze der Aktienmärkte", sagt Sever.  

Fehim Sever verfügt über ein Jahrzehnt Erfahrung in der Investmentbranche und ist seit sieben Jahren für Fidelity tätig. In dieser Zeit war er unter anderem als Analyst für die Branchen Maschinenbau sowie Medien tätig und leitete das Analystenteam für Konsumgüter. Seine Karriere als Fidelity Fondsmanager begann 2003. Seit 2006 leitet Sever mit großem Erfolg einen europäischen Aktienfonds für kanadische Kunden, der nach einem ähnlichen Ansatz wie der Fidelity European Special Situations Fund verwaltet wird.




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Fidelity International ist eines der weltweit führenden Fondsmanagement-Unternehmen und seit fast vier Jahrzehnten auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktiv. Die mehr als 900 Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity privaten und institutionellen Anlegern anbietet. Die deutschen Niederlassungen Fidelity Investment Services GmbH, Fidelity Investments International - Niederlassung Frankfurt, Fidelity Investment Management GmbH und Fidelity Pensions Services GmbH, alle in Kronberg im Taunus, betreuen ein Fondsvermögen in Publikumsfonds von 12,01 Milliarden Euro, vertreiben 103 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner und beschäftigen 210 Mitarbeiter (Stand: 30.06.2007). Fidelity veröffentlicht ausschließlich produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen.

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