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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.12.2006
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Fidelity Rentenausblick 2007: Unternehmensanleihen als Favoriten

Kronberg im Taunus, 19. Dezember 2006 - Die Anleiheexperten von Fidelity International rechnen 2007 mit einer Verbesserung des Investitionsklimas auf den europäischen Rentenmärkten. Wenn die Wachstumsraten der Weltwirtschaft wie erwartet nur noch moderat steigen sollten, werden Anleihen für Anleger an Attraktivität gewinnen.

Von der Inflation geht 2007 kaum eine Gefahr für die Anleihemärkte in Europa aus, so die Analysten und Fondsmanager von Fidelity. "Die Teuerungsraten bleiben im globalen Schnitt voraussichtlich gleich oder gehen leicht zurück. Hierfür spricht, dass die Preise für Öl und andere Rohstoffe zuletzt sanken, nachdem sie 2006 Rekordstände erreicht hatten", sagte Paul Lavelle, Fondsmanager des Fidelity Euro Bond Fund. In vielen europäischen Ländern fielen zudem die Lohnerhöhungen niedriger als erwartet aus, was die Inflation zusätzlich dämpft. Angesichts der verringerten Inflationsgefahr sinkt der Druck auf die Notenbanken, die Zinsen weiter zu erhöhen.

Die Fidelity Experten rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins im ersten Halbjahr 2007 ein weiteres Mal auf dann 3,75 Prozent erhöhen wird. Anschließend werde sie den Zins vorerst halten. Gewöhnlich setze dieses Niveau die Anleihekurse unter Druck. Doch die nächsten Zinsschritte der EZB seien bereits in den Bewertungen von Anleihen berücksichtigt. Die Entscheidungen der EZB mindern daher nicht die Chancen, die Investoren durch eine gezielte Einzeltitelauswahl auf den Anleihemärkten finden.

Stabilität bei europäischen Unternehmensanleihen

Europäische Unternehmensanleihen bleiben aus Sicht der Fidelity Experten auch 2007 aussichtsreich. "Die meisten Firmen stehen auf einer soliden finanziellen Basis. Das hat die Kreditausfallraten auf ein historisch niedriges Niveau gesenkt. Diese guten Aussichten bleiben bei Unternehmensanleihen im nächsten Jahr bestehen. Verschlechterungen sind höchstens in Einzelfällen, aber nicht auf breiter Front zu erwarten", so Lavelle.

Nach Ansicht der Fidelity Experten wirken nächstes Jahr mehrere Faktoren unterstützend auf Unternehmensanleihen ein. Hierzu gehören Konsolidierungen im Banken- und Telekommunikationssektor, die starke Nachfrage nach strukturierten Produkten, das Wachstum zahlreicher Gesellschaften in den neuen EU-Staaten sowie Übernahmen osteuropäischer durch westeuropäische Unternehmen.

Umschichtungen treiben Anleihemärkte

Gewinnmitnahmen von Aktienanlegern könnten den Anleihemärkten 2007 einen deutlichen Schub geben. "Viele Anleger, deren Aktien im Wert stark gestiegen sind, werden ihre Beteiligungen bald verkaufen und Gewinne sichern. Hierzu suchen sie nach risikoarmen Anlagen, in die sie ihr Geld umschichten", sagte Lavelle. Anleihen könnten die großen Gewinner dieses Wechsels sein. Bereits im vergangenen Mai habe sich gezeigt, dass den europäischen Anleihemärkten hohe Summen zuflossen, als zahlreiche Anleger aufgrund von Inflationsängsten ihre Aktien verkauften.



Herr Jörg E. Allgäuer
Tel.: 0 61 73.5 09-38 70
Fax: 0 61 73.5 09-38 71
E-Mail: presse@fidelity.de

Fidelity Investment Services GmbH
Kastanienhöhe 1
61476 Kronberg im Taunus
Deutschland
www.fidelity.de

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