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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 29.04.2009
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Fidelity erwartet Comeback für Europas Fondsmärkte

Fidelity International erwartet, dass Investmentfonds gestärkt aus der Finanzkrise hervorgehen werden. Anbieter werden sich auf bewährte Investmentprinzipien rückbesinnen und mehr Wert auf Unternehmensanalysen und Risikomanagement legen, erklärten Fidelity Investmentexperten auf der Fidelity Europakonferenz 2009 in Frankfurt am Main. Sie begegnen damit dem wachsenden Anlegerwunsch nach Transparenz und hohen Sicherheitsstandards. Reformen im Finanzvertrieb müssen folgen.

Aufgrund historisch niedriger Leitzinsen in den USA und Europa wird es zunehmend schwieriger, mit Tages- oder Festgeld attraktive Erträge zu erzielen. Damit steigt das Interesse der Anleger, die in letzter Zeit aufgebauten Bargeldbestände wieder abzubauen und Kapital in Produkte mit höheren Renditechancen umzuschichten. Investoren werden deshalb verstärkt zu Produkten mit hohem Ertragspotenzial wie etwa Investmentfonds zurückkehren.  

"Nachdem viele durch die Finanzkrise verunsicherte Anleger im vergangenen Jahr vor allem Aktienfonds Gelder entzogen haben, verzeichnen wir seit November wieder durchgängig Mittelzuflüsse. Wir erwarten eine deutlich steigende Nachfrage, sobald wir einen dauerhaften Aufwärtstrend an den Märkten erleben", sagt Christian Wrede, Sprecher der Geschäftsleitung von Fidelity International in Deutschland bei der jährlichen Europakonferenz. Das Branchentreffen dient dem Austausch mit großen Kunden und Vertriebspartnern von Fidelity.

 Anleger auf einfache und transparente Produkte fokussiert  

Im Zuge der Finanzkrise wandeln sich die Anforderungen, die Anleger an Investmentprodukte stellen. "Die Verbraucher wünschen sich stärker als früher, dass ihre Geldanlagen einfach und transparent sind. Diesen Trend registriert Fidelity außer in Deutschland auch in anderen europäischen Ländern", so Wrede. Investmentfonds dürften davon profitieren. Denn sie begegnen der Forderung der Anleger nach Investmentlösungen, die in ihrer Struktur klar und verständlich sind.  

Anleger richten ihren Fokus außerdem stärker auf die Einlagensicherung. Investmentfonds sind im Insolvenzfall einer Fondsgesellschaft - der in Deutschland noch nie eingetreten ist - als Sondervermögen geschützt. Komplex strukturierte Produkte mit Emittentenrisiko werden es dagegen künftig schwerer haben. Damit einher geht der Trend, dass die Anleger selbstbewusster werden. Sie werden sich nach Einschätzung von Wrede in Zukunft aktiver in den Investmentprozess einbringen und Produkte kritischer hinterfragen.  

Rückkehr zu traditionellen Werten im Investmentmanagement  

Die veränderten Erwartungen bei den Kunden bewirken ein Umdenken auf der Angebotsseite, stärken das Risikomanagement und fördern eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte im Investmentmanagement. "Ich erwarte eine Renaissance der reinen Investmentphilosophie, bei der die Einzeltitelanalyse mehr zählt als die Orientierung am Marktwert und am Handelsvolumen. Wer mit Unternehmen in einem ständigen Austausch steht, kann schneller als der Markt agieren und rechtzeitig in Zukunftspotential investieren", so Wrede.

  Investoren, die ausschließlich auf Makrodaten achten oder Markttrends abbilden, schauten quasi nur zurück. Ein aktives Fondsmanagement auf der Basis einer konsequenten Auswahl von Einzeltiteln und eigenen kritischen Unternehmensanalysen biete dagegen die Chance, Portfolios flexibel an sich verändernde Marktbedingungen anzupassen und so Mehrwert für Anleger zu schaffen.    

Wandel im Finanzvertrieb notwendig  

Grundlegende Reformen sind nach Ansicht von Wrede auch beim Vertrieb von Finanzprodukten notwendig, um langfristige Kundenbeziehungen zu sichern. Erste Schritte hat der Gesetzgeber in Deutschland bereits unternommen, ähnliche Initiativen gibt es in Frankreich und Großbritannien. Das Anlegerinteresse müsse künftig aber noch stärker im Mittelpunkt stehen. Das setze transparente Angebots- und Kostenstrukturen voraus. Nur so könnten Anleger Produkte miteinander vergleichen, für sich den besten Beratungs- und Vertriebsweg wählen und eigenverantwortliche Investmententscheidungen treffen. "Wir müssen es beispielsweise schaffen, die Kosten für die Geldanlage einheitlich so auszuweisen, dass Anleger ohne Mühe nachvollziehen können, was sie wofür bezahlen und welche Renditechancen das von ihnen erworbene Produkt bietet", sagt Christian Wrede. Hier seien die gesamte Finanzbranche und die Politik gefordert.




Frau Marion Dreßler
Kommunikationschefin
Tel.: 0 61 73.5 09-38 70
Fax: 0 61 73.5 09-48 79
E-Mail: marion.dressler@fil.com


Herr Stefan Barkhausen
Unternehmenskommunikation
Tel.: 06173/5 09-38 75
Fax: 0 61 73.5 09-48 79
E-Mail: stefan.barkhausen@fil.com

Fidelity Investment Services GmbH
Kastanienhöhe 1
61476 Kronberg im Taunus
www.fidelity.de

Fidelity International ist eine auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktive Fondsgesellschaft mit einem verwalteten Fondsvermögen von 110,5 Milliarden Euro (Stand 31.12.2008). Die mehr als 1.000 Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern anbietet. Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment Management GmbH und FIL Pensions Services GmbH, mit Sitz in Kronberg im Taunus betreuen ein Fondsvermögen von 6,97 Milliarden Euro, vertreiben 132 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner und beschäftigen 206 Mitarbeiter (Stand: 31.12.2008). Fidelity International veröffentlicht ausschließlich produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen.

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