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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.01.2010
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Fidelity erzielt 2009 bestes Ergebnis seit Jahren

Fidelity International ist 2009 über alle Vertriebskanäle hinweg gewachsen und hat seine Ertragsbasis deutlich verbreitert. 2009 erhöhte sich das verwaltete Vermögen im Asset Management um 50 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 902 Millionen Euro und damit das 15-Fache des Vorjahres. Mehr als die Hälfte der neuen Zuflüsse kamen aus dem institutionellen Geschäft. Im Plattformgeschäft stiegen das Fondsvolumen und die Zahl der Kundendepots deutlich. Die Integration der im Oktober übernommenen Frankfurter Fondsbank verläuft planmäßig.

Fidelity International hat 2009 eines der besten Ergebnisse seit Jahren erzielt. Das Fondsvermögen wuchs bis zum Stichtag 31. Dezember 2009 um die Hälfte auf 10,5 Milliarden Euro (2008: 7,0 Milliarden Euro). Mit 902 Millionen Euro übertrafen die Mittelzuflüsse signifikant den Vorjahreswert von 60 Millionen Euro. Fidelity ist es damit im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern gelungen, in den beiden vergangenen, wirtschaftlich sehr herausfordernden Jahren stets Nettomittelzuflüsse zu generieren - und zwar über alle Vertriebskanäle hinweg. Die Statistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management weist Fidelity per Ende November als Fondsgesellschaft mit dem fünftstärksten Nettoneugeschäft aus. Beim Nettomittelabsatz europäischer Aktienfonds liegt Fidelity auf dem zweiten, bei US-Aktien auf dem dritten Platz. Bei Lebenszyklusfonds ist Fidelity die Nummer 1 im deutschen Markt.

"Fidelity gehört 2009 erneut zu den Gewinnern im deutschen Fondsmarkt. Obwohl die Börsen volatil, die Konjunktur schwach und die Anleger skeptisch waren, haben sie uns ihr Geld anvertraut", sagt Christian Wrede, Sprecher der Geschäftsleitung von Fidelity International in Deutschland. "Dass wir als Familienunternehmen nicht auf jeden Trend aufspringen und unseren Kundenservice im vergangenen Jahr weiter ausgebaut haben, zahlt sich einmal mehr aus."

Institutionelles Geschäft wesentliche Ertragssäule

Einer der zentralen Gründe für die positive Geschäftsentwicklung war einmal mehr das institutionelle Geschäft: Für institutionelle Kunden verwaltete Fidelity per 31. Dezember 2009 ein Vermögen von 2 Milliarden Euro, eine Steigerung um 82 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2008: 1,1 Milliarden Euro). Die Nettomittelzuflüsse stiegen auf 525 Millionen Euro (2008: 402 Millionen Euro, 2007: 45 Millionen). "Das institutionelle Geschäft von Fidelity hat sich im deutschen Markt zu einer wesentlichen Ertragssäule im Asset Management entwickelt", sagt Wrede. Ziel ist es, dass das institutionelle Geschäft 2010 mehr als 50 Prozent des Nettoneugeschäfts von Fidelity erwirtschaftet.

Vor allem im Geschäftszweig für betriebliche Pensionslösungen, den es erst seit September 2006 gibt, erzielte Fidelity sehr gute Ergebnisse. 2009 haben 13 namhafte Unternehmen und Institutionen Fidelity als Partner für ihre betriebliche Altersvorsorge ge­wählt. "Wann immer ein Unternehmen einen Partner für seine betriebliche Altersvorsorge sucht, sind wir mit dabei", sagt Wrede. Mit Spezialfonds- und Pensionslösungen betreut Fidelity in Deutschland mittlerweile deutlich über 50 Institutionen von DAX-Konzernen bis zu Mittelständlern sowie Tochtergesellschaften internationaler Unternehmen, Versicherungen, Stiftungen und einer supranationalen Organisation.

Bei betrieblichen Vorsorgekonzepten erfreuten sich Zeitwertkonten besonderer Beliebtheit, bei Pensionskonten Lebenszyklusfonds. In die sieben Fidelity Target Funds flossen 2009 Nettomittel von 298 Millionen Euro mit Schwerpunkt bei Firmen­kunden, so viel wie bei keinem anderen Anbieter in Deutsch­land. Das entspricht einem Marktanteil von 70 Prozent. Per Jahresende verwalteten die Fonds mehr als eine halbe Milliarde Euro, wovon über die Hälfte aus der betrieblichen Altersvorsorge stammt.

Privatanleger investieren wieder deutlich mehr

Auch das Privatkundengeschäft zog 2009 im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich an. Private Anleger investierten im vergangenen Jahr netto 377 Millionen Euro in Fidelity Fonds. Vor allem das Geschäft mit Vermögensverwaltern und Versicherungskunden entwickelte sich 2009 sehr erfreulich.

Am häufigsten wurden die Fonds der Fidelity Active Strategy (FAST), der Fideltiy European Growth Fund und die Fidelity Target Funds nachgefragt. Allein der FAST Europe Fund verzeichnete über private und institutionelle Anleger Nettomittelzuflüsse von 290 Millionen Euro. Der Fidelity European Growth Fund erzielte über alle Kanäle einen Nettozuwachs von 165 Millionen Euro, der Fidelity Target Fund 2020 von 100 Millionen Euro.

Ein kräftiger Impuls kam auch von der Garantie Investment Rente, die Fidelity Anfang März 2009 gemeinsam mit dem Lebensversicherer Canada Life auf den Markt gebracht hat. Von März bis Dezember 2009 wurden Beiträge in Höhe von 33,8 Millionen Euro eingereicht, wobei der durchschnittliche Anlagebetrag bei 47.000 Euro lag. Davon wurden 83 Rürup-Anträge mit insgesamt 1,6 Millionen Euro geschrieben.

Transparenz und Vertriebsunterstützung als Erfolgsfaktoren

"Wir haben uns stets darauf konzentriert, nur Investmentlösungen anzubieten, die in ihrer Struktur klar und transparent sind und dem Anleger eine langfristig nachhaltige Rendite liefern", so Wrede. "Zu den Erfolgsfaktoren zählt außerdem, dass wir gegenüber unseren Vertriebspartnern viele zusätzliche Unterstützungsleistungen entwickelt und umgesetzt haben." Fidelity hat 2009 zu weit über 100 eigenen Veranstaltungen mit Partnern eingeladen und zahlreiche Round-Table-Gespräche vor Ort organisiert. Zusätzlich wurden über 1.000 Kundenveranstaltungen gemeinsam mit Vertriebspartnern durchgeführt. Darüber hinaus wurden Online-Schulungen, ergänzende Vertriebsmaterialien wie die Fidelity Powertools sowie strategische Beratungsleistungen für Finanzberater angeboten.

Übernahme der FFB stärkt Geschäftsmodell

Das herausragende Ereignis im vergangenen Jahr war der Erwerb der Frankfurter Fondsbank (FFB). Fidelity vereint nunmehr eine der größten unabhängigen Fondsplattformen und einen der führenden Asset Manager des Landes. "Mit dem Erwerb der FFB verändert sich das Geschäftsmodell von Fidelity nachhaltig: Wir verfügen über zwei starke Standbeine mit jeweils tragfähigem Geschäftsmodell und einer vernünftigen Profitabilität", sagt Wrede. Mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens von rund 27 Milliarden Euro, das Fidelity in Deutschland verwaltet, stammt nicht mehr aus dem Asset Management. "Damit haben wir eine sehr viel breitere Ertragsbasis geschaffen, mit der wir selbst in schwierigen Märkten gut aufgestellt sind und weiter kräftig wachsen können. Das sichert langfristig unsere Unabhängigkeit als Familienunternehmen", sagt Wrede. Anspruch von Fidelity ist es, mittel- bis langfristig in beiden Geschäftsfeldern Marktführer zu werden und sich als der Partner für unabhängige Finanzdienstleister in Deutschland zu etablieren.

Die Übertragung der Kundendepots von FundsNetwork - der Fondsplattform mit der Fidelity schon seit 2002 in Deutsch­land vertreten war - auf die FFB findet im zweiten Quartal 2010 statt. Dabei wird hoher Wert auf den reibungslosen Transfer der Depots gelegt, um Kunden jederzeit die gewohnte Servicequalität zu bieten. Die Vertriebspartner sind in zahlreichen persönlichen Gesprächen und mittels Online-Schulungen über die geplanten Aktivitäten, die Produkte und das Servicemodell der FFB informiert worden. Deren Kunden erhalten in den nächsten Wochen detaillierte Informationen. Die Übertragung der Kundendepots läuft planmäßig. Nach deren Abschluss wird die Plattform unter dem Namen Frankfurter Fondsbank als eigenständiger Geschäftsbereich neben dem Asset Management weitergeführt. Künftig soll sich im Auftritt der Fondsplattform deren Zugehörigkeit zu Fidelity widerspiegeln.

Plattformgeschäft wächst trotz Verkaufsprozess

Trotz der Unsicherheit durch den nahezu ein Jahr lang dauernden Verkaufsprozess, ist die FFB 2009 weiter gewachsen. Die Anzahl der Kundendepots stieg von 729.000 auf 912.000, einschließlich der 153.000 Konten, die von der bereits existierenden Fidelity-Plattform FundsNetwork auf die FFB übertragen werden. Das verwaltete Vermögen erhöhte sich von 12 auf 17 Milliarden Euro, wovon 2,7 Milliarden Euro aus FundsNetwork stammen.

"2010 soll unsere Fondsplattform noch deutlich stärker wachsen. Wir möchten das Vermögen und die Zahl der Konten weiter erhöhen", sagt Wrede. Ziel ist es, Kunden ein noch breiteres Leistungs- und Serviceangebot zur Verfügung zu stellen. Hierzu zählen die Weiterentwicklung der Internetfunktionalitäten für Berater und deren Kunden sowie innovative Tools zur Unterstützung in der täglichen Beratungspraxis und effizienteren Kundenkommunikation. Das Angebot ist auf die besonderen Bedürfnisse unabhängiger Finanzdienstleister ausgerichtet und stellt ihnen aus einer Hand alles zur Verfügung, was sie für die Beratung und Betreuung ihrer Kunden an Abwicklungs- und Servicetools benötigen.

Optimistisch für 2010

Damit blickt Fidelity sehr optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen rechnet 2010 mit einer Fortsetzung der Konsolidierung unter den Fondsplattformen und mit mehr Spezialisierung am Asset Management Markt. "Anbieter werden sich stärker auf einzelne Bereiche konzentrieren. Die Zahl derer, die die gesamte Produkt- und Servicepalette abdecken, wird dagegen sinken", sagt Wrede. "In fünf Jahren wird es wahrscheinlich ein Drittel weniger Anbieter für Privatkunden am deutschen Markt geben."

Fidelity erwartet außerdem, dass sich 2010 die Auswirkungen der Wirtschaftskrise weiter verringern werden. "Der Trend von Geldmarktfonds zu Renten-, Misch- und Aktienfonds wird sich dadurch verstärken. Vor allem Emerging Markets und Asien sind derzeit schon wieder sehr gefragt", so Wrede. Zudem geht Fidelity davon aus, dass noch deutlich mehr Firmen auf Lebenszyklusfonds als Vorsorgeinstrument setzen und Fidelity seinen Marktanteil hier weiter ausbauen kann. "Auch unser eigenes Pensionssystem wollen wir 2010 auf Fidelity Target Funds umstellen."

Zu den Wachstumstreibern zählt darüber hinaus die private Altersvorsorge. Neben einer steigenden Nachfrage nach Target Funds geht Fidelity von einer hohen Attraktivität fondsgebundener Rentenversicherungen aus, da diese hohe Renditechancen mit garantierten Renten kombinieren. "Investmentfonds stehen für die private Altersvorsorge. Sie stecken nicht nur in Sparplänen, sondern auch in jeder Versicherung. Und das zu Recht", so Wrede. "Wir werden daher 2010 wiederum wesentlich dazu beitragen, die Vorteile der Fondsanlage in Deutschland bekannter zu machen und uns auf Gesetzgebungsebene verstärkt einbringen. Keine andere Anlageform bietet langfristig ähnliche Ertragschancen bei vergleichbarem Niveau bezüglich Anlegerschutz und Transparenz wie Investmentfonds."

Vor wenigen Wochen hat Fidelity International den Feri EuroRating Award 2010 als beste große Fondsgesellschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten. 2009 wurde Fidelity bereits zum achten Mal von Thomson Reuters Extel als beste Fondsgesellschaft Europas ausgezeichnet.




Frau Marion Dreßler
Kommunikationschefin
Tel.: 0 61 73.5 09-38 70
Fax: 0 61 73.5 09-48 79
E-Mail: marion.dressler@fil.com


Frau Eva Lechner

Tel.: 0 61 73.5 09-38 75
Fax: 0 61 73.5 09-48 79
E-Mail: eva.lechner@fil.com

FIL Investment Services GmbH
Kastanienhöhe 1
61476 Kronberg im Taunus
www.fidelity.de

Fidelity International ist eine auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktive Fondsgesellschaft mit einem verwalteten Fondsvermögen von 148,7 Milliarden Euro (Stand 31.12.2009). Die mehr als 1.000 Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity International privaten und institutionellen Anlegern anbietet.

Die deutschen Unternehmen FIL Investment Services GmbH, FIL Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment Management GmbH, FIL Pensions Services GmbH und FIL Finance Services GmbH mit Sitz in Kronberg im Taunus vertreiben 131 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner. Mit einem Fondsvolumen von 10,5 Milliarden Euro gehört Fidelity zu Deutschlands führenden Asset Managern. Daneben betreibt Fidelity mit der Frankfurter Fondsbank (FFB) eine der größten unabhängigen Fondsplattformen des Landes. Die FFB verwaltet ein Vermögen von 16,6 Mrd. Euro in 912.290 Kundenkonten. In beiden Geschäftsbereichen - dem Asset Management und dem Plattformgeschäft - zusammen beschäftigt Fidelity in Deutschland 316 Mitarbeiter (Stand 31.12.2009).

Fidelity International veröffentlicht ausschließlich produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen.



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