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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 26.07.2011
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Finanzvergleichsseiten beliebt und einflussreich

Finanzvergleichsseiten erfreuen sich nahezu ungebremster Beliebtheit. Rund 17,5 Millionen Bundesbürger haben schon einmal auf sie zurückgegriffen, ca. 1,4 Millionen (2,3%) allein in den vergangenen drei Monaten. Und der Einfluss auf die Anbieter- und Produktauswahl steigt an. Dies zeigt die aktuelle Marktstudie „ComparisonCheck Finanzen 2011" des Markt- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Für die Studie wurden über 1000 volljährige Bundesbürger, die in den vergangenen drei Monaten mindestens eine Finanzvergleichsseite genutzt haben, im Juni 2011 befragt.

Demnach haben 81 Prozent der Finanzvergleichsseitennutzer der vergangenen drei Monate diese mehr als einmal besucht. 52 Prozent griffen dabei auf Dienste von mindestens drei unterschiedlichen Seiten zurück. Am häufigsten wird auf den Vergleichsseiten nach Tagesgeld-Angeboten, Kfz-Versicherungen, Girokonten und Krediten beziehungsweise Darlehen gesucht.

„Vor allem für vermeintliche Commodity-Produkte, die einfach und vergleichbar erscheinen, greifen Kunden auf Vergleichsrechner zurück. Ein hochwertiges Beratungsangebot für auf den zweiten Blick komplexe Produkte darf dann aber nicht fehlen", interpretiert Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand der YouGovPsychonomics AG, die weiteren Studienergebnisse. Denn gut ein Drittel der Nutzer wünscht sich eine weiterführende Beratung durch die Vergleichsseiten.

Einfluss der Vergleichsseiten auf Produkt- und Anbieterwahl nimmt zu

Über zwei Drittel der Nutzer von Vergleichsrechnern haben ein bestimmtes Produkt und zum Teil auch einen bestimmten Anbieter im Kopf, wenn sie ihre Suche starten. Bei diesen gezielten Suchanfragen ändert über ein Drittel der Konsumenten ihre Vorauswahl aufgrund der Informationen aus den Vergleichsrechnern (vier Prozentpunkte mehr als in 2010). Dieser zunehmende Einfluss schlägt sich auch in der gestiegenen Bereitschaft für alle untersuchten Finanzprodukte nieder, auf den Vergleichsseiten selbst auch den Abschluss zu tätigen. Sie liegt im Schnitt bei rund 15 Prozent der Nutzer.

Aufsteiger im Spitzenfeld der bekanntesten Finanzvergleichsseiten

Die bekanntesten Finanzvergleichsseiten Deutschlands heißen 2011 (in alphabetischer Reihenfolge) Check24.de, Finanzscout24.de, Günstiger.de, Preisvergleich.de und Tarifcheck24.de. Dabei ist Check24.de der Aufsteiger des Jahres. Die gestützte Bekanntheit von Check24.de stieg im vergangenen Jahr von 53 auf 67 Prozent. Auch in den Spitzenplätzen der favorisierten Seiten (Relevant Set) konnte sich Check24.de etablieren - neben (in alphabetischer Reihenfolge) Geld.de, Finanzscout24.de, Günstiger.de, Preisvergleich.de und Tarifcheck24.de.

„Es ist zu beobachten, dass die Vergleichsrechnermarken in den Köpfen der Verbraucher nur mit einzelnen Produktgruppen in Verbindung gebracht werden. Dies ist die Folge dominanter Produktwerbung. Dies kann langfristig zum Problem werden, wenn sich die Produktgruppe im Markenkern verfestigt, anstelle z. B. eine besondere Vergleichsexpertise oder Beratungskompetenz zu platzieren", macht Dr. Oliver Gaedeke aufmerksam.

Eine umfangreiche Qualitätsmessung anhand von rund 20 Kriterien wurde zu folgenden Finanzvergleichsseiten vorgenommen:

Aspect-online-de, Biallo.de, Check24.de, DrKlein.de, Finanzen.de, Finanzscout24.de, Geld.de, Günstiger.de, OnVista.de, Preisvergleich.de, Tarifcheck24.de, Toptarif.de, Vergleich.de und Versicherungen.de.


Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.psychonomics.de/article/articleview/2052. Auszüge aus der Studie erhalten Sie auf Anfrage.



Herr Simon Wolf
Tel.: +49 (0) 221 42061-596
E-Mail: Simon.Wolf@psychonomics.de

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Weitere Informationen finden Sie unter www.psychonomics.de/finanzdienstleistungen.

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