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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 23.12.2011
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Fitch bestätigt das IFS Rating von Allianz SE mit ‘AA-‘; Ausblick Stabil

Fitch Ratings hat das 'AA-' Finanzstärkerating (IFS) und das 'AA-' Emittentenausfallrating (IDR) der Allianz SE bestätigt. Gleichzeitig wurden die 'AA' Finanzstärkeratings der wichtigsten Allianz-Töchter wie unten aufgeführt bestätigt. Der Ausblick aller Ratings ist stabil.

Die Bestätigung spiegelt die solide technische Rentabilität, die starke konsolidierte Kapitalposition der Gruppe, die weitreichende Diversifizierung – sowohl geographisch als auch nach Produktlinien - und die solide Marktposition in ihren Kernmärkten wider. Außerdem profitieren die Ratings der Gruppe von der insgesamt guten Bonität der Kapitalanlagen. Dem steht eine derzeit gedämpfte versicherungstechnische Ertragslage in der Schadenund Unfallversicherung gegenüber, die 2010 und 2011 teilweise von durch Unwetter verursachte Großschäden und Naturkatastrophen belastet wurde. Fitch erwartet dennoch, dass sich die Allianz für das Jahr 2011 zumindest einem operativen Ergebnis von € 8 Mrd. annähert.

Der gedämpfte wirtschaftliche Ausblick in der Eurozone, das Niedrigzinsumfeld und die mögliche Verstärkung der Euro-Staatschuldenkrise stellt ein schwieriges operatives Umfeld für die Allianz dar. Für 2012 erwartet die Agentur, dass sich das versicherungstechnische Ergebnis in der Schadenund Unfallversicherung gut entwickeln wird und die unter Druck stehenden Ergebnisse aus der Lebensversicherung und den Kapitalanlagen kompensieren sollte.

Die starke Kernkapitalausstattung der Gruppe konnte auch im 3. Quartal 2011 gehalten werden. Das Eigenkapital betrug Ende September € 43,6 Mrd., nur etwas weniger als Ende 2010 (€ 44,5 Mrd.). Die Gruppensolvabilität der Allianz stieg auf 179% (Ende 2010: 173%). Das Nettoergebnis ging im 3. Quartal allerdings zurück, belastet durch größere Abschreibungen auf Kapitalanlagen. Im 4. Quartal dürften die Abschreibungen geringer sein oder gar nicht anfallen, da die Marktbewertungen nicht weiter zurückgegangen sind. In der Schaden- und Unfallversicherung konzentrierte sich die Allianz- Gruppe weiterhin auf ertragreiches Geschäft. Dabei stiegen in den ersten 9 Monaten 2011 die währungsbereinigten Prämieneinnahmen um 0,2%. Die Schaden-Kosten-Quote betrug für die ersten 9 Monate 2011 97,9 %, und war damit genauso hoch wie im gleichen Vorjahreszeitraum.

Fitch hat eine Reihe von Stresstests in Bezug auf die Kapitalanlagen der Allianz in hochverschuldeten Eurostaaten durchgeführt und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Auswirkungen auf die Eigenkapitalausstattung der Allianz in den wahrscheinlichen Szenarien gering ist. Da nur ein vergleichsweise geringer Anteil der Kapitalanlagen in Anleihen von hochverschuldeten Staaten investiert ist, dürften mögliche Wertverluste von der Allianz tragbar sein. Italienische Staatsanleihen und Bankanleihen sind bei weitem der größte Posten und reflektieren 6,1% der Kapitalanlagen.

Anlagen in Staatsanleihen aus Spanien, Irland, Portugal und Griechenland ergeben zusammen weitere 1,4% der Kapitalanlagen.

Schlüsselfaktoren, die zu einer Herabstufung des Ratings führen könnten:

- Eine Verschlechterung der Situation innerhalb der hochverschuldeten Eurostaaten und ein weiterer Rückgang der Anleihepreise und anderer Finanzanlagen in diesen Ländern

- Ein damit einhergehender Rückgang bei der Kapitalausstattung der Allianz

Schlüsselfaktoren, die zu einer Heraufstufung des Ratings führen könnten:

Fitch sieht eine Heraufstufung des Ratings auf mittlere Sicht als unwahrscheinlich an, aber mögliche Treiber könnten folgende Faktoren sein:

- Ein nachhaltiger Anstieg der Kapitalausstattung auf ein Niveau im oberen AA Ratingbereich

- Eine nachhaltige Verbesserung der Profitabilität und eine Schaden- Kosten-Quote von beständig unter 95%

Auf Basis des Umsatzes für 2010 ist die Allianz die größte Versicherungsgruppe in Europa. Zum Jahresende 2010 betrugen die IFRS Bruttobeiträge (ohne Prämien für investment-orientierte Produkte von € 32 Mrd.) € 69 Mrd. (2009: € 65 Mrd.) und die Bilanzsumme € 625 Mrd. Die Gruppe verfügt über eine starke Geschäftsposition und ist in der Schadenund Unfallversicherung, in der Lebens- und Krankenversicherung sowie im Asset Management aktiv.

Allianz SE: bestätigt bei IDR 'AA-'; stabiler Ausblick
Allianz SE: bestätigt bei IFS 'AA-'; stabiler Ausblick

Die Kerntochtergesellschaften der Allianz und ihre Ratings:
Allianz Versicherungs-AG: bestätigt bei IFS 'AA'; stabiler Ausblick
Allianz Lebensversicherungs-AG: bestätigt bei IFS 'AA'; stabiler Ausblick
Allianz Private Krankenversicherungs-AG: bestätigt bei IFS 'AA'; stabiler
Ausblick Allianz Elementar Versicherungs-AG: bestätigt bei IFS 'AA'; stabiler
Ausblick
Allianz Insurance Plc: bestätigt bei IFS 'AA'; stabiler Ausblick
Allianz Vie S.A.: bestätigt bei IFS 'AA'; stabiler Ausblick
Allianz IARD S.A.: bestätigt bei IFS 'AA'; stabiler Ausblick

Allianz Finance II B.V. (Allianz Finance):
Alle ausstehenden Senior Bonds wurden mit 'AA-' bestätigt
Alle nachrangigen Anleihen wurden mit 'A' bestätigt
Die Anleihen der Allianz Finance werden durch die Allianz SE garantiert

Allianz SE
Alle Nachranganleihen wurden mit 'A' bestätigt, mit Ausnahme der € 1,5 Mrd. Nachranganleihe zu 5,5%, welche mit 'A-' bestätigt wurde

Fitch Deutschland GmbH
Taunusanlage 17
60325 Frankfurt/Main
http://www.fitchratings.de

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