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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 18.08.2008
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Fokus auf Ertragswachstum in Europa

Unter den vielen Aktienfonds, die auf europäische Wachstumsunternehmen setzen, ist der ING (L) Invest Europe Growth Fund in diesem Jahr führend. Dieser Fonds wird nach denselben Grundsätzen verwaltet wie INGs globale Wachstumsfonds.

Auf den ersten Blick erscheint es wenig plausibel, bei rückläufiger Konjunktur in Wachstumsunternehmen zu investieren. Worauf es jedoch ankommt, ist das Gesetz von Angebot und Nachfrage. In Zeiten schwindenden Wirtschaftswachstums sinkt auch die Zahl der Unternehmen, die noch Wachstumszahlen schreiben. Attraktive Wachstumsunternehmen werden also zur Mangelware. Entsprechend steigen die Preise für dieses knappe Gut und damit sein Wert. Mit anderen Worten: Das KGV der wenigen Wachstumsunternehmen steigt.

Laufende Portfoliokontrolle

Der von niedriger Umschlaghäufigkeit und langer Haltedauer gekennzeichnete traditionelle Buy&Hold-Ansatz erweist sich zunehmend als problematisch. Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft immer dynamischer. Vor diesem Hintergrund müssen Unternehmen sich schneller und flexibler dem Wandel anpassen. Daher ist die genaue Kontrolle von Aktienportfolios von zentraler Bedeutung.

Ein weiteres schlagendes Argument für die Investition in europäische Wachstumsunternehmen über einen ING-Fonds ist die Tatsache, dass der Investmentmanager sich auf weniger bekannte Unternehmen konzentrieren kann. Diese Unternehmen bieten häufig ein erhebliches Wachstumspotenzial. Unter anderem auch dadurch, dass führende Research-Häuser wie Morgan Stanley sich in erster Linie auf internationale Großunternehmen konzentrieren, sind diese weniger bekannten Unternehmen oftmals auch attraktiv bewertet. „Es ist so ähnlich wie beim Fußball: Man muss junge, viel sprechende Spieler finden, die noch nicht teuer sind und über ein immenses Potenzial verfügen“, so Dirk-Jan Verzuu, Manager von INGs europäischen Wachstumsfonds.

Auf die richtigen Suchkriterien kommt es an

Laut Verzuu wäre es verfehlt, anzunehmen, dass man Wachstumsunternehmen nur in bestimmten Regionen (wie z. B. in Schwellenländern) oder Branchen antrifft. „Wachstum findet man überall. Das liegt u. a. daran, dass europäische Großunternehmen mittlerweile zu einem gut Teil in die Schwellenländer exportieren. Durch die Globalisierung bieten sich Investoren über europäische Unternehmen zunehmend Chancen zum Engagement auf den Emerging Markets. Wachstum fungiert hier als Motor jenseits aller Regionen und Sektoren. Multis wie Unilever profitieren nicht weniger vom Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern als Rohstoff- und Industrieunternehmen. Man darf sich daher nicht auf eine traditionelle Sichtweise festlegen lassen, sondern muss über den sektoralen bzw. regionalen Tellerrand hinaussehen.“

Gegenseitige Impulse

Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern fungiert eindeutig als Wachstumsmotor für Unternehmen in der ganzen Welt. Aber nach den Worten Verzuus spielen auch noch andere Wachstumsthemen eine Rolle, die weit über die traditionellen Sektoren und Regionen hinausgehen. „Beispiele hierfür sind: Technologie und Innovation, die alternde Bevölkerung, Verstädterung sowie Umwelt und Nachhaltigkeit. Die alternde Bevölkerung steuert beispielsweise Impulse für den Bereich Gesundheitswesen bei, aber auch für den Freizeitbereich (Ferienparks, Kreuzfahrten) und die Bauindustrie, da der Bedarf an kleineren Wohneinheiten mit altersgerechten Einrichtungen steigt. Im Übrigen ist Ertragswachstum nicht notwendigerweise eine Folge wachsender Nachfrage. Es ist vielmehr das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, also Knappheit, was das Ertragswachstum antreibt. Das kann man derzeit in der Landwirtschaft bei Milchprodukten und Pflanzenölen beobachten.“

Verzuu betont, dass diese Wachstumsthemen nicht den neuesten Trends folgen. „Es handelt sich hierbei um strukturelle Themen, d. h. Themen, die nach unserer Einschätzung in den nächsten Jahren entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaft haben werden.“

Qualitätsunternehmen

Damit sei es aber nicht getan, so Verzuu. „Ich halte nach Unternehmen Ausschau, die von diesen Wachstumsthemen profitieren können, weil ihr Management beispielsweise auf Expansion setzt (und nicht in erster Linie auf eine Steigerung der Dividende). Das Produkt bzw. der Service eines Unternehmens muss zudem von solcher Qualität sein, dass das Ertragswachstum auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden kann. Dabei berücksichtige ich auch die Wachstumsentwicklung auf den Endmärkten, auf denen ein Unternehmen tätig ist, sowie seine Stellung innerhalb seines Sektors. Wie stark und innovativ sind seine Mitbewerber?“

Stetige Verbesserungen

Wie andere Investoren auch, muss Verzuu dem sich ständig wandelnden Umfeld Rechnung tragen. Im letzten Jahr setzte Verzuu bei seiner Suche nach geeigneten Unternehmen quantitative Modelle ein. In der zweiten Jahreshälfte 2007 erwiesen diese sich allerdings als irreführend. Das Ergebnis war eine Underperformance. Seit Beginn dieses Jahres sind Modelle nur noch von untergeordneter Bedeutung. Verzuu stellt seine Portfolios jetzt hauptsächlich anhand seiner eigenen gründlichen Unternehmensanalysen zusammen. Diese Entscheidung hat sich als richtig erwiesen. Seine Fonds schneiden jetzt besser als der Vergleichsindex und der Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe ab. 



Frau Birgit Stocker
Tel.: + 49 69 5095 49-15
E-Mail: Birgit.Stocker@ingim.com

ING Investment Management
Westhafenplatz 15
60327 Frankfurt
Deutschland
http://www.ing-investments.de/

ING Investment Management ist der globale Asset Manager der ING-Gruppe. Mit annähernd Euro 375 Milliarden Euro Assets under Management, vertreten in 37 Ländern gehört die ING Investment Management (ING IM) weltweit zu den Top 30 im Asset Management. ING IM Europe hat Niederlassungen in 15 europäischen Ländern mit ca. 141 Milliarden Euro Assets under Management. ING Investment Management bietet Investmentlösungen für den ING Unternehmensverbund, für ING Versicherungsunternehmen, institutionelle Kunden und Vertriebspartner. Die breite Palette von Investment-Strategien in Kombination mit den Distributionskanälen der ING-Gruppe zu Privatanlegern und institutionellen Anlegern, ermöglicht es ING Investment Management, allen seinen Kunden, sowohl in Europa als auch auf globaler Ebene, integrierte Lösungen im Finanzdienstleistungsbereich anzubieten. Stand Q2 2008.



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