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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 03.09.2008
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Fusion macht Commerzbank und Dresdner Bank zu filialstärkstem Institut in Einkaufsstraßen

Kemper’s Jones Lang LaSalle legt Studie zur Bankenpräsenz in Deutschlands Einkaufsstraßen vor

Düsseldorf,  September 2008 – Kemper’s Jones Lang LaSalle hat die aktuellen Veränderungen im Bankengewerbe zum Anlass genommen, die Präsenz der wichtigsten Institute in Deutschlands Innenstädten zu untersuchen. Das auf handelsgenutzte Gewerbeimmobilien spezialisierte Beratungsunternehmen hat hierfür die 375 wichtigsten Einkaufsstraßen in 200 Städten unter die Lupe genommen. Danach entfallen etwa 3,5 Prozent der insgesamt 25.500 untersuchten Ladenlokale auf Bankfilialen. Die höchste Präsenz in innerstädtischen 1a-Lagen weisen derzeit die Sparkassen auf. Mit der jüngsten Bankenfusion setzen sich jedoch Commerzbank und Dresdner Bank an die Spitze und bringen es gemeinsam auf fast 160 Standorte in innerstädtischen Einkaufsstraßen.

Bankfilialen belegen rund 3,5 Prozent aller Ladenlokale in Deutschlands Einkaufsstraßen
Die Bankenpräsenz in den innerstädtischen Einkaufsstraßen ist traditionell hoch. Mit fast 900 Filialen repräsentieren Banken etwa 3,5 Prozent der insgesamt von Kemper’s Jones Lang LaSalle untersuchten 25.500 Ladenlokalen. Banken bewegen sich damit zahlenmäßig auf einem Niveau mit Optikern und noch vor Branchen wie Juwelieren oder Parfümerien. Die Privaten Geschäftsbanken machen mit etwa 630 Standorten den Löwenanteil der Bankfilialen aus. Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, allen voran die Sparkassen, und der Genossenschaftssektor mit dem Schwerpunkt Volksbanken bietet insgesamt fast 265 Filialen in Einkaufsstraßen.

Commerzbank und Dresdner Bank verdrängen Sparkassen bei der Präsenz in Deutschlands Einkaufsstraßen auf Rang 2
Die Sparkassen bieten die höchste Präsenz in innerstädtischen Einkaufsstraßen. In den untersuchten 375 1a-Lagen finden sich 133 Sparkassen-Filialen. Es folgen die Citibank mit 100 und die Deutsche Bank mit 86 Standorten. Im Zuge der jüngsten Bankenfusion setzen sich jedoch Commerzbank (85) und Dresdner Bank (74) mit zusammen fast 160 Filialen an die Spitze. Eine hohe Präsenz in den innerstädtischen Einkaufsstraßen weisen auch die Volksbanken (74), der Kreditspezialist Fortis Credit4me (54), die SEB Bank (43) und die HypoVereinsbank (38) auf.

Auch im Verhältnis zur jeweiligen Gesamtzahl an Filialen weisen Commerzbank und Dresdner Bank die höchsten Anteile an Standorten in 1a-Lagen auf. In beiden Instituten machen Filialen in Einkaufsstraßen mehr als zehn Prozent der Filial-Gesamtanzahl aus. Die Deutsche Bank liegt in diesem Vergleich mit knapp neun Prozent fast gleichauf.

Gerhard K. Kemper, Geschäftsführer Kemper’s Jones Lang LaSalle Retail GmbH: „Bei den Banken lässt sich derzeit eine Renaissance des Privatkundenbereichs beobachten. Filialen in innerstädtischen Einkaufsstraßen bieten mit ihrer hohen Passantenfrequenz gute Voraussetzungen für diese Zielsetzung. Solange Mietaufwand und Ertrag in einem gesunden Verhältnis stehen, werden Banken weiterhin eine wichtige Rolle in 1a-Lagen spielen. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank auf die Standortpolitik der beiden Häuser auswirken wird.“

Geringe Expansionsneigung der Banken im ersten Halbjahr 2008
Im ersten Halbjahr 2008 zeigten sich die Banken bei Vermietungen in Einkaufsstraßen zurückhaltend. Auch die starke Expansion der Kreditspezialisten in den Jahren 2006 und 2007 hat sich deutlich verlangsamt. Dennoch plant einer aktuellen Studie von Steria Mummert Consulting zufolge jedes fünfte Kreditinstitut in den kommenden drei Jahren Investitionen in das Filialnetz. Mehr als zwei Drittel der Banken wollen ihre Zweigstellen renovieren. Der Grund für Investitionen in die Präsenz vor Ort ist der weiterhin anziehende Beratungsbedarf im Vertrieb. Mit neuen Filialkonzepten sollen die Verkaufsstellen der Banken attraktiver gestaltet werden, um die Kunden stärker zu einem persönlichen Beratungsgespräch zu motivieren.



Herr Magnus Danneck
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: 0211 - 5 18 77-205
E-Mail: magnus.danneck@kempers-jll.net

Kemper's Deutschland GmbH
Königsallee 92a
40212 Düsseldorf
Deutschland
http://www.kempers.net/

Die Kemper’s Jones Lang LaSalle Retail GmbH ist mit 220 Mitarbeitern an neun Standorten das führende Beratungsunternehmen für handelsgenutzte Gewerbeimmobilien in Deutschland. Kemper’s Jones Lang LaSalle finden Sie in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart. Weitere Information unter www.kempers-jll.net.

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