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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.01.2006
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Gefährliches Schnarchen: Fast jeder dritte Mann betroffen

 

In zahllosen Schlafzimmern hängt wegen durchschnarchter Nächte der Haussegen schief. Fast jeder dritte Mann und jede fünfte Frau beginnt zu schnarchen, sobald die Augen zufallen. Und es gibt nicht nur viele Schnarcher sie sind auch laut: Manch einer erreicht die Lautstärke eines Presslufthammers. Doch die Geräuschkulisse im Schlafzimmer ist nicht nur lästig für den Partner, im Extremfall kann das Schnarchen sogar lebensgefährlich sein, so die Techniker Krankenkasse (TK). Denn bei jedem zehnten Betroffenen blockiert beim Schnarchen die Luftröhre, und die Atmung setzt immer wieder aus. 

"Sind die Atemwege verschlossen, kann kein Sauerstoff in die Lunge gelangen und es kommt zu einem Atemstillstand", erläutert die Ärztin Maria Schwormstedt von der TK. "Das Gehirn schlägt sofort Alarm, der Betroffene wacht auf und holt mit einem lauten Schnarcher erneut Luft. Dies kann sich die ganze Nacht wiederholen, meist ohne dass der Schnarcher die Schlafunterbrechungen bewusst bemerkt." 

Von der so genannten Schlafapnoe sind vorwiegend übergewichtige Männer betroffen. In schweren Fällen setzt die Atmung mehrere hundert Mal pro Nacht für über zehn Sekunden aus. Der mangelnde Sauerstoff und der unruhige Schlaf rächen sich am Tag: Betroffene fühlen sich müde und abgespannt, werden immer wieder von kleinen Nickerchen übermannt. Kein Wunder angesichts des nächtlichen Kraftaufwands: "Der Körper ist so stark belastet wie bei einem Jogger, der die ganze Nacht durch den Wald läuft. Energie, die am nächsten Tag fehlt", erklärt Schwormstedt. Besonders gefährlich wird es, wenn Betroffene am Steuer einnicken. Sekundenschlaf ist die häufigste Unfallursache auf deutschen Straßen, auf die etwa jeder vierte schwere Autounfall zurückgeht. 

Die gesundheitlichen Folgen der Schlafapnoe sind gravierend. Der nächtliche Sauerstoffmangel belastet das Herz-Kreislaufsystem, und das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall steigt deutlich. Dies belegt auch ein aktuelle Studie: Münchner Wissenschaftler untersuchten über 200 Herzinfarkt-Patienten und fanden heraus, dass jeder zweite von ihnen unter einer schweren Schlafapnoe litt. 

"Zum Arzt sollten Schnarcher gehen, wenn sie nachts mit Herzrasen aufwachen, während der Nacht häufig zur Toilette müssen und tagsüber müde sind oder sich nur schwer konzentrieren können", rät Schwormstedt. 

Gemeinsam mit dem neuen Gesundheitsmagazin "Healthy Living" bietet die Techniker Krankenkasse noch bis zum 13. Januar 2006 ein Expertentelefon zum Thema Schnarchen. Die 80 Mediziner des TK-Ärztezentrums stehen in diesem Zeitraum unter der Rufnummer 01802/ 11 22 66 jeweils montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen zu Schnarchen und Schlafapnoe finden Sie außerdem bei der TK im Internet.



N.N.
Frau Inga Lund
Tel.: 040 - 6909 - 1357
Fax: 040 - 6909 - 2055
E-Mail: Inga.Lund@tk-online.de

Techniker Krankenkasse
Bramfelder Straße 140
22305 Hamburg
Deutschland
http://www.tk-online.de/

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