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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.03.2011
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Gold und Silber erklimmen neue Höhen

- Silberaktien deutlich interessanter - Basismetalle: Konsolidierung auf hohem Niveau - Verschnaufpause bei Uran

Edelmetalle haben ihren langfristigen Aufwärtstrend im Februar wieder aufgenommen und konnten die Verluste zu Jahresbeginn auf US-Dollar-Basis ausgleichen. „Die weltweit marode Geldpolitik und die Gefahr von Preissteigerungen treiben den Gold- und Silberpreis auf neue Höchststände“, sagt Martin Siegel, Rohstoffexperte der Stabilitas GmbH. Gold notierte Anfang März auf dem Allzeithoch von 1.440 US-Dollar, der Silberpreis markierte mit 35 US-Dollar einen neuen 30-Jahres-Höchstwert. Der Silberpreis hat sich sogar stärker erholt, als er zu Jahresbeginn gefallen ist. „Silberaktien bleiben deutlich interessanter als Goldminenaktien, denn auch die Gewinne der Produzenten steigen analog zum Silberpreis stärker“, sagt Siegel.

Die Wirkung der Geldmengenausweitung ist bereits spürbar und der wesentliche Treiber für die Gold- und Silberpreise. „Rohstoffe und Vermögenswerte wie Aktien sind in den vergangenen Monaten unaufhaltsam gestiegen. Die Folgen der Geldschwemme schlägt sich nun nach und nach auch auf den Gütermärkten nieder“, so Siegel. Der unaufhaltbare Wertverlust der Papierwährung werde auch weiterhin die Nachfrage nach Gold treiben. Die Entwicklungen in Nahost sieht Siegel dagegen nicht als Einflussfaktor für die Preisentwicklung bei Edelmetallen. „Frühere Kriege in Jugoslawien oder Unruhen in anderen afrikanischen Ländern wie Ruanda, Kongo oder Somalia hatten keinen Goldpreisanstieg zur Folge. Selbst im Januar dieses Jahres – im Umfeld der Aufstände in Tunesien und Ägypten – verlor der Goldpreis knapp sieben Prozent. Auch die Korrelation von Gold zum Ölpreis ist langfristig nur schwach ausgeprägt“, sagt Siegel.

Bei Basismetallen zeichnet sich eine gewisse Sättigung ab. Eine Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums ist zwar nicht erkennbar, weshalb die Nachfrage nach Industriemetallen nach wie vor hoch bleibt. Dennoch: „Die Minengesellschaften nutzen ihre Gewinne, um die Produktion auszubauen und die wachsende Nachfrage zu befriedigen. Ab einem gewissen Preisniveau weicht die Industrie in einigen Bereichen erfahrungsgemäß auf billigere Ersatzgüter aus“, so Siegel. Diese kritische Preisgrenze dürfte bei weiter steigenden Metallpreisen bald erreicht sein. Für Basismetalle wie Kupfer, Nickel oder Zink sieht Siegel deshalb wenig Luft nach oben und vielmehr eine Konsolidierung auf hohem Niveau.

Die Energiepreise entwickelten sich uneinheitlich. Während sich Öl, Gas und Kohle unaufhaltsam verteuerten, legte der Uransektor im vergangenen Monat eine Verschnaufpause ein. Der Uranpreis ist im Februar um 4,5 Prozent auf 69 US-Dollar je Pfund gefallen. In dem Umfeld behaupteten sich die wenigen großen Uranförderer mit einem leichten Rückgang vergleichsweise stabil. Junior-Produzenten und Explorationsunternehmen verloren dagegen deutlich um im Schnitt 10 bis 15 Prozent an Wert. „Der Rückgang des Uranpreises ist eine normale kurzfristige Korrektur nach dem starken Anstieg in den Vormonaten“, sagt Siegel. Die langfristigen Aussichten blieben positiv, denn an den fundamentalen Rahmenbedingungen habe sich nichts geändert. Mit dem wachsenden Energiebedarf der Schwellenländer und dem zunehmenden Bestreben der Volkswirtschaften, ihre Abhängigkeit vom Öl zu verringern, werde auch die Nachfrage nach Uran weiter steigen. Diese wiederum stoße auf begrenzte Kapazitäten der wenigen Uranförderer.



Frau Dana Garbe
Tel.: 069 / 133896-17
E-Mail: dg@stockheim-media.com

Stabilitas GmbH
Wittenbrede 1
32107 Bad Salzuflen
www.stabilitas-fonds.de

Über Stabilitas GmbH

Die Investmentboutique Stabilitas GmbH, ehemals ERA Resources GmbH, hat sich auf die Beratung von Rohstoffinvestments spezialisiert. Seit Unternehmensgründung im Jahr 2006 berät das Unternehmen die auf den Nebenwertesektor ausgerichteten Stabilitas-Rohstofffonds, die unter der luxemburgischen Kapitalanlagegesellschaft IPConcept Fund Management S.A. verwaltet werden. Hierzu zählen der STABILITAS–GOLD+RESOURCEN sowie die Spezialfonds STABILITAS–SILBER+WEISSMETALLE, STABILITAS–SOFT COMMODITIES, STABILITAS–URAN+ENERGIE, STABILITAS–GOLD+RESOURCEN SPECIAL SITUATIONS, STABILITAS GROWTH–SMALL CAP RESOURCEN sowie der STABILITAS–PACIFIC GOLD+METALS, der in 2009 erfolgreichste Goldminenaktienfonds.

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