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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 15.09.2009
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Hausärzteverbände scheitern an ihren eigenen überzogenen Honorarforderungen. Hausarztverträge nur dann sinnvoll, wenn damit auch die Qualität verbessert wird

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) hat erneut die Erwartungen der Ersatzkassen an die seit Jahresbeginn gesetzlich verpflichtenden Hausarztverträge deutlich gemacht. Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender des vdek, betonte: "Die Hausarztverträge wären längst unter Dach und Fach, wenn die Hausärzteverbände nicht mit völlig überzogenen Honorarvorstellungen an den Verhandlungstisch gekommen wären." Wichtig für die Ersatzkassen sei es, dass die Versicherten einen Nutzen von den Hausarztverträgen hätten und die Versorgung qualitativ besser werde. Wer Honorarzuwächse von mehr als 50 Prozent fordere, müsse sich nicht wundern, dass die Krankenkassen einen Gegenwert dafür verlangten. Offenbar werde das Geld aber benötigt, um teure Werbekampagnen zu finanzieren und nicht dafür, die Patienten noch besser zu betreuen. Die Hausärztelobby sollte sich besser Gedanken um gute Versorgungskonzepte machen und mit angemessenen Angeboten an den Verhandlungstisch zurückkehren.

Ballast betonte, kein Patient werde freiwillig auf die freie Arztwahl verzichten und sich in ein Hausarztmodell einschreiben, wenn der medizinische Nutzen nicht deutlich erkennbar wäre. "Mehr Geld für die Ärzte wird keinen Patienten überzeugen!", so der Vorstandsvorsitzende. Die Ärzteschaft habe in 2009 Honorarzuwächse von 3,5 Milliarden Euro durch die Honorarreform erzielt. Auch die Hausärzte hätten von diesen Zuwächsen profitiert.

Gegenüber der Politik stellte Ballast die Forderung, das "Quasi-Monopol, das die Hausarztverbände heute genießen", wieder abzuschaffen. Neue Konzepte und Ideen könnten nicht umgesetzt werden, wenn den Krankenkassen Monopolisten als Verhandlungspartner gegenüberstünden, die auf diese Weise ihre Honorarforderungen realisieren wollten. In der Konsequenz stünden jetzt 1.800 unnötige Schiedsverfahren an, weil die Hausärzte nicht von ihren Maximalforderungen abweichen wollten.



Frau Michaela Gottfried
Tel.: 0 30 / 2 69 31 - 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 - 29 00
E-Mail: michaela.gottfried@vdek.com

Verband der Ersatzkassen e. V.
Vdek
Askanischer Platz 1
10973 Berlin
www.vdek.com

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