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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 23.06.2008
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Hedge-Fonds - Gift oder Heilmittel?

Preisträger des 5. Postbank Finance Award stehen fest

Die Deutsche Postbank AG hat heute in Bonn drei Studententeams aus Bonn, Köln und Regensburg mit dem Postbank Finance Award 2008 ausgezeichnet. Mit dem Preis will die Bank Studenten aller Fachrichtungen ermutigen, sich mit aktuellen Fragen der Finanzwirtschaft zu beschäftigen. Das Preisgeld fließt zu 80 Prozent in die Ausstattung der prämierten Hochschulen. Der mit 70.000 Euro höchstdotierte deutsche Hochschulpreis wurde bereits zum fünften Mal vergeben.

Insgesamt 48 Teams aus 40 Universitäten und Fachhochschulen aus Deutschland und Österreich haben sich in den vergangenen acht Monaten der von der Postbank vorgegebenen Aufgabe gestellt, die "Chancen und Risiken von Hedge-Fonds" zu analysieren. Sie haben mit ihren Arbeiten auch zur Versachlichung der kontrovers geführten Diskussion über Hedge-Fonds beigetragen. "Das Engagement der Teilnehmer hat uns gezeigt, dass praxisnahe Finanzthemen so begeistern können, dass man gerne bereit ist, viele Monate lang zusätzlich zum Studium hart daran zu arbeiten", sagte Dr. Wolfgang Klein, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Postbank AG und Schirmherr des Wettbewerbs bei der Preisverleihung. "Die Studentinnen und Studenten haben bewiesen, dass sie etwas bewegen wollen und dass auch wir von ihnen und von ihrer Kreativität noch etwas lernen können".  

Die Preisträger und ihre Ideen
Den 1. Preis in Höhe von 40.000 Euro gewannen Daniel Bembennek, Leonie Gerhards, Jasmin Gider, Timo Schilz und Moritz Weigand von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Unterstützt wurde das Team vom Lehrstuhl-Assistenten Dr. André Betzer. Unter dem Titel "Hedge-Fonds Aktivismus in Deutschland" fragten die Studenten, nach welchen Kriterien Hedge-Fonds in ein Unternehmen einsteigen, dessen Entwicklung sie aktiv beeinflussen wollen (sog. "aktivistische" Hedgefonds) und ob dieses Engagement tatsächlich die Rendite steigert. Sie kommen zum Ergebnis, dass aktivistische Hedge-Fonds bevorzugt in Unternehmen einsteigen, in denen Manager-Eigentümer-Konflikte bestehen und dass es ihnen gelingt, mit ihren Aktionen Überrenditen zu erzielen. Die Jury begeisterte an diesem Beitrag, dass die Studenten in Pionierarbeit einen umfassenden Datensatz erhoben haben und dass ihre Arbeit originäre neue Einsichten zu den Wirkungen aktivistischer Hedge-Fonds in Deutschland liefert.

Der 2. Platz, dotiert mit 20.000 Euro, ging an Christian Maschner, Andreas Metzen, Jonas Nahry und Erik Yankulin von der Universität zu Köln. Mit Unterstützung von Prof. Dr. Alexander Kempf untersuchten sie, ob sich das Rendite-Risiko-Profil eines Anleger-Portfolios durch das Hinzufügen von Hedge-Fonds verbessern lässt. Die Arbeit kommt für den Zeitraum 1998 bis 2007 zu dem empirisch untermauerten Ergebnis, dass die Beimischung von Hedge-Fonds das Rendite-Risiko-Profil signifikant verbessert hätte. Es wird außerdem illustriert, dass die Ergebnisse in Bullen- und Bärenmärkten relativ stabil sind.

Über den 3. Preis und 10.000 Euro konnten sich Johannes Gerer, Eva-Maria Ferstl, Christopher Priberny und Manuel Seitz von der Universität Regensburg freuen. Sie untersuchten gemeinsam mit Prof. Dr. Gregor Dorfleitner, in welchem Rahmen Hedge-Fonds-Zertifikate bei Privatanlegern das Risiko-Rendite-Verhältnis eines Anlage-Portfolios aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren verbessern können. Sie haben dazu ein eigenes Computer-Programm entwickelt.

Ausgewählt wurden die Preisträger von einer siebenköpfigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Den Vorsitz hatte Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Franke von der Universität Konstanz.

Der Wettbewerb
Der Postbank Finance Award wird seit 2003 jährlich ausgeschrieben. Ziel ist es, unter dem Motto "Zukunft verstehen - Zukunft gestalten" innovative und wissenschaftlich fundierte Antworten auf aktuelle finanzwirtschaftliche Fragen zu fördern. Durch den Award will die Postbank den teilnehmenden Studierenden darüber hinaus Anregung und Hilfestellung für die weitere Studien- und Karriereplanung bieten.

Weitere Informationen im Internet unter www.postbank.de/finance-award.



Herr Hartmut Schlegel
Tel.: +49 228 920 12103
Fax: 0228 920 12199
E-Mail: hartmut.schlegel@postbank.de

Deutsche Postbank AG
Friedrich-Ebert-Allee 114 - 126
53113 Bonn
http://www.postbank.de/

Download

080620_Jury.pdf (30,92 kb)  Herunterladen
080620_Postbank_FinanceAward.pdf (24,53 kb)  Herunterladen


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