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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.01.2008
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Insolvenz: Augen verschließen ist nicht angesagt

(Freiburg, Januar 2008) – BenQ machte Schlagzeilen damit, aber auch andere Namen wie der Möbelhersteller Flötotto waren darunter: Im vergangenen Jahr haben 27.500 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Zwar ist damit die Zahl der Geschäftsinsolvenzen weiterhin rückläufig, der wirtschaftliche Schaden indes bleibt immens: Die betroffenen Gläubiger mussten einen Ausfall von insgesamt 29,2 Milliarden Euro hinnehmen.

Insolvenz ist also nicht nur für das betroffene Unternehmen, sondern häufig auch für dessen Geschäftspartner ein harter Schlag. Dass es bei (drohender) Zahlungsunfähigkeit für Geschäftsführer und Gesellschafter auf der einen und Gläubiger auf der anderen Seite umso wichtiger ist, rechtzeitig und überlegt zu reagieren, zeigt ein neuer Ratgeber aus dem Rudolf Haufe Verlag: „Insolvenz. So umgehen Sie die häufigsten Fallen“ klärt verständlich über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens und über die Gefahren auf, die schon im Vorfeld, bei oder nach der Antragstellung lauern.

Über 70 Fallen hat das Autorentrio Schulz, Bert, Lessing – erfahrene Anwälte, Insolvenzverwalter und Verfasser des „Handbuchs Insolvenz“ aus dem gleichen Verlag – zusammengetragen und mit zahlreichen anschaulichen Beispielen unterfüttert. Nach ihrer Erfahrung etwa sind die wenigsten Kunden oder Lieferanten über die genauen Vorgänge im Insolvenzverfahren überhaupt informiert. Da stornieren Kunden vorsorglich Aufträge aus Angst vor plötzlicher Betriebseinstellung; Lieferanten stellen die Lieferungen ein trotz Zahlungszusage des Insolvenzverwalters. Dabei wäre es möglich, auch während eines Insolvenzverfahrens Geschäftsbeziehungen mit dem Schuldner zu erhalten. Ein Forderungsausfall, so die Autoren, sei im Insolvenzverfahren viel unwahrscheinlicher als außerhalb der Insolvenz.

Aber auch Geschäftsführer oder Gesellschafter eines insolventen Unternehmens können leicht Fehler machen, die sie buchstäblich teuer zu stehen kommen. Wie im Beispiel des Geschäftsführers, der noch Waren einkauft, obwohl die Überschuldung seiner Firma offensichtlich ist. Er verschleppt damit nicht nur die Insolvenz – als die Waren tatsächlich nicht bezahlt werden können, stellt der Lieferant den (Fremd-) Insolvenzantrag und darf den Geschäftsführer in Haftung nehmen. Und das bedeutet: Dieser muss die Rechnung für die Waren persönlich begleichen.

Natürlich bleibt es nicht beim Hinweis auf die Fallen – zahlreiche Handlungsanleitungen und Tipps zeigen den Betroffenen, wie sie schon früh Krisen vorbeugen können oder im Ernstfall das Beste aus der Situation machen; zum Beispiel mit dem Insolvenzverwalter erfolgreich kooperieren oder als Gläubiger einem Lieferantenpool beitreten. Darüber hinaus gibt der Ratgeber Hinweise auf die kommenden Änderungen des GmbH-Rechts, die das Insolvenzrecht berühren.

Praktisch ist der schnelle Überblick über das Insolvenzverfahren im ersten Kapitel. Des Weiteren geben ausführliche Checklisten die wichtigsten Punkte wieder, auf die zu achten ist. Auch Muster für die nötigen Anträge fehlen nicht, die sich neben einem Fristenrechner auf der beiliegenden CD-ROM befinden.

Insgesamt bietet der Ratgeber gerade dem Leser mit wenig Erfahrung einen guten Einstieg in das recht komplexe Thema, führt er doch schnell zu den neuralgischen Punkten. Damit bietet er sich als Lektüre vor allem für Geschäftsführer oder Gesellschafter kleinerer GmbHs an, insbesondere auch für solche, die mit „gefährdeten“ Firmen zu tun haben.

„Insolvenz. So umgehen Sie die häufigsten Fallen“
RA Dr. Dirk Schulz, RA Ulrich Bert, RA Dr. Holger Lessing
1. Auflage 2008, Buch mit CD-ROM, 216 Seiten, 29,80 Euro
Rudolf Haufe Verlag, Niederlassung Planegg b. München 



Frau Alexandra Rudolf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0761-3683-940
Fax: 0761-3683-900
E-Mail: pressestelle@haufe.de

Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co. KG
Hindenburgstr. 64
79102 Freiburg
http://www.haufe.de

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