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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 23.02.2011
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Internet- und Social-Media-Aktivitäten von Finanzdienstleistern

Produktgeber können hohe Weiterempfehlungsbereitschaft via E-Mail durch überzeugendes Dialogmarketing für sich nutzen

57 Prozent aller Internetnutzer tauschen sich über verschiedenste Kanäle mit Freunden, Verwandten und Bekannten über Finanzthemen aus. Sie empfehlen dabei auch Produkte und Produktgeber weiter. Allerdings bislang eher selten über soziale Netzwerke. Diese liegen eher abgeschlagen hinter den Kanälen persönliches Gespräch und Telefonat. Sehr hoch fällt dagegen die Weiterempfehlungsbereitschaft via E-Mail aus. Von Finanzdienstleistungsunternehmen aller Art kann und sollte dies durch inhaltlich überzeugende Dialogmarketing-Konzepte gezielt genutzt werden. Als ernstzunehmende Hürde erweist sich dabei die eher geringe Glaubwürdigkeit mancher Kommunikationsformate im Internet.

Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie „Social Media im Finanzdienstleistungsmarkt" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG, die einen umfassenden Überblick über die Wahrnehmung und Einschätzung verschiedenster Internetaktivitäten von Finanzdienstleistern bietet und diesen konkrete Handlungsempfehlungen für ihre Aktivitäten im Social Web liefert. Für die internetrepräsentative Studie wurden 1.500 Bundesbürger ab 16 Jahren im Oktober 2010 online befragt und zwei Online-Gruppendiskussionen durchgeführt.

Weiterempfehlungsbereitschaft gezielt nutzen

Den Studienergebnissen zufolge finden Austausch und Weiterempfehlung noch immer primär im persönlichen Gespräch vorort oder am Telefon statt (nahezu jeder Internet-User nutzt diese Kanäle). Social-Media-Kanäle können sich noch nicht in die vorderste Riege der meistgenutzten Weiterempfehlungskanäle vorarbeiten. Während Instant Messaging für immerhin knapp jeden Zweiten eine Rolle spielt, erzielen soziale Netzwerke, wie beispielsweise facebook oder twitter, niedrigere Werte. E-Mails gehören dagegen schon jetzt zur Spitzengruppe der Weiterempfehlungskanäle: 75 Prozent der Intetnetnutzer verwenden diese für Empfehlungen in Finanzangelegeheiten.

„Dementsprechend sind seitens der Produktgeber attraktiv gestaltete, verständliche und inhaltlich überzeugende Dialogmarketing-Konzepte gefragt", resümiert Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzdienstleistungsmarktforschung der YouGovPsychonomics AG. "Entscheidend ist die möglichst optimale Mischung aus Informationswert und Aufmerksamkeitsstärke, damit an Kunden gerichtete Mailings überzeugen und schnell und einfach weitergeleitet werden können. Produktgeber verschenken Potential, da es eine wirksame Kombination von attraktiv gestaltbaren Produktionformationen und einer glaubwürdigen Empfehlung von Bekannten darstellt."

Kommunikation im Netz: Das Konzept entscheidet über den Erfolg

Der vorschnelle Versand eines weiteren x-beliebigen Mailings wird hierbei allerdings nicht zielführend sein. Entscheidend ist die passende Konzeption, wie die Ergebnisse der Studie zeigen. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Social-Media- und Internetwelt gibt diese konkrete Empfehlungen für eine überzeugende Kommunikation im Social-Media-Zeitalter.

Denn der Weg zu überzeugenden Kommunikationskonzepten im Internet ist anspruchsvoll, wie beispielsweise ein Blick auf die Vertrauenswürdigkeit verschiedenster Informationsquellen offenbart. Der Vertrauens-Level, den beispielsweise abonnierte E-Mail-Newsletter von Finandienstleistern derzeit genießen, lässt sich allenfalls als mäßig bezeichnen.

Die Herausforderung heißt: Authentizität und Vertrauen erzeugen

„Finanzdienstleister müssen die Hürde überwinden, auch im Rahmen ihrer onlinebasierten Kommunikation Vertrauen zu schaffen", kommentiert Studienleitern Jutta Rothmund. „Wie bei Briefen ist eine persönliche Mail eines bekannten Absenders mit einer individuellen Ansprache glaubwürdiger. Agenturen und Maklerbüros können dies sicherlich hervorragend für sich nutzen."

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.psychonomics.de/filemanager/download/2427.



Herr Simon Wolf
Tel.: +49 (0) 221 42061-596
E-Mail: Simon.Wolf@psychonomics.de

YouGovPsychonomics AG
Berrenrather Straße 154-156
50937 Köln
http://www.psychonomics.de

YouGovPsychonomics - Experten der Finanzmarktforschung seit 1991:

Die YouGovPsychonomics AG ist ein international tätiges Marktforschungsinstitut und seit 1991 ausgewiesener Spezialist für die Erforschung der Finanzdienstleistungs- und Versicherungsmärkte. Zahlreiche Unternehmen vertrauen seit vielen Jahren auf unsere Leistungen und unsere Erfahrung. Wir beschäftigen über 100 hochqualifizierte Forscher und Berater. YouGovPsychonomics liefert die relevanten Informationen rund um Marken, Produkte, Zielgruppen und Servicequalität und damit hochwertiges Entscheidungswissen für die Strategieentwicklung und die Optimierung von Marketing und Vertrieb. Individuelle Ad-Hoc-Studien werden ergänzt durch zahlreiche, zum Teil langjährige Monitorings im Privat- und Gewerbekundenmarkt, Image- und Werbetrackings, Vertriebspartnerbefragungen und kontinuierliche Studien zu Produktinnovationen. Wir verzahnen unsere fundierten wirtschaftspsychologischen Analysen zudem mit onlinebasiertem Realtime Research für tägliche Informationen „in Echtzeit".

Weitere Informationen finden Sie unter www.psychonomics.de/finanzdienstleistungen.

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