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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.02.2008
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Investmentbarometer von JPMorgan Asset Management: Anhaltende Marktvolatilität schürt Börsenskepsis der deutschen Privatanleger

Trotz stärkerer Polarisierung leicht positives Investmentklima

Frankfurt, Februar 2008 – Der turbulente Start in das Aktienjahr 2008 hinterlässt seine Spuren bei den deutschen Privatinvestoren: Zwar blieb der Anteil der Börsen-Optimisten auf gleichem Niveau und stieg nach drei negativen Monaten sogar wieder leicht an (+0,2 Prozentpunkte). So ist mit 44,6 Prozent nach wie vor fast jeder zweite Befragte der Meinung, dass sich der deutsche Aktienmarkt in den nächsten sechs Monaten positiv entwickeln wird. Allerdings erhöhte sich im Januar 2008 der Anteil der Pessimisten deutlich: Die Quote der Börsen-Skeptiker verdoppelte sich mit einem Anstieg um 13 Punkte nahezu auf 26,9 Prozent. Dies zeigt das Investmentbarometer von JPMorgan Asset Management, das aktuell vom 11. bis 25. Januar 2008 erhoben wurde. „Durch die andauernden Marktturbulenzen, die im Januar einen neuen Höhepunkt erlebten, lässt sich eine Aufspaltung in zwei Anlegergruppen beobachten“, erläutert Jean Guido Servais, Marketing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei JPMorgan Asset Management. „Einerseits gibt es eine große Gruppe von Anlegern, die nach wie vor in den Aktienmarkt vertrauen. Eine zweite Gruppe hatte bisher eine abwartende Haltung eingenommen. Nun zeigen diese Anleger ihre Skepsis deutlicher“, sagt Servais. So ist der Anteil derjenigen, die die Marktentwicklung erst einmal „neutral“ beurteilen, um 12,5 Punkte auf 28,5 Prozent zurückgegangen.

Diese stärkere Polarisierung zeigt sich auch im JPMorgan Asset Management Investor Confidence-Gesamtindex (1): Der Mittelwert aus allen Antworten sank im Januar 2008 zum vierten Mal in Folge. Nach einem Rückgang um weitere 1,3 Prozentpunkte liegt der Index nun bei 1,8 – auf diesem Niveau befand er sich zuletzt im April 2005. Zu diesem Zeitpunkt notierte der DAX allerdings noch bei 4.500 Punkten. Während der Indexwert der weiblichen Befragten im Vormonat gegen den Trend zulegte, nahm er aktuell um mehr als die Hälfte ab. Mit 0,9 – das ist ein Rückgang von 1,1 Punkten – ist die Stimmung der Investorinnen stark unterdurchschnittlich. Der Indexwert der männlichen Befragten sank ebenfalls stark um 1,8 Punkte, liegt mit 2,3 aber noch über dem Durchschnitt. Mit der JPMorgan Asset Management Investor Confidence-Studie ermittelt die Fonds gesellschaft regelmäßig die aktuellen Markteinschätzungen und Investitionsabsichten der deutschen Privatanleger. Die von der GfK durchgeführte repräsentative Befragung erfolgt nicht nur in Deutschland sondern vierteljährlich auch in Schweden und Spanien sowie in Hongkong.

Die Studie zeigt im Januar 2008 trotz der Marktturbulenzen einen leichten Anstieg der Investmentbesitzer in Deutschland: Mit 20,5 Prozent stieg die Quote derjenigen, die bereits in börsennotierte Wertpapiere investiert haben um 0,8 Prozentpunkte. Der JPMorgan Asset Management Investor Confidence-Gesamtindex für die Gruppe der bereits Investierten umfasst also nur rund jeden Fünften der 2.000 Befragten (2). Für ein umfassendes Stimmungsbild ist deshalb ein zusätzlicher Blick auf die Gesamtbevölkerung sinnvoll. Hier sank der Anteil der Optimisten um 2,9 Punkte auf 24,3 Prozent. Die Quote der Pessimisten nahm wie bei den Investmentbesitzern überproportional zu. Nach einem Anstieg um 14,4 Punkte liegt er nun bei 37 Prozent. Dies schlägt sich auch auf den Stimmungsindex für die Gesamtbevölkerung nieder. Nach einem Einbruch von 2,3 Punkten liegt der Indexwert nun mit minus 2,7 deutlich im negativen Bereich.

Privatanleger lassen sich die Kauflaune nicht verderben
Die Bereitschaft der Privatanleger, in den nächsten zwölf Monaten weitere Investitionen vorzunehmen, erhöhte sich trotz der stärkeren Front der Börsen-Pessimisten. Sie stieg um 1,5 Punkte und liegt nun bei 43,4 Prozent. Der Anteil der Investitionsverweigerer ging parallel deutlich zurück. Er sank um 4,5 Punkte und liegt nun bei 41,3 Prozent. Zum ersten Mal seit Juli 2007 ist der Anteil der potenziellen Investoren nun wieder höher als der der Anlagemuffel. Mit 15,4 Prozent stieg außerdem der Anteil der Befragten, die erst einmal abwarten wollen, um 3,1 Punkte.

Die favorisierten Anlageformen für weitere Investments haben sich unterschiedlich entwickelt: Fonds schnitten sehr positiv ab und konnten 2,6 Punkte zulegen. Mit 27,5 Prozent führen sie die Liste der zukünftigen Investments erneut an. Analog zum erhöhten Anteil der Börsen-Skeptiker sank der Anteil derjenigen, die Direktinvestments in Aktien bevorzugen. Er ging um 2,1 Punkte auf 10,3 Prozent zurück. Nach wie vor belegen Aktien den dritten Platz nach dem Sparbuch. Diese sicherheitsorientierte Anlageform stieg um 4,4 Punkte und liegt bei 17,6 Prozent. „Viele Privatanleger parken ihr Erspartes im aktuell unruhigen Marktumfeld auf Spar- oder Tagesgeldkonten. Kurzfristig ist dies sicherlich eine sinnvolle Anlagemöglichkeit, doch auf lange Sicht ist eine Anlagestrategie nötig, die höhere Ertragschancen bietet als ein kurzfristiges Geldpark-Produkt“, unterstreicht Servais. 



Frau Annabelle Unger
Marketing +PR Manager
Tel.: (069) 71 24-22 75
Fax: (069) 71 24 21 17
E-Mail: annabelle.x.unger@jpmorgan.com

JP Morgan Asset Management Europe S.a.r.l.
Frankfurt Branch
Junghofstr. 14
60311 Frankfurt
www.jpmam.de

Zum Unternehmen

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet JPMorgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. Dezember 2007 Kundengelder von 1,2 Billionen US-Dollar. Mit 40 Niederlassungen weltweit verbindet JPMorgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist JPMorgan Asset Management seit über 18 Jahren präsent und mit mehr als 25 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften.

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