Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 06.05.2008
Werbung

Investmentbarometer von JPMorgan Asset Management: Anlegervertrauen weiter gedämpft

Statt Polarisierung Trend zu Neutralität / Investitionsklima hellt sich leicht auf

Frankfurt, Mai 2008 – Weiterhin volatile Aktienmärkte ließen im April das Börsenvertrauen der deutschen Privatinvestoren erneut sinken: Der Anteil der Börsen-Optimisten, die von steigenden Kursen des deutschen Aktienindex DAX in den nächsten sechs Monaten überzeugt sind, ging um weitere 5,1 Prozentpunkte zurück. Mit 35 Prozent ist aber nach wie vor mehr als ein Drittel der befragten Anleger positiv gestimmt. Parallel dazu verringerte sich der Anteil der Pessimisten, der noch im Vormonat ein Allzeithoch erreicht hatte: Mit 27,6 Prozent sank die Quote der Börsenskeptiker deutlich um 3,9 Prozentpunkte. Stattdessen legte der Anteil derjenigen, die eine abwartende Haltung einnehmen, aktuell wieder zu – nach einem Anstiegt um 6,9 Punkte liegt er nun bei 37,2 Prozent. „Während in den besonders turbulenten Monaten wie Januar und März eine stärkere Polarisierung der Anlegerstimmung in Optimisten und Pessimisten zu beobachten war, beziehen nun weniger Befragte Stellung“, unterstreicht Jean Guido Servais, Marketing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei JPMorgan Asset Management. Das aktuelle Investmentbarometer der Gesellschaft wurde vom 4. bis 18. April 2008 erhoben, somit konnte die aktuelle Bärenmarktrallye, die ab Mitte April eingesetzt hat, das Anlegervertrauen noch nicht beeinflussen.

Stimmungsindex erreicht Tiefstand
Die gedämpfte Investorenstimmung zeigt sich auch im JPMorgan Asset Management Investor Confidence-Gesamtindex (1): Der Mittelwert aus allen Antworten sank im April 2008 um weitere 0,3 Punkte, nachdem er im Vormonat bereits 1,7 Prozentpunkte verloren hatte. „Das Niveau des aktuellen Indexwertes von 0,4 ist sogar noch niedriger als im Sommer 2004, als der DAX unter der 4.000 Punkte-Marke notierte“, unterstreicht Servais. Während sich die männlichen Anleger mit einem Wert 0,6 überdurchschnittlich positiv gestimmt zeigen rutschte der Index bei den weiblichen Befragten sogar auf ein negatives Niveau von -0,1. Noch im Februar hatte der Stimmungsindex der Investorinnen, die üblicherweise vorsichtiger urteilen als ihre männlichen Pendants, den Wert der Männer übertroffen. Nun öffnet sich die Schere wieder weiter.

Anteil der Investmentbesitzer rückläufig
Mit der JPMorgan Asset Management Investor Confidence-Studie ermittelt die Fonds gesellschaft regelmäßig die aktuellen Markteinschätzungen und Investitionsabsichten der deutschen Privatanleger. Die von der GfK durchgeführte repräsentative Befragung zeigt im April einen zum zweiten Mal in Folge rückläufigen Trend des Investmentbesitzes. Nach einem Schwund von 1,3 Punkten halten nun 20,4 Prozent der Befragten Investments wie Aktien, Bonds, Fonds, Optionsscheine oder Zertifikate. Das ist nur rund jeder fünfte Deutsche ab 20 Jahren. Während der Anteil der weiblichen Investoren weiter bei unterdurchschnittlichen 16,6 Prozent liegt, nahm der Anteil der Männer mit 24,9 Prozent (minus 1,4 Punkte) etwas ab.

Investmentbereitschaft steigt trotz Stimmungstief
Trotz des geschwächten Börsenvertrauens der Anleger hellte sich das Investmentklima im April leicht auf: Die Bereitschaft der Privatanleger, in den nächsten sechs Monaten weitere Investitionen vorzunehmen, stieg wieder an – wenn auch nur marginal. Nachdem im Vormonat jedoch ein Rückgang von 8,3 Punkten zu verzeichnen war, ist der Anstieg von 0,9 Prozent umso positiver zu sehen. Nun planen wieder 40,0 Prozent der befragten Privatanleger, innerhalb des folgendes halben Jahres zu investieren. Der Anteil der Investitionsmuffel ging parallel um 2,2 Punkte zurück. Dies ist nach einem Anstieg um 9,6 Prozentpunkte im Vormonat ebenfalls als positives Zeichen zu werten, auch wenn mit 52,3 Prozent nach wie vor mehr als jeder zweite Privatianleger zunächst nicht wieder investieren will. Die Polarisierung zwischen beiden Gruppen ist hier ebenfalls weniger ausgeprägt. Der Anteil der Befragten, die keine konkrete Position beziehen und erst einmal abwarten wollen, stieg parallel um 1,3 Punkte auf 7,7 Prozent.

Die favorisierten Anlageformen für weitere Investments konnten ihr Niveau halten oder sogar zulegen. Fonds sind weiterhin in der Anlegergunst führend: Mit 21,0 Prozent (Wert wie im Vormonat) will nach wie vor immer noch jeder fünfte Befragte in Fonds investieren. Das ist mehr als die geplanten Investitionen in sicherheitsorientierte Anlagen wie das Sparbuch (12,3 Prozent: plus 1,6 Punkte) oder Tagesgeldkonten (8,6 Prozent: plus 0,3 Punkte) zusammen. Sogar der Anteil derjenigen, die Direktinvestments in Aktien tätigen wollen, stieg leicht an – um 0,4 Punkte auf 7,3 Prozent.

Jean Guido Servais sieht diesen Trend positiv, denn in den letzten Monaten ließ sich verstärkt beobachten, dass die Anleger angesichts der Marktturbulenzen in den letzten Monaten neue Investments scheuen: „Viele Privatanleger parken ihr Erspartes im nach wie vor unruhigen Marktumfeld auf Tagesgeldkonten und in Geldmarktfonds. Kurzfristig ist dies sicherlich eine sinnvolle Anlagemöglichkeit, doch nicht zuletzt angesichts der steuerlichen Änderungen ist für die langfristige Anlage eine Strategie nötig, die höhere Ertragschancen bietet als ein kurzfristiges Geldpark-Produkt“, betont Servais. Hier seien die Berater gefordert, ihre Kunden gemäß ihrem Risikoprofil zu beraten.



Frau Annabelle Unger
PR & Marketing Managerin
Tel.: (069) 71 24-22 75
Fax: (069) 71 24 21 17
E-Mail: annabelle.x.unger@jpmorgan.com

JP Morgan Asset Management Europe S.a.r.l.
Frankfurt Branch
Junghofstr. 14
60311 Frankfurt
www.jpmam.de

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet JPMorgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2008 Kundengelder von 1,2 Billionen US-Dollar. Mit 40 Niederlassungen weltweit verbindet JPMorgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist JPMorgan Asset Management seit 19 Jahren präsent und mit mehr als 20 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften.

Download

Grafik Vergleich JPMAM Inv.Conf.Gesamtindex + DAX. (15,78 kb)  Herunterladen
dvb-Pressespiegel abonnieren
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Mel- dungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de