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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 02.03.2010
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J.P. Morgan Asset Management: Rallye von Unternehmensanleihen und Schwellenländer-Bonds ist noch nicht vorbei

Anleger finden auch 2010 attraktive Chancen in „Credit“ / Mit Hochzins- und Lokalwährungsanleihen der Schwellenländer das Beta erhöhen

Auch wenn sich die überdurchschnittlichen Erträge von 2009 nicht wiederholen werden: Laut Robert Michele, dem globalen CIO für Anleihen und Währungen bei J.P. Morgan Asset Management, wird 2010 ein „ordentliches“ Anleihenjahr. Dass derzeit die Staatsanleihen von Griechenland und einigen anderen Euro-Ländern unter Druck stehen und Unternehmens- sowie Schwellenländeranleihen bis hin zum Euro belasten, sieht der Experte relativ gelassen: "Zwar wird uns das Thema Griechenland noch eine Weile beschäftigen, aber gemessen am Volumen ist es kein Vergleich zu den Problemen der letzten drei Jahre", sagt Michele. Er beobachte vielmehr, dass manche Investoren die aktuelle Entwicklung zum Anlass nehmen, um sich aus den riskanteren Anlageklassen zurückzuziehen und die Gewinne des letzen Jahres mitzunehmen. „Auch wenn die Unsicherheit noch einige Monate anhält, werden sich die Anleger mittelfristig wieder auf die Fundamentaldaten von Staaten und Unternehmen konzentrieren, und die Volatilität sollte dann auch wieder rückläufig sein“, ist sich Michele sicher.

So befänden sich seiner Meinung nach viele Volkswirtschaften weiterhin am Beginn einer langen Erholungsphase, die allerdings keineswegs sprunghaft zu erwarten sei. Entsprechend hätten es die Notenbanken mit einem Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik nicht eilig und sollten noch für einige Zeit ihre expansive Geldpolitik beibehalten. Michele geht davon aus, dass die Zinsen in den nächsten zwölf Monaten, wenn überhaupt, nur moderat erhöht werden, in jedem Fall aber weniger stark, als es die Märkte derzeit einpreisen.

Präferenz für Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen

Da Staatsanleihen wenig Kompensation relativ zur signifikanten Emissionstätigkeit bieten, bevorzugt er nach wie vor Unternehmensanleihen – auch wenn die Bewertungen lange nicht mehr so attraktiv sind wie im letzten Jahr. „Die Risikoaufschläge haben sich eingeengt und liegen wieder nahe den Niveaus vor der Krise, aber die Renditen sind nach wie vor attraktiv. Auch wenn der Aufschlag für das einstmals hohe Ausfallrisiko zum großen Teil weggefallen ist, ist der Credit-Zyklus, der üblicherweise drei bis fünf Jahre andauert, erst am Anfang. Ertragspotenzial besteht also weiterhin, insbesondere wenn Hochzinsanleihen zu klassischen Unternehmensanleihen beigemischt werden können“, unterstreicht Michele.

Bei Schwellenländer-Bonds auf lokale Währungen setzen

Auch bei den Anleihen aus den aufstrebenden Ländern haben sich die Risikoaufschläge bereits wieder eingeengt. „Dass im Zuge der Finanzkrise temporär verloren gegangene Vertrauen ist hier sehr schnell zurückgekehrt“, erläutert Michele. Dies liege nicht zuletzt an der nachhaltigen Qualitätsverbesserung der emittierenden Staaten: „Inzwischen verfügen die Emerging Markets über ein gutes fiskalpolitisches Ansehen. Auch leisten viele Schwellenländer heute einen größeren Wachstumsbeitrag zur Weltwirtschaft als manche Industrienation.“ Da sich hierdurch langsam Inflationspotenzial aufbaue, seien hier ebenfalls Zinserhöhungen eingepreist. Zudem sieht Michele bei vielen Schwellenländer-Währungen positiven Aufwertungsdruck. Daher stellen kurzlaufende Anleihen in lokalen Währungen wie dem mexikanischen Peso, der indonesischen Rupie, der türkischen Lira und dem brasilianischen Real attraktive Investitionsalternativen dar. Nicht zuletzt aus diesem Grund bevorzugt Bob Michele Schwellenländer-Bonds in lokalen Währungen. Die so genannten „Local Currency Bonds“ verfügen nämlich über eine geringere durchschnittliche Restlaufzeit als die Anleihen, die auf US-Dollar lauten. „Um im Falle einer Zinserhöhung keine negative Rendite zu erzielen, bieten sich also Lokalwährungsbonds an“, erläutert der Experte.

Das Fazit von Bob Michele: „Im aktuellen Umfeld ist weder auf der Wachstums- noch auf der Inflationsseite viel Bewegung zu erwarten. Deshalb ist es an der Zeit, ein Engagement außerhalb des Geldmarktes anstreben, denn dort sollten die Erträge nahe null Prozent verharren. Im Hochzins- und Schwellenländer-Lokalwährungsumfeld sollten dagegen rund 10 Prozent Ertrag möglich sein.“ Christoph Bergweiler, Vertriebsleiter bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt beobachtet bereits erste Umschichtungen der Anleger: „Wir sehen derzeit aus allen Anlageregionen erhöhtes Interesse insbesondere an Schwellenländer Bonds“, bestätigt er.

JPMorgan Funds - Emerging Markets Local Currency Debt Fund

ISIN A (acc) – EUR: LU0332400232 / WKN A (acc) – EUR: A0M8CB
Fondswährung: Euro
Fondsmanager: Pierre-Yves Bareau
Auflegungsdatum: 24. Januar 2008
Referenzindex: JPMorgan Global Bond Index – Emerging Markets Global Index (Total Return Gross)
Wertentwicklung 31.01.2009-31.01.2010: 19,46 Prozent
Fondsvolumen (31.01.2010): 110,3 Millionen Euro

JPMorgan Funds - Emerging Markets Debt Fund

ISIN A (acc) – EUR: LU0210532528 / WKN A (acc) – EUR: A0DQQ9
Fondswährung: Euro
Fondsmanager: Pierre-Yves Bareau
Auflegungsdatum: 14. März 1997
Referenzindex: JPM EMBI + Hedged EUR
Wertentwicklung 31.01.2009-31.01.2010: 29,91 Prozent
Fondsvolumen (31.01.2010): 130,5 Millionen Euro

JPMorgan Lux Funds - Emerging Markets Bond Fund

ISIN A (acc) – USD: LU0087089248 / WKN A (acc) – USD: 989638
Fondswährung: US-Dollar
Fondsmanager: Pierre-Yves Bareau
Auflegungsdatum: 30. April 1993
Referenzindex: JPM Emerging Market Bond Index Global
Wertentwicklung 31.01.2009-31.01.2010: 32,24 Prozent
Fondsvolumen (31.01.2010): 127,7 Millionen US-Dollar

Wichtige Informationen

Die Einschätzungen, die in diesem Dokument vertreten werden, basieren auf Informationen von J.P. Morgan Asset Management per 28. Februar 2010. Die Einschätzungen sollen dabei nicht als Anlageempfehlung verstanden werden. Alle Informationen basieren auf Quellen, die J.P. Morgan Asset Management als verlässlich betrachtet. J.P. Morgan Asset Management kann allerdings keine Garantie für die Richtigkeit übernehmen.

Der Wert und die Rendite einer Investmentanlage können sowohl steigen als auch fallen. Eine positive Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine zukünftige positive Wertentwicklung, und Anleger erhalten u.U. nicht den investierten Betrag zurück. Anlagen in Fremdwährung können Währungsschwankungen unterliegen und dadurch die Rendite positiv wie negativ beeinflussen. Investitionen in Schwellenländern können einer höheren Volatilität unterliegen und damit auch ein höheres Risiko für Ihr eingesetztes Kapital darstellen. Alle Angaben beziehen sich auf die Anteilklasse A unserer Luxemburger Umbrellafonds. J.P. Morgan Asset Management veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen. Dies ist keine auf die individuellen Verhältnisse des Lesers abgestimmte Handlungsempfehlung. Informieren Sie sich stets vollständig im aktuellen Verkaufsprospekt (Stand: Dezember 2009). Zeichnungen und Anträge auf Rücknahme können nur auf Basis des aktuellen ausführlichen Verkaufs­prospekts und des letzten Jahres- bzw. Halbjahresberichtes getätigt werden. Diese sind kostenlos erhältlich beim Herausgeber: in Deutschland JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, D-60311 Frankfurt sowie der Zahl- u. Informationsstelle, J.P. Morgan AG, Junghofstraße 14, D-60311 Frankfurt; in Österreich JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Austrian Branch, Führichgasse 8, A-1010 Wien sowie der Zahl- u. Informationsstelle UniCredit Bank Austria AG, Schottengasse 6-8, A-1010 Wien.



Frau Annabelle Düchting
PR & Marketing Managerin
Tel.: (069) 71 24-22 75
E-Mail: annabelle.x.duechting@jpmorgan.com

JP Morgan Asset Management Europe S.a.r.l.
Frankfurt Branch
Junghofstr. 14
60311 Frankfurt
www.jpmam.de

Zum Unternehmen

Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. Dezember 2009 Kundengelder von über 1,25 Billionen US-Dollar. Mit 41 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit 21 Jahren präsent und mit über 15 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmam.de



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