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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.02.2009
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KKH weist FDP-Vorschläge zurück: Gesetzliche Krankenkassen dürfen nicht abgeschafft werden

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hält nichts von den Forderungen der FDP-Bundestagsfraktion, die Gesetzlichen Krankenkassen de facto abzuschaffen. „Es ist zutiefst unsozial, das Risiko Krankheit zur reinen Privatsache zu machen und die Solidargemeinschaft aufzukündigen“, sagte der KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit. „Wenn Millionen Menschen Privatversicherungen mit Basistarif abschließen müssten, würde das für die viele Menschen auf eine Minimalversorgung herauslaufen.“ Weitergehende medizinische Leistungen oberhalb der Basisversorgung könnten sich nur Besserverdienende leisten. Jedes gesundheitliche Risiko könnte die Zusatzprämien weiter nach oben schnellen lassen.

Kailuweit wies darauf hin, dass die FDP-Vorschläge weder neu noch originell seien. „Die FDP-Pläne sind zu kurz gedacht, denn eine Pflichtversicherung und eine Privatversicherung im Bereich Gesundheit schließen sich gegenseitig aus“, so KKH-Chef Kailuweit. Ferner bliebe ungeklärt, wie sich Schwerkranke eine angemessene medizinische Versorgung leisten könnten. „Beispielsweise würden Krebskranke schnell Gefahr laufen, aus Kostengründen von privaten Kassen gar nicht beziehungsweise nur mit saftigen Aufschlägen oder Zuzahlungsregelungen aufgenommen zu werden.“

Auf der anderen Seite machte Kailuweit deutlich, dass die KKH eine weiter gehende Verstaatlichung des Kassensystems hin zur Einheitskasse ablehnt: „Krankenkassen sollten Unternehmen sein und entsprechend handeln. Denkbar und sinnvoll ist punktuell eine engere Zusammenarbeit zwischen gesetzlichen und privaten Kassen, um zusätzliche Leistungen anzubieten.“



Frau Daniela Friedrich
Tel.: 0511 2802-1610
Fax: 0511 2802-1699
E-Mail: presse@kkh.de

KKH Kaufmännische Krankenkasse
Karl-Wiechert-Allee 61
30625 Hannover
http://www.kkh.de/

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit rund zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Mehr als 4.300 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Exklusiver Kooperationspartner der KKH ist die Allianz Private Krankenversicherung. Zum 1. April 2009 fusioniert die KKH mit der BKK Allianz zur KKH-Allianz. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über vier Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH ist Hannover.

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