Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.09.2009
Werbung

Kein Kinderspiel: Mit dem Fahrrad unterwegs

Die Ferien sind zu Ende. Nicht nur die Erstklässler, auch die Fünftklässler müssen jetzt neue, ungewohnte Wege zurücklegen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) weist darauf hin, dass viele Kinder, die von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln, diese längeren, oftmals gefährlicheren Schulwege mit dem Rad zurücklegen.

Zwar haben die meisten Jungen und Mädchen im dritten und vierten Schuljahr an einer Radfahrausbildung teilgenommen. Das heißt jedoch nicht, dass sie sich auch immer sicher im Straßenverkehr bewegen. Viel zu komplex sind die Aufgaben, die junge Radfahrer im dichten Verkehr zu bewältigen haben. Und viel zu oft sind Kinder in diesem Alter noch abgelenkt oder in Gedanken vertieft. Außerdem müssen sie sich umstellen: Ab dem zehnten Geburtstag dürfen Kinder nicht mehr auf dem Gehweg fahren, sondern müssen, wie die Erwachsenen, Radweg oder Fahrbahn benutzen.

Dies schlägt sich leider auch in den Unfallzahlen nieder: Jedes zweite Kind über zehn Jahre, das im Straßenverkehr verunglückt, ist mit dem Fahrrad unterwegs. Unfälle geschehen häufig an Kreuzungen und Einmündungen, aber auch an Ein- und Ausfahrten. Der DVR appelliert an die Fahrer motorisierter Fahrzeuge immer darauf zu achten, ob Rad fahrende Kinder in der Nähe sind. Dies gilt vor allem beim Abbiegen, aber auch beim Herausfahren aus einer Grundstücksausfahrt. Ein sichernder Blick nach rechts und links kann helfen, Unfälle mit Radfahrern zu vermeiden. Denn nicht immer fahren junge Radfahrer dort, wo sie fahren sollten: Bei den Fehlern, die sie machen, steht die falsche Straßenbenutzung an erster Stelle, zum Beispiel wenn sie auf dem Radweg in der falschen Richtung fahren.

Eltern sollten den neuen Schulweg und die anderen neuen Wege, beispielsweise zu Freunden oder Sportstätten, deshalb genau unter die Lupe nehmen, eine sichere Strecke planen und mit ihren Kindern das Verhalten an schwierigen und gefährlichen Stellen üben. Der DVR rät allen Eltern ihre Kinder dazu anzuhalten, beim Radfahren immer einen Schutzhelm zu tragen - er kann Leben retten.

Dieser Dienst erscheint mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.



Herr Sven Rademacher
Tel.: +49.(0)228.4 00 01-72
Fax: +49.(0)228.4 00 01-67
E-Mail: srademacher@dvr.de

Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.
Beueler Bahnhofsplatz 16
53225 Bonn
http://www.dvr.de




Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR) appelliert an alle Autofahrer, immer darauf zu achten, ob Rad fahrende Kinder in der Nähe sind. Dies gilt vor allem beim Abbiegen, aber auch beim Herausfahren aus einer Grundstücksausfahrt.
dvb-Pressespiegel abonnieren
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Mel- dungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de