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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 13.02.2008
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Klimawandel mit Risikovorsorge und Klimaschutz begegnen

Symposium der Versicherungskammer Bayern beschäftigt sich mit Stürmen

München. Heftige Stürme sind symptomatisch für den voranschreitenden Klimawandel. Sie werden weiter zunehmen - mit einer höheren Frequenz und größeren Intensität. Wie mit verstärkter Risikovorsorge und im Ernstfall mit einem effizienten Katastrophenmanagement auf diese Entwicklung reagiert werden kann, war Thema des Symposiums Sturm der Versicherungskammer Bayern in München.

In seinem Grußwort vor rund 150 Teilnehmern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sagte der Bayerische Ministerpräsident und Schirmherr des Symposiums, Dr. Günther Beckstein: „Der Orkan Kyrill hat erneut deutlich gemacht: Auch in Deutschland sind wir vor Sturmschäden nicht gefeit. Die Auseinandersetzung mit Risikovorsorge und Katastrophenmanagement auf dem heutigen Symposion ist daher wichtige Zukunftsarbeit.“

„Klimaschutz beginnt in der Region“

Der Bayerische Ministerpräsident sagte weiter: „Klimaschutz beginnt in der Region.“ Das bayerische Klimaschutzprogramm setzt bei der CO2-Vermeidung an. Bis 2010 will die Bayerische Staatsregierung die bayerischen CO2-Emmissionen auf insgesamt 80 Millionen Tonnen pro Jahr begrenzen. Ein weiterer Schwerpunkt des Klimaprogramms liegt auf Schutzmaßnahmen vor den unvermeidlichen Folgen des Klimawandels, wie zum Beispiel Hochwasserschutz. Aber auch noch so aufwändige Vorsorgemaßnahmen des Staates können den Einzelnen nicht vollständig vor allen Gefahren und Elementarschäden bewahren. Dr. Beckstein: „Der Staat kann Rahmenbedingungen für den Klimaschutz setzen, aber keine Einzelfallvorsorge treffen. Deswegen sind Eigeninitiative und Eigenverantwortung gefragt. Sie müssen mit den staatlichen Klimaschutzmaßnahmen Hand in Hand gehen. Hier leistet die Versicherungskammer Bayern mit ihrem Informationsservice und ihren Veranstaltungen wertvolle Aufklärungsarbeit.“

Finanzierbarkeit von Sturmschäden weiterhin gesichert

Aus Sicht der Versicherer betonte der Vorstandsvorsitzende der Versicherungskammer Bayern, Friedrich Schubring-Giese: „Mit zunehmenden Sturmschäden kommen auf die Versicherer und Rückversicherer höhere Schadenkosten zu. Die Finanzierbarkeit ist aber weiterhin gesichert.“

Die Versicherungskammer Bayern bietet auch in Zukunft flächendeckend einen bezahlbaren Versicherungsschutz für das Sturmrisiko an. Der größte öffentliche Versicherer ist für größere Schadenereignisse mit Rückversicherungsprogrammen und einer sehr guten Risiko- und Eigenkapitalausstattung bestens gerüstet. Für ein so genanntes Jahrhundertereignis, welches statistisch gesehen einmal in 100 Jahren eintritt, wird mit einem Schadenaufwand von 240 Millionen Euro kalkuliert, für ein 200-Jahres-Ereignis mit rund 400 Mio. Euro.

Risiken kalkulierbar machen

Die zahlreichen Aktivitäten der Versicherungskammer Bayern in den Bereichen Risikovorsorge und Klimaschutz präsentierte Rainer Fürhaupter, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern, in seinem Vortrag. Beispielsweise bietet der Versicherer seinen Kunden das elektronische Unwetterfrühwarnsystem WIND (Weather Information on Demand) an. Über SMS, E-Mail oder Fax werden die Nutzer über ein herannahendes Unwetter informiert und können rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen treffen. So lassen sich Schäden und Kosten bei einem Sturm reduzieren, was wiederum den Kunden in Form stabiler Beiträge zu Gute kommt.

Auch im Bereich Klimaschutz ist die Versicherungskammer Bayern aktiv. Energieschonendes Verhalten wird bei der Gebäudeversicherung mit einem Energiesparrabatt belohnt. Diese Preisnachlässe gibt es für Niedrigenergiehäuser und für Modernisierungen mit Vollwärmeschutz. Vorrichtungen der regenerativen Energieerzeugung – wie etwa Solaranlagen auf Hausdächern – werden außerdem zuschlagfrei in bestehende Gebäudeversicherungen eingeschlossen.

Darüber hinaus ist die Versicherungskammer Bayern Mitglied im Umweltpakt Bayern und bei ÖKOPROFIT® München. Das ÖKOlogischePROjektFürIntegrierte UmweltTechnik ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Landeshauptstadt, Münchner Betrieben, der Industrie- und Handelskammer und den Stadtwerken München. Mit Hilfe von kompetenter externer Beratung entwickeln die teilnehmenden Unternehmen gezielte betriebliche Maßnahmen, um die Umwelt zu entlasten und senken dadurch ihre Kosten.

Eigenvorsorge ist für jeden unverzichtbar

Risikovorsorge und Klimaschutz sind die eine Seite, die Vorsorge für den Ernstfall die andere. Für Sturmschäden kommt eine Sturmversicherung auf, die einzeln oder im Rahmen einer Gebäudeversicherung abgeschlossen werden kann. Im letzten Fall sind die Risiken Feuer, Leitungswasser und Hagel ebenso mit abgedeckt. Ergänzend hierzu sollte eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen werden. Sie leistet finanziellen Schutz vor den Folgen von Überschwemmungen (auch durch Starkregen), Hochwasser, Schneedruck, Lawinen, Erdfall und Erdrutsch. Risiken, die vor dem Hintergrund des Klimawandels immer häufiger eintreten werden.

Alle Vorträge zum Download

Die weiteren Referate und anschließenden Diskussionen auf dem Symposium Sturm befassten sich mit den Möglichkeiten des Warnmanagements, der Abwicklung von Stürmen in Schadenzentren, mit sturmsicheren Abdeckungen von Dächern, dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn, sowie der Klimaschutzstrategie der BayernLB.

Alle Vorträge sind unter www.vkb.de unter der Rubrik „Symposium Sturm“ als Download abrufbar.



Frau Claudia Scheerer
Unternehmenskommunikation/ Kranken- und Reiseversicherung
Tel.: (089) 2160 - 3050
Fax: (089) 2160 - 3009
E-Mail: presse@vkb.de

Versicherungskammer Bayern
Maximilianstraße 53
80530 München
http://www.vkb.de

Der Konzern Versicherungskammer Bayern ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und unter den Top Ten der Erstversicherer. 2007 erzielte der Allsparten-Versicherer Beitragseinnahmen von 5,66 Mrd. Euro (vorläufig) und beschäftigte etwa 6.400 Mitarbeiter. Das Unternehmen zahlt seinen Kunden pro Tag rund 16 Mio. Euro an Versicherungsleistungen aus. Pro Arbeitsstunde werden über 1.250 Versicherungs- und Leistungsfälle bearbeitet. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit.

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