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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.08.2011
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Konzernergebnis und Beitragseinnahmen im 1. Halbjahr 2011 weiter gesteigert

- Trotz Abschreibung auf griechische Staatsanleihen deutlich um 28,3% auf 231 Mio. € gestiegenes Halbjahresergebnis - Gesamtbeiträge um 0,8% auf 8,4 Mrd. € erhöht - Aufgrund guter operativer Entwicklung auch im Gesamtjahr Jahresüberschuss über Vorjahresniveau erwartet

Die Generali Deutschland Gruppe, zu der unter anderem die Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt und Central Krankenver­sicherung gehören, konnte ihr Konzernergebnis im 1. Halbjahr 2011 deutlich auf 231 Mio. € (Vorjahrzeitraum: 180 Mio. €; im Folgenden in Klammern) steigern. Die zweitgrößte Erstversicherungsgruppe im deutschen Markt setzte ihren Erfolgskurs im laufenden Geschäftsjahr somit kontinuierlich fort. Aufgrund der Auswirkungen der Staatsschuldenkrise sanken die Erträge aus Kapitalanlagen (netto) von 1.724 auf 1.533 Mio. €. Hierin enthalten sind Wertberichtigungen auf griechische Staatsanleihen in Höhe von 345 Mio. €, die zu einer Nettobelastung des Konzernergebnisses von rund 40 Mio. € führten. Demgegenüber wurde das Konzernergebnis durch eine Steuererstattung für Vorjahre positiv beeinflusst, die die Ergebnisbelastung durch griechische Staatsanleihen kompensierte.

Die Gruppe konnte in einem schwierigen Marktumfeld ihre Ertragskraft weiter verbessern und ihre Beitragseinnahmen steigern. Das Ausbleiben von großen Elementarschäden sowie eine insgesamt zufriedenstellende Schadenentwick­lung im bisherigen Geschäftsjahr sorgten zudem für eine weitere Verbesserung in der Profitabilität der Schaden- und Unfallversicherung. Die Combined Ratio konnte dementsprechend von 96,3% auf 95,9% (netto, nach Rückversicherung) gesenkt werden. Auch die Kostensituation der Generali Deutschland Gruppe wurde weiter verbessert.

Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres wurden die über alle Versicherungssparten erzielten Prämieneinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft um 0,8% auf 8,4 Mrd. € gesteigert, wozu sowohl die Personen- als auch die Sachversicherer beitrugen: In der Lebensversicherung waren die Gesamtbeiträge (-0,4%) zwar – wie erwartet – im Wesentlichen stabil, was in erster Linie auf rückläufige Einmalbeiträge nach dem starken Vorjahreswachstum zurückzuführen war. In der Krankenversicherung konnte jedoch erneut ein Beitragswachstum von 5,9% realisiert werden. Die Schaden- und Unfallversicherer der Generali Deutschland Gruppe konnten ihre Beiträge um 1,5% steigern.

„Das positive Halbjahresergebnis beweist einmal mehr, dass unsere Versicherungsgruppe ein verlässlicher und kompetenter Partner in allen Fragen der finanziellen Vorsorge und Absicherung ist. Auch in unsicheren Zeiten, wie der gegenwärtigen Staatsschuldenkrise, ist das Geld unserer Kunden in besten Händen“, sagte Dietmar Meister, Vorsitzender des Vorstands der Generali Deutschland Holding. Sowohl die Ratingagentur Standard and Poor’s (S&P) als auch Fitch Ratings haben erst vor kurzem beim Finanzstärkerating die positiven Bewertungen („AA-“) für die Generali Deutschland bestätigt: Der Ausblick wird in beiden Fällen als „stabil“ bestätigt.

Steigerung der Beitragseinnahmen

Zum 30. Juni 2011 hat die Generali Deutschland Gruppe im Versicherungsgeschäft erneut einen Zuwachs erzielt: Die Gesamtbeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft konnten um 0,8% auf 8.364 (8.295) Mio. € gesteigert werden. Die Branche rechnet aufgrund einer deutlichen Reduktion der Einmalbeiträge in der Lebensversicherung insgesamt mit einem Beitragsrückgang im Geschäftsjahr 2011. Die gebuchten Bruttobeiträge (ohne Beiträge aus Investmentverträgen und Sparanteile) stiegen stärker von 6.415 auf 6.843 Mio. € – das entspricht einem Plus von 6,7%. Die Ursache für den Anstieg der gebuchten Bruttobeiträge liegt vor allem an einer veränderten Produktstruktur im Einmalbeitragsbereich. Während der Beitragsabzug für Investmentverträge aufgrund des außergewöhnlich starken Neugeschäfts im 1. Halbjahr 2010 erwartungsgemäß deutlich rückläufig war, konnten die Einmalbeiträge aus klassischen Rentenversicherungen erheblich gesteigert werden. Für diese insgesamt sehr gute Entwicklung im 1. Halbjahr ist das erfolgreiche Vertriebsmodell der Generali Deutschland Gruppe verantwortlich und hier vor allem die langjährige strategische Vertriebspartnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung und ihren mehr als 37.000 Vermögensberatern.

Im 1. Halbjahr 2011 waren die Beitragseinnahmen der Lebensversicherer der Generali Deutschland Gruppe, wie auch für die gesamte Branche prognostiziert, im Wesentlichen stabil: Die Gesamtbeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft inklusive der Sparanteile und Beiträge aus Investmentverträgen in relevanten Lebensversicherungsprodukten bewegten sich mit 5.362 Mio. € fast auf Vorjahresniveau. Bei den gebuchten Bruttobeiträgen konnte die Generali Deutschland Gruppe jedoch einen deutlichen Anstieg von 9,7% auf 3.838 Mio. € verzeichnen.

Auch der Neuzugang in der Lebensversicherung war gegenüber dem starken Vorjahr mit -1,6% auf 1.849 Mio. € leicht rückläufig. Diese Entwicklung betraf sowohl den Neuzugang in laufenden Jahresbeiträgen, der sich von 377 auf 373 Mio. € marginal reduzierte, als auch das Neugeschäft nach Einmalbeiträgen, das bei 1.476 (1.501) Mio. € lag. Aufgrund einer planmäßigen Verlagerung zu längerfristigen Produkten gegen Einmalbeitrag ging der Anteil der Kapitalisierungsprodukte am Neugeschäft weiter zurück. Das Neugeschäft in APE (Annual Premium Equivalent1) verringerte sich um 1,4% auf 520 Mio. €. Die Versicherungssumme des Vertragsbestands erhöhte sich von 418.175 auf 430.077 Mio. €

Demgegenüber konnte die Generali Deutschland Gruppe ihre Beitragseinnahmen in der Krankenversicherung weiter steigern. Die Krankenversicherer des Konzerns erzielten einen Zuwachs von 5,9% und entwickelten sich damit weitgehend marktkonform. Das Beitragsvolumen im selbst abgeschlossenen Geschäft wurde auf 1.152 (1.088) Mio. € gesteigert. Zum Ende des 1. Halbjahres lag die Anzahl der Kunden im wettbewerbsintensiven Markt der Vollversicherung trotz rückläufigen Neugeschäfts bei nahezu 500.000. Die Central Krankenversicherung hat zum 1. August 2011 die Produktlinie Ecoline für das Neugeschäft geschlossen und sich somit – in Einklang mit ihrer zukünftigen strategischen Ausrichtung auf das höherwertige Tarifsegment – von den sogenannten Einsteigertarifen verabschiedet.

In der Schaden- und Unfallversicherung war der Markt in den vergangenen Jahren – vor allem in der Kfz-Sparte – durch einen starken Verdrängungswettbewerb bei gleichzeitig hoher Preissensitivität der Kunden gekennzeichnet. Die Preisentwicklung in der 1. Jahreshälfte lässt jedoch vermuten, dass der Zyklus weiterer Preissenkungen vorerst beendet ist. Begünstigt durch ein gutes Wechslergeschäft in der Kfz-Sparte und die erfolgreiche Einführung neuer Produkte steigerten die Schaden- und Unfallversicherer ihre gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft um 1,5% auf 1.852 Mio. € und lagen damit auf dem Niveau der erwarteten Branchenentwicklung für das Gesamtjahr 2011.

Combined Ratio und Kostensituation weiter verbessert

Trotz höherer Versicherungsbestände in der Schaden- und Unfallversicherung konnten die Schadenaufwendungen – unterstützt durch geringere Belastungen aus Elementarschäden – mit 966 (968) Mio. € leicht reduziert werden. Die Combined Ratio (netto, nach Rückversicherung) der Gruppe verbesserte sich auf 95,9% (96,3%) und liegt damit auch im Branchenvergleich nach wie vor auf einem sehr guten Niveau.

Auch die Kostensituation konnte weiter verbessert werden. Zwar erhöhte sich der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Aufwand für den Versicherungsbetrieb. Dies ist jedoch ausschließlich auf Abschreibungen auf nach IFRS aktivierte Abschlusskosten zurückzuführen, die auch aufgrund von Anpassungen der Berechnungsparameter eine Steigerung erfuhren. Die tatsächlich gezahlten Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen konnten demgegenüber reduziert werden.

Kapitalanlageergebnis von Euro-Krise beeinflusst

Die Entwicklung an den Finanzmärkten wird gegenwärtig von den Unsicherheiten über den Fortgang der Staatsschuldenkrise bestimmt: Insbesondere die Lage in Griechenland war lange Zeit unsicher. Mit einer Abschreibung griechischer Staatsanleihen auf den Marktwert hat die Generali Deutschland dieser Entwicklung Rechnung getragen. Infolge der Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen in Höhe von 345 Mio. € (mit Ergebnisauswirkungen von 40 Mio. €) sank das Kapitalanlageergebnis insgesamt um 11,1% auf 1.533 Mio. €. „Wir begrüßen die Beschlüsse des EU-Sondergipfels zur weiteren Stabilisierung des Euro-Raums“, so Dr. Torsten Utecht, Finanzvorstand der Generali Deutschland Holding.

Bei Betrachtung des 1. Halbjahres 2011 schlossen die Aktienmärkte zum 30. Juni indes auf einem ähnlichen Niveau, wie es zu Jahresbeginn erreicht worden war. Die Anlagestrategie der Generali Deutschland Gruppe blieb im laufenden Jahr insbesondere auf europäische pfandbriefähnliche Papiere fokussiert.

S&P und Fitch bestätigen positive Ratings

Die Generali Deutschland Gruppe hat von der Ratingagentur Standard and Poor’s (S&P) am
28. Juni 2011 erneut eine Bestätigung ihrer Bewertung (Finanzstärkerating) erhalten: Alle von S&P als Kerngesellschaft eingestuften Unternehmen führen weiterhin ein „AA-“ Rating. Der Ausblick ist unverändert „stabil“. Auch Fitch Ratings hat am 13. Juli 2011 das Finanzstärkerating der Muttergesellschaft Assicurazioni Generali S.p.A. und ihrer Kerngesellschaften, einschließlich der Gesellschaften der Generali Deutschland Gruppe, mit „AA-“ bestätigt. Der Ausblick bleibt „stabil“. Mit diesen positiven Ergebnissen nimmt die Generali Deutschland Gruppe auch weiterhin eine führende Position im deutschen Erstversicherungsmarkt ein.2

Ausblick auf das Gesamtjahr 2011 bleibt positiv

Grundlage für eine nachhaltige und erfolgreiche Weiterentwicklung der Generali Deutschland Gruppe bilden ihre Marken- und Vertriebswegevielfalt sowie die intensive Hebung der Vorteile eines starken Unternehmensverbunds. Angesichts ihrer hervorragenden Positionierung im Privatkunden- und Gewerbegeschäft sowie der Beratungsstärke ihrer Vertriebe und Vertriebspartner rechnet die Gruppe mit einem weiteren Beitragswachstum und somit mit erneuten Marktanteilsgewinnen im Versicherungsgeschäft.

Diese positiven Erwartungen in den Kerngeschäftsfeldern gehen jedoch mit unsicheren Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten einher. Das Konzernergebnis wird auch im laufenden Geschäftsjahr maßgeblich von der Entwicklung des Kapitalanlageergebnisses abhängig sein. Unter der Voraussetzung, dass außergewöhnliche Schadenereignisse ausbleiben und sich keine weiteren deutlichen Belastungen für das Kapitalanlageergebnis im laufenden Jahr ergeben, erwartet die Generali Deutschland Gruppe für das Geschäftsjahr 2011 einen Jahresüberschuss, der über dem Niveau des Jahres 2010 liegen wird.
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1 Branchenstandard zur Berechnung des Prämienaufkommens aus dem Neugeschäft; entspricht laufenden Beiträgen plus 10% der Einmalbeiträge.

2 Die Beurteilungen von Ratingagenturen sind stichtagsbezogen dargestellt und können sich verändern. Eine Übersicht über die aktuellen Ratingeinstufungen finden Sie im Internet unter www.generali-deutschland.de/ratings. Ausführliche Informationen zur Ratingmethodik sowie zur Bedeutung der Ratingergebnisse finden Sie auf den Webseiten der Ratingagenturen.



Frau Dr. Andrea Timmesfeld
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0) 221 4203-1116
Fax: +49 (0) 221 4203-3830
E-Mail: andrea.timmesfeld@generali.de

Generali Deutschland Holding AG
Tunisstr. 19-23
50667 Köln
http://www.generali-deutschland.de/

Generali Deutschland Gruppe

Die Generali Deutschland Gruppe ist mit über 16,2 Mrd. € Beitragseinnahmen und mehr als 13,5 Millionen Kunden der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Zur Generali Deutschland Gruppe gehören unter anderem Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt, Central Krankenversicherung, Advocard Rechtsschutzversicherung, Deutsche Bausparkasse Badenia und Dialog sowie die konzerneigenen Dienstleistungsgesellschaften Generali Deutschland Informatik Services, Generali Deutschland Services, Generali Deutschland Schadenmanagement, Generali Deutschland Immobilien sowie die Generali Deutschland SicherungsManagement.

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