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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 30.03.2006
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Konzernergebnis verdoppelt, Dividende steigt um 20 Prozent

13,8 Mio. EUR für die Aktionäre – Schaden-/Kostenquote bei 91,9 Prozent – Bestand in der Lebensversicherung über 100 Mrd. EUR Versicherungssumme – Positiver Ausblick

2005 Wachstum mit Ertrag
Die NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE hat im Geschäftsjahr 2005 bei Umsatz und Gewinn deutlich zugelegt: Als besonders wachstumsstark erwiesen sich die Krankenversicherung und das Pensionsgeschäft. Die NÜRNBERGER Lebensversicherer schnitten im Neugeschäft besser ab als der Markt.Die Schaden- und Unfallversicherer konnten ihr versicherungstechnisches Ergebnis steigern. Das Konzernergebnis wurde verdoppelt. Die Aktionäre der Dachgesellschaft sollen eine um  20 Prozent höhere Dividende erhalten.

Dividende 1,20 EUR je Stückaktie
Die börsennotierte NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft (NBG) erzielte vor allem aus Erträgen ihrer Tochter- und Beteiligungsunternehmen einen gesteigerten Jahresüberschuß von 14,2 (11,8) Mio. EUR. Den Aktionären wird in der Hauptver-sammlung am 18. Mai daher vorgeschlagen, die Dividende von 1,00 EUR je Stückaktie auf 1,20 EUR zu erhöhen. Die Ausschüt-tungssumme wächst damit um 20 Prozent auf 13,8 (11,5) Mio. EUR. „Damit führt die NÜRNBERGER ihre erfolgreiche Dividen-denpolitik fort. Seit 1990 haben wir die Ausschüttungen an unsere Aktionäre – Erst- und Rückversicherer, Banken, Fondsgesell-schaften, Vertriebspartner, institutionelle und private Investoren – auf das Siebenfache erhöht“, sagte Vorstandsvorsitzender Günther Riedel bei der Bilanz-Pressekonferenz in Nürnberg.

Konzernergebnis 20,2 Mio. EUR
Der Konzern bilanzierte 2005 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungstandards IFRS. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist ein Ergebnis vor Steuern von 66 (28) Mio. EUR aus. Nach Steuern verbleibt ein Konzernergebnis von 20,2 (9,6) Mio. EUR. Das entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um 111 Prozent.

Beitragseinnahmen rund 3 Mrd. EUR
Ihr Versicherungsgeschäft konnte die NÜRNBERGER entgegen der wenig günstigen Rahmenbedingungen – schwache Konjunktur, hohe Arbeitslosigkeit – insgesamt gut weiterentwickeln. Die verdienten Bruttobeiträge des Konzerns, die auch die Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung umfassen, stiegen um 1,7 Prozent auf rund 3,0 Mrd. EUR. In der Lebensversicherung erhöhten sie sich auf 2,0 Mrd. EUR (+ 3,5 Prozent), im neuen
Geschäftsfeld Pensionsgeschäft auf 35 Mio. EUR (+ 335,7 Prozent) und in der Krankenversicherung auf 118 Mio.EUR (+ 15,4 Prozent). Die Beiträge in der Schadenversicherung gingen, vor allem wegen der marktweiten Tarifabsenkungen in der Autoversicherung, auf 815 Mio. EUR zurück. Es wurden konzernweit Neubeiträge von 546 (619) Mio. EUR erzielt, was vor allem mit der ab Januar 2005 geltenden Besteuerung von Lebensversicherungen zusammenhängt.

Umsatz auf 4,1 Mrd. EUR gestiegen
Die Kapitalanlagen konnten um 11,7 Prozent auf 17,5 Mrd. EUR erhöht werden. Auf 1,8 Mrd. EUR (+ 77,6 Prozent) stiegen die Kapitalerträge einschließlich der nicht realisierten Erträge aus der Fondsgebundenen Versicherung. Die Provisionseinnahmen aus der Vermittlung von Investmentfonds, Bausparverträgen  und  Rechtsschutzversicherungen liegen mit 36 Mio. EUR um 10,7 Prozent über dem Vorjahr. Der Konzernumsatz – die  Summe aus Beitragseinnahmen, Kapitalerträgen (ohne Fondsgebundene Versicherung) und Provisionseinnahmen – betrug 4,1 Mrd. EUR –  ein Zuwachs von 6,5 Prozent.

Versicherungsleistungen 1,7 Mrd. EUR
Die NÜRNBERGER erbrachte Versicherungsleistungen für eigene Rechnung von 1,7 Mrd. EUR (- 4,4 Prozent). Für Beitrags- rückerstattungen wurden 358 (142) Mio. EUR bereitgestellt.

Kosten gesenkt
Aufgrund des geringeren Neugeschäfts gingen die Abschlußkosten auf 487 (540) Mio. EUR deutlich zurück. Die Verwaltungskosten konnten durch striktes Kostenmanagement auf 195 (199) Mio. EUR weiter reduziert werden.

Sichere Arbeitsplätze
Mit 33.000 Mitarbeitern und Partnern im Außendienst verfügt die NÜRNBERGER über eine leistungsfähige Vertriebsorganisation, die auch 2006 ausgebaut werden soll. Für den Innendienst der Generaldirektion in Nürnberg wurde im Dezember 2005 eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, die betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2007 ausschließt. Die NÜRNBERGER bietet damit ein hohes Maß an Arbeitsplatzsicherheit.

Geschäftsfeld Lebensversicherung

Neugeschäft besser als im Branchendurchschnitt
„Unsere Stellung im Markt konnten wir 2005 weiter festigen. Auf die neuen Rahmenbedingungen durch die geänderte Besteuerung waren wir mit unserer Produktpalette gut vorbereitet“, erklärte Dr. Werner Rupp, Vorstandssprecher der NÜRNBERGER Personen-versicherungsgruppe. So ist es zu erklären, daß der Rückgang des Leben-Neugeschäfts geringer ausfiel als im Branchentrend, wo die Neubeiträge um rund 22 Prozent zurückgingen, die laufenden Neubeiträge sogar um 50 Prozent. Die Neubeiträge der NÜRNBERGER Lebensversicherer betrugen 321 (388) Millionen EUR (- 17,2 Prozent). Die Beitragseinnahmen konnten auf 2,0 Mrd. EUR (+ 3,5 Prozent) gesteigert werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung und „Riester-Verträge“ stark nachgefragt
In Deutschland, wo die NÜRNBERGER mit drei Gesellschaften in der Lebensversicherung tätig ist, wuchsen die Beiträge um 3,4 Prozent auf 1,9 Mrd. EUR. Stark nachgefragt wurden die Berufsunfähigkeitstarife, vor allem die NÜRNBERGER Investment-Berufsunfähigkeitsversicherung®, die 73.000 Mal verkauft wurde. Die Beitragseinnahmen in diesem Zweig stiegen um  13,9 Prozent. Nach Bestand ist die NÜRNBERGER die Nummer zwei im Markt der BU-Versicherung. Auch die staatlich geförderten Rentenversicherungen trugen zum Vertriebserfolg bei. Zu nennen ist hier insbesondere die ZulagenRente. Insgesamt wurden 26.000 „Riester-Verträge“ vermittelt.

Rang 3 nach Versicherungssumme
Der gesamte Bestand gemessen nach Versicherungssumme übersprang 2005 in Deutschland mit 101,0 Mrd. EUR (+ 5,9 Prozent) erstmals die 100-Milliarden-EUR-Marke, womit Rang 3 im deutschen Markt gehalten und ausgebaut wurde.

Jahresergebnis 22 Mio. EUR
Im in- und ausländischen Lebensversicherungsgeschäft – auch in Österreich ist die NÜRNBERGER aktiv – wurde ein Jahresergebnis (nach IFRS) von 22 Mio. EUR erzielt.

Geschäftsfeld Pensionsgeschäft

Beiträge mehr als vervierfacht
Im neuen Geschäftsfeld Pensionsgeschäft wurden die bisher im Segment Lebensversicherung geführten Aktivitäten der NÜRNBERGER Pensionskasse AG und die Geschäftstätigkeit der NÜRNBERGER Pensionsfonds AG zusammengefaßt. Die Beitragseinnahmen der beiden jungen Gesellschaften stiegen auf 35 Mio. EUR. Das Jahresergebnis (nach IFRS) des noch im Aufbau befindlichen Geschäftsfeldes betrug – 0,6 Mio. EUR.

Erweiterte Produktpalette
Die NÜRNBERGER Pensionskasse AG konnte in ihrem vierten Geschäftsjahr das Neugeschäft auch dank einer erweiterten Produktpalette deutlich ausbauen. Das sozialpolitische Umfeld bietet große Zukunftschancen für diesen Durchführungsweg. Die NÜRNBERGER Pensionsfonds AG nahm erst 2005 den operativen Geschäftsbetrieb auf.

Geschäftsfeld Krankenversicherung

Hoher Zuwachs in der Vollversicherung
Erneut dynamisch wuchs die NÜRNBERGER Krankenversicherung AG (NKV) und steigerte ihre gebuchten Beiträge auf 111 Mio. EUR (+ 14,3 Prozent). Das Neugeschäft stieg um 8,5 Prozent auf 25 Mio. EUR. 144.800 Personen waren Ende 2005 bei der NKV versichert. Der Nettozuwachs der vollversicherten Personen war mit 4.400 Versicherten im Marktvergleich bemerkenswert hoch. 97.300 (93.800) Versicherungsverträge bestanden darüber hinaus im Rahmen der Auslandsreise-Krankenversicherung. Das Gesamtergebnis der NKV liegt bei 13,6 Mio. EUR. Nach Dotierung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung ergibt sich ein Jahresergebnis von 2,4 (1,3) Mio. EUR.

Geschäftsfeld Schaden-/Unfallversicherung

Preiswettbewerb drückt Einnahmen              
Die Beitragseinnahmen im Geschäftsfeld Schaden- und Unfall- versicherung gingen 2005 auf 815 Mio. EUR (- 5,9 Prozent) zurück. Die strenge Risikoauswahl im Rahmen der Zeichnungs-politik sowie der harte Preiswettbewerb spiegeln sich trotz steigender Vertragsstückzahlen im Neugeschäft, das 181 Mio. EUR erreichte, insgesamt wider.

Erhöhter versicherungstechnischer Gewinn
„In unserem versicherungstechnischen Ergebnis erzielten wir erneut eine exzellente Schaden-/Kostenquote von brutto 91,9 Prozent, die klar unter der Zielgröße von 95 Prozent liegt“, sagte Dr. Armin Zitzmann, Sprecher der NÜRNBERGER Schadenver-sicherungsgruppe: „Dies ist das Ergebnis unserer konsequenten Risikoauswahl, einem günstigen Schadenverlauf, permanenten Prozeßoptimierungen und Kostensenkungsmaßnahmen.“ Im In- und ausländischen Geschäft wurde ein versicherungstechnischer Gewinn in Höhe von 35 (34) Mio. EUR erreicht.

Jahresfehlbetrag 3,3 Mio. EUR
Im Kapitalanlageergebnis sind Wertberichtigungen und Abschreibungen insbesondere aus dem strategischen Engagement im Autohandel verarbeitet. Die NÜRNBERGER ist damit frei, sich nach vorne zu entwickeln. In der Summe ist der Jahresfehl-betrag aus dem Segment Schadenversicherung von 19,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 3,3 Mio. EUR vermindert worden.

Drei-Säulen-Konzept
Das neue Marktkonzept der Schaden- und Unfallversicherer ruht auf drei Säulen: Geldwerte Hilfe in Form von Assistance-Leistungen statt nur Geldzahlungen bietet die erste Säule. Mit Partnern wie Mercur Assistance oder dem Malteser Hilfsdienst wurde ein bundesweites Netz aufgebaut. Die NÜRNBERGER strebt damit die Marktführerschaft in der Erst- und Nachversorgung im Versicherungsfall an. Zweite Säule sind die Versicherungs-leistungen. Ob NÜRNBERGER AutoVersicherung, Unfall-KomfortSchutz für Menschen ab 50, PrivatHaftpflichtSchutz oder HausratSchutz: Allen gemeinsam ist das Baustein-System. Der Kunde hat die Wahl zwischen dem umfassenden Komplett-Schutz oder dem preiswerten BasisSchutz mit einer günstigen Grundversorgung. Die innovativen Zusatz-Bausteine haben im Markt bereits Nachahmer gefunden. Dritte tragende Säule ist das Lebensphasen-Angebot. Produkte und Dienstleistungen sind auf den Bedarf der verschiedenen Lebensphasen und  -formen zugeschnitten. Damit erschließt die NÜRNBERGER Kundengruppen wie Singles, Paare und Senioren.

Geschäftsfeld Finanzdienstleistungen

Fürst Fugger Privatbank mit Ertragsplus
Im Geschäftsfeld Finanzdienstleistungen sind das Bankgeschäft der Fürst Fugger Privatbank KG, die Vermittlung von Kapitalan-lagen sowie die Versicherungsvermittlung an Dritte zusammen-gefaßt. Für die Fuggerbank war 2005 ein sehr erfolgreiches Jahr. Das Gesamtvolumen der verwalteten Depots stieg um 27,8 Prozent auf 1,8 Mrd. EUR, in allen Geschäftsbereichen waren deutliche Ertragssteigerungen zu verzeichnen. Zusätzlich zum Stammsitz in Augsburg und den Niederlassungen in  München und Nürnberg ist die Bank seit Herbst 2005 auch in Stuttgart vertreten. Für das gesamte Geschäftsfeld Finanzdienstleistungen ergibt sich ein Jahresergebnis von 5,2 (– 0,3) Mio. EUR.

Ausblick 2006

Wachstum mit Ertrag 2006
Im Jahr 2006 will die NÜRNBERGER Gruppe erneut mit Ertrag wachsen.

Lebensversicherung
Die NÜRNBERGER Lebensversicherer sehen gute Vertriebschancen, insbesondere für den Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung und bei Produkten für die Zielgruppen Kinder und Senioren, und gehen von Neubeiträgen in Höhe von gut 330 Millionen EUR aus. Die Beitragseinnahmen sollten mit ihrer Entwicklung über dem Vorjahreswert und über der voraussichtlichen Steigerung des Branchendurchschnitts liegen.

Pensionsgeschäft
Im noch jungen Segment Pensionsgeschäft wird auf der Basis einer deutlich vergrößerten Produktpalette ein weiterhin starkes Neugeschäft angestrebt. Für den Bestand werden Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich erwartet. Mit einem positiven Jahresergebnis wird bereits 2007 gerechnet.

Krankenversicherung
Angesichts hervorragender Ratingergebnisse – ein „A+“ von Assekurata im Januar und ein „ppp“ vom map-report im März – bleibt das Angebot der NÜRNBERGER in der Krankenversiche-rung unverändert attraktiv. Die NKV rechnet in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Beitragswachstum, sofern keine gravierenden negativen Einflüsse aus der Gesundheitspolitik kommen.

Schaden- und Unfallversicherung
Um dem massiven Wettbewerbsdruck in der Autoversicherung zu begegnen, hat die NÜRNBERGER ihrem Außendienst mit dem NÜRNBERGER AutoVersicherung BasisSchutz ein weiteres konkurrenzfähiges Produkt an die Hand gegeben. Es zeichnet sich insbesondere durch geringere Beiträge bei angepaßten Leistungen aus. Das „Produkt-Baustein-System“ für Privatkunden wird 2006 in weiteren Sparten ergänzt: beispielsweise um den Biene Maja UnfallSchutz für Kinder mit innovativen Zusatz-Bausteinen.
 
Die NÜRNBERGER verfolgt die versicherungstechnische Linie „Ertrag vor Wachstum“. Sie will weiterhin eine Schaden-/Kosten-quote unter 95 Prozent erreichen. Bei der erwarteten Konsolidie-rung in den Kapitalanlagen wird mit einem zweistellig positiven Ergebnis im Geschäftsfeld Schaden-/Unfallversicherung gerechnet.

Finanzdienstleistungen
Die Nachfrage nach privater Vermögensverwaltung wird zunehmen. Bei weiterhin steigenden Kursen an den Kapitalmärkten wird erneut mit einem höheren Betriebsergebnis der Fürst Fugger Privatbank und einem auf über 2 Mrd. EUR anwachsenden Depotbestand gerechnet.



Herr Roland Schulz
Tel.: (09 11) 5 31-45 93
E-Mail: roland.schulz@nuernberger.de

NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE
Ostendstraße 100
90334 Nürnberg
Deutschland
http://www.nuernberger.de/

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