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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.02.2008
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LV-Zweitmarktfonds als Top-Assetklasse etabliert

Marktsegmente mit unterschiedlicher Entwicklung

München / Frankfurt am Main, Februar 2008. Investments in Lebensversicherungs-Zweitmärkte haben sich in Deutschland stabil unter den Top 5 der geschlossen Fonds etabliert. Diese Positionierung innerhalb weniger Jahre beweist nach Ansicht von Thomas Laumont, Vorstand des Bundesverbands Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) e.V., „eindrucksvoll die Seriosität und Attraktivität dieser Assetklasse“. Laumont zog vor Journalisten in Frankfurt/Main für die 40 im BVZL zusammengeschlossenen internationalen Mitgliedsunternehmen ein positives Fazit des Geschäftsjahres 2007, räumte jedoch ein, dass es in den Marktsegmenten Deutschland, Großbritannien und USA unterschiedliche Entwicklungen gebe.

Entwicklung Deutschland und Großbritannien

Die BVZL-Mitglieder erwarben 2007 deutsche Lebensversicherungspolicen im Wert von 1,4 Mrd. Euro. Damit konn-te das Ankaufsvolumen gegenüber dem Vorjahr (2006: 1,1 Mrd. Euro) deutlich gesteigert werden. Das von BVZL-Mitgliedern platzierte Eigenkapital ging von 120 Mio. Euro (2006) auf ca. 60 Mio. Euro in 2007 zurück. Als Grund da-für nannte Laumont vor allem das gestiegene Zinsniveau. Nach dem „sehr starken Jahr 2006“ sei hier aber ein Rückgang zu erwarten gewesen. Insgesamt erwartet der BVZL in Deutschland eine positive Entwicklung, der Markt biete auch weiterhin ein „überaus großes Potential“. Aktuell verwalten die deutschen Aufkäufer rund 2,4 Mrd. Euro Policenvolumen für Emissionshäuser.

Das in 2007 platzierte Eigenkapital von BVZL-Unternehmen, die in britische
Lebensversicherungszweitmarkt-Policen investieren, betrug 270 Mio. Euro (2006: 306 Mio. Euro). Das gesamte kumulierte Eigenkapitalvolumen der BVZL-Mitglieder seit Eröffnung der AnlageKlasse „Britische Lebensversicherungszweitmarktfonds“ im Jahr 2004 beträgt rund 780 Mio. Euro.

Comeback der US-Fonds

Die US-Policen-Fonds haben 2007 nach Angaben Lau-monts „das vom BVZL erwartete Comeback gefeiert“. Die Emissionshäuser hätten ihre Investitionsphasen abgeschlossen und würden wieder neue Produkte auflegen. Die ersten seien bereits 2007 emittiert worden, weitere sollen 2008 folgen.

Der starke Anstieg 2007 sowohl beim platzierten Eigenkapital auf 310 Mio. Euro (2006: 45 Mio. Euro) als auch beim kumulierten EK-Volumen auf 1,75 Mrd. Euro (2006: 1,2 Mrd. Euro) sei zwar auch dem BVZL-Neumitglied Deutsche Bank geschuldet, doch auch ohne dessen Anteil ist eine deutlich positive Entwicklung unverkennbar. Mit einem verwalteten Policenvolumen (Face Value) von über drei Mrd. Euro blieben die deutschen Emissionshäuser weiterhin ein wichtiger Player auf dem US Life Settlement Markt.

Entwicklung 2008

Die Besonderheiten der nationalen Segmente verständlich zu kommunizieren, bleibe auch 2008 ein wichtiges Ziel des BVZL, sagte Laumont. In Deutschland werde dabei die Einführung der Abgeltungssteuer ab dem 1. Januar 2009 ein wichtiges Thema sein. In 2008 seien letztmals Kapitallebensversicherungen mit einer Laufzeit von weniger als zwölf Jahren steuerfrei veräußerbar. Der BVZL rechne daher im kommenden Jahr mit einem erhöhten Ankaufsvolumen betroffener Policen. Obwohl es der Gesetzgeber versäumt habe, im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) eine Hinweispflicht auf den Zweitmarkt zu verankern, sei dessen Bekanntheit weiter gestiegen. Hier weiter „aktiven Verbraucherschutz“ zu betreiben, bleibe eine der Prioritäten des BVZL.

In den USA werde sich die im Unterschied zu den Schwankungen Ende 2006 / Anfang 2007 inzwischen erreichte Stabilität der Einkaufsrenditen von durchschnittlich 11-12 Prozent positiv auswirken. Die weiter fortschreitende Professionalisierung der deutschen Anbieter im Hinblick auf Standards und Transparenz werde ebenso ein wichtiger Faktor für eine positive Marktentwicklung sein wie der zu erwartende verstärkte Einstieg institutioneller Investoren.

Nach Ansicht Laumonts könne „kein Zweifel daran bestehen, dass Investitionen im Zweitmarkt Lebensversicherungen ein lukratives Investment bleiben werden.“



Herr Thomas Laumont
Vorstand BVZL
Tel.: 089/ 24 20 37-08
E-Mail: info@bvzl.de

BVZL Bundesverband Vermögensanlagen
im Zweitmarkt Lebensversicherungen e.V.
Isartorplatz 8
80331 München
www.bvzl.de

Die im Bundesverband Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherungen (BVZL) e. V. zusammengeschlossenen Unternehmen und Dienstleister engagieren sich weltweit in Lebensversicherungszweitmärkten.

Der Verband mit seinen derzeit 40 Mitgliedern fungiert seit seiner Gründung im Mai 2004 als eine einheitliche Interessenvertretung in wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Fragen. Der BVZL steht im ständigen Dialog mit Politik, Meinungsbildnern, Öffentlichkeit und anderen Interessengruppen, um die dynamische Entwicklung der Branche aktiv zu unterstützen.

Ein wichtiges Anliegen ist es, Branchenstandards im Hinblick auf Transparenz und Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Anlage-segmente (britische, deutsche und US-amerikanische Lebens-versicherungen) zu installieren und somit die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Investment in diese differenziert zu betrachtenden Assetklassen stetig zu verbessern.

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