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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 30.01.2008
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Lachen ist gesund: Karneval wird gefeiert, aber nicht krank

In den Karnevalswochen gibt es keine höheren Krankenstände als in an-deren Wochen im Februar oder März. Das belegen aktuelle Analysen des BKK Bundesverbandes. Im Gegenteil fielen in den Karnevalswochen 2006 (23. Februar bis 1. März) und 2007 (15. bis 21. Februar) sogar weniger Krankmeldungen an als in den Vergleichswochen vorher und nachher. Datenbasis sind die gesundheitlichen Befunde von BKK Versicherten. Im Jahr 2006 waren das 6,6 Millionen Menschen bzw. jeder vierte sozialver-sicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland. Die Analyse bildet damit ein repräsentatives Bild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt.
Krankenstand trotz Karneval stabil

In der Karnevalswoche 2007 lag der Krankenstand der beschäftigten BKK Pflichtmitglieder bei 3,77 Prozent. In der Woche zuvor waren es dagegen 3,83 Prozent, in der Woche danach 4,14 Prozent. Ein ähnliches Bild ergibt das Jahr 2006: Lag der krankheitsbedingte Arbeitsausfall zu Karneval bei 3,91 Prozent waren es in der Woche davor 4,22 Prozent und in der Woche danach 4,0 Prozent. Solche leichten Schwankungen sind in dieser Jahres-zeit aufgrund der saisonal unterschiedlichen Höhepunkte einer mehr oder weniger ausgeprägten „Grippewelle“ normal.

Exakte Methode ermöglicht exakte Aussagen
Der BKK Bundesverband ermittelt die Krankenstände auf Basis von mo-natlichen Vollerhebungen. Mit dieser Methode sind zeitraumbezogene Vergleiche verlässlicher zu ziehen als mit einer Stichtagserhebung, auf der die amtlichen Krankenstandsstatistik basiert.

Während die BKK Analyse den Krankenstand an 365 Tagen im Jahr aus-wertet, registriert die amtliche Stichtagserhebung lediglich die Situation an zwölf Tagen im ganzen Jahr. Hinzu kommt: Bei der Stichtagserhebung treten statistische Verzerrungen auf, je nachdem, ob der Erhebungstag auf einen Werktag oder auf ein Wochenende bzw. einen Feiertag fällt. An Wochenenden oder Feiertagen ist der Krankenstand erfahrungsgemäß niedriger als an Werktagen. Die BKK Methode schließt solche statisti-schen Schwachstellen aus.

Krankenstand steigt wieder
Der Trend der stetig sinkenden Krankenstände der letzten Jahre ist zum Stillstand gekommen. So ergeben die monatsdurchschnittlichen BKK Er-hebungen des vergangenen Jahres einen leicht erhöhten Krankenstand gegenüber dem Vorjahr (3,7 Prozent 2007 gegenüber 3,5 Prozent 2006). Die nun vorliegenden Zahlen deuten auf eine Trendwende beim Kran-kenstand hin.



Frau Ann Hörath
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030/22312-0
Fax: 030/22312129
E-Mail: presse@bkk-bv.de

BKK Bundesverband
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
www.bkk.de

Seit über 200 Jahren versichern und versorgen Betriebskrankenkassen Mitarbeiter von Unternehmen und Betrieben � vom Pförtner und der Ver-käuferin über den Fließbandarbeiter und kaufmännischen Angestellten bis zur Leitungs- und Vorstandsebene. Seit der Einführung des freien Kas-senwahlrechts haben sich immer mehr Menschen für die BKK entschie-den. Über 14 Millionen Menschen, einschließlich der beitragsfrei Famili-enversicherten, werden heute von 185 Betriebskrankenkassen versorgt.

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