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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 20.09.2011
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Mehr hilft mehr: Privater Zusatzschutz für gesetzlich Krankenversicherte

Bereits 40 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland haben private Policen für einen zusätzlichen Gesundheitsschutz abgeschlossen, wie die Gesellschaft für Konsumforschung 2010 ermittelte. Der Grund: Trotz stetig steigender Beitragssätze haben die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ihre Leistungen kontinuierlich abgebaut. Ob bei Zahnersatz, verordneten Arzneimitteln oder Sehhilfen – die Versicherten müssen seit dem „Kostendämpfungsgesetz“ 1982 für ihre Gesundheit mit jeder Gesundheitsreform immer tiefer in die Tasche greifen. Guido Heitz, Direktor Produktmanagement der OVB Vermögensberatung AG in Köln, erläutert, welche zusätzlichen Leistungsbausteine in der Gesundheitsvorsorge für wen sinnvoll sind.

Mehr Leistung, weniger Kosten: Beliebte Zusatzpolicen

Mit Zusatzversicherungen können gesetzlich Krankenversicherte ihren Schutz individuell aufstocken und sich vor hohen Zusatzkosten schützen. „Zusatzpolicen bieten gesetzlich Versicherten ergänzende Bausteine zur Basisversorgung der GKV. So können Versicherte frei wählbare Leistungen in Anspruch nehmen, die über dem Standard der gesetzlichen Krankenversicherung liegen“, verdeutlicht Guido Heitz. Nach Umfragen der Zeitung VersicherungsProfi von Focus-Money waren 2009 insbesondere die Absicherung von Zahnersatz für 77 Prozent, Zahnbehandlungen für 65 Prozent sowie Sehhilfen für 61 Prozent der Befragten wichtig – für diese Leistungen werden von den GKV-Versicherten hohe Zuzahlungen verlangt.

Hier klaffen Versorgungslücken!

Eine private Krankentagegeldversicherung ist für alle gesetzlich Versicherten Pflicht, um bei längerer Krankheit finanziell abgesichert zu sein. Freiwillig versicherte Selbstständige sollten überprüfen, wie sie bei ihrer Krankenkasse abgesichert sind. Wer den ermäßigten Beitragssatz von 14,9 Prozent zahlt, hat keinen Anspruch auf Krankentagegeld – hier drohen im Krankheitsfall finanzielle Einbußen. Aber auch für Arbeitnehmer ist die Krankentagegeldabsicherung zwingend notwendig, denn Beschäftigte genießen ausschließlich in den ersten sechs Krankheitswochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber – und bei gleicher Diagnose, beispielsweise einem Bandscheibenvorfall, maximal 78 Wochen in drei Jahren. Darüber hinaus zahlt die Krankenkasse lediglich 70 Prozent des zuletzt bezogenen monatlichen Bruttogehaltes und höchstens 90 Prozent des letzten Monatsnettoeinkommens. „Bei Durchschnittseinkommen entstehen dadurch schnell Versorgungslücken von 200 bis 500 Euro im Monat. Der gewohnte Lebensstandard und die Altersvorsorge können dann häufig nicht aufrechterhalten werden. Auch Gutverdiener sind vor diesen existenziellen Risiken nicht geschützt, da das Bruttoeinkommen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt wird“, so Guido Heitz.

Der demografische Wandel: Heute schon an morgen denken

Demografie-Experten wie Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg sprechen mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland von einem doppelten Alterungsprozess: Das Durchschnittsalter steigt, und gleichzeitig bedingt die stark ansteigende Lebenserwartung einen weiteren Anstieg des Durchschnittsalters. Immer weniger Erwerbstätige werden für immer mehr Ältere die Gesundheitsversorgung finanzieren. „Weitere Einschnitte in der GKV sind damit vorprogrammiert“, verdeutlicht Guido Heitz. „Zusatzpolicen, ob für Zahnersatz oder die Chefarztbehandlung im Zweibettzimmer, helfen gerade im Alter, höhere Gesundheitskosten zu reduzieren. Rentner haben in der Regel ein niedrigeres Nettoeinkommen als Arbeitnehmer, geben aber aufgrund des höheren Alters mehr Geld für ihre Gesundheit aus.“ Auch der Abschluss einer Pflegezusatz- oder Pflegetagegeldversicherung schließt zusätzliche Versorgungslücken. Wer in der Pflegestufe II auf einen Heimplatz angewiesen ist, erhält von der gesetzlichen Pflegeversicherung oft weniger als die Hälfte der Kosten – das gilt für Rentner ebenso wie für junge Menschen, die durch Behinderung, Unfall oder Krankheit pflegebedürftig sind.

Kosten kompensieren: Staatliche Förderungen für die Gesundheitsvorsorge nutzen

Selbstständige mit relativ hoher Steuerbelastung und Angestellte sind gut beraten, wenn sie den Staat bereits heute an ihren zukünftigen Gesundheitskosten beteiligen. Die während der Sparphase ansteigenden Steuervorteile der Basisrente können zur Reduzierung oder sogar Kompensation der Beiträge für die Gesundheits- oder Pflegevorsorge im Alter beitragen.



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Über die OVB Vermögensberatung AG

Die OVB Vermögensberatung AG ist die deutsche, operativ tätige Landesgesellschaft des europaweit tätigen Finanzdienstleisters OVB Holding AG. Diese ist neben Deutschland in 13 weiteren europäischen Ländern vertreten. Derzeit beraten knapp 4.800 hauptberufliche OVB Finanzberater europaweit rund 2,84 Millionen Kunden in allen Fragen rund um allgemeine und private Altersvorsorge, Vermögensaufbau und -sicherung sowie den Erwerb von Wohneigentum. In Deutschland ist die OVB aktuell mit rund 580 Büros vertreten und berät mit gut 1.300 Finanzberatern ca. 700.000 Kunden. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete die OVB in Deutschland Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 71,4 Mio. Euro sowie ein EBIT von 5,6 Mio. Euro (Stand: Geschäftsbericht 2010). Internet: http://www.ovb.de

Über den OVB Konzern

Der OVB Konzern mit Sitz der Holding in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzvertriebe. Seit Gründung im Jahr 1970 steht die kundenorientierte Beratung privater Haushalte hinsichtlich Vermögensschutz, Vermögensauf- und -ausbau, Altersvorsorge und Immobilienerwerb im Mittelpunkt der OVB Geschäftstätigkeit. Derzeit berät die OVB europaweit rund 2,84 Mio. Kunden und arbeitet mit mehr als 100 renommierten Produktpartnern zusammen. Die OVB ist aktuell in insgesamt 14 Ländern aktiv, wobei knapp 4.800 hauptberufliche Finanzberater für den Konzern tätig sind. 2010 erwirtschaftete die OVB Holding AG mit ihren Tochtergesellschaften Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 197,3 Mio. Euro sowie ein EBIT von 4,8 Mio. Euro. Die OVB Holding AG ist seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard, ISIN DE0006286560) notiert. Internet: http://www.ovb.ag

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