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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 15.02.2016
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Neue PKV-Leitlinien und was PKV-Vermittler dabei beachten sollten

Zumindest offiziell soll der Wechsel nun besser klappen. Laut der neuen PKV-Leitlinien, die Versicherer ab 2016 anwenden, soll der Wechsel nun schneller funktionieren. Zudem wollen einige Versicherer proaktiver auf ihre Kunden zugehen. In einer Erklärung der PKV heißt es, die teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich, "bei Anfragen von Versicherten nach Tarifalternativen das gesamte Spektrum an möglichen Zieltarifen aufzuzeigen oder geeignete Tarife im Kundeninteresse auszuwählen". Beispielsweise sollen Mitglieder ab 55 Jahren auf günstigere Tarife hingewiesen werden. Bisher verlangt der Gesetzgeber diesen Service erst ab dem 60. Lebensjahr.

Verbrauchernah mit Tücken

Was zunächst verbraucherfreundlich klingt, hat aber Tücken. Viele Versicherer haben ein großes Repertoire an verschiedenen Tarifen. Zu unterscheiden, welcher Tarif welche Leistungen bietet, ist oftmals genauso schwierig wie das Verstehen von Medikamenten-Beipackzetteln.

Denn vielfach sind Verträge zwar günstiger, dafür fehlen aber Leistungen, die der Versicherer dann nicht mehr übernimmt. Versicherte müssen sich vor einem Wechsel genau überlegen, wo sie bereit sind, Abstriche zu machen. Wer beispielsweise statt eines noblen Einzelzimmers auch ein Doppelzimmer im Krankenhaus in Kauf nimmt, kann beim neuen Tarif Geld sparen. Auch eine höhere Selbstbeteiligung führt häufig zu niedrigeren Beiträgen und kann insgesamt zu einer Erleichterung führen - wenn sie gut durchgerechnet wird.

Oftmals sind die Tarifbedingungen allerdings so verklausuliert, dass Betroffene erst im Nachhinein merken, dass ihnen im neuen Tarif wichtige Leistungen, wie beispielsweise der gewünschte Zahnersatz, fehlen. Besonders gefährlich ist das, weil vor allem ältere Versicherte wechseln wollen, wenn ihre Beiträge steigen. Im Zweifel wechseln die Kunden also genau dann, wenn sie altersbedingt mehr Leistungen beanspruchen müssen. Für PKV- Vermittler ergeben sich hieraus sowohl umfangreiche Dokumentationspflichten als auch Haftungsrisiken.

Wer profitiert?

Hinzu kommt, dass Versicherer mit einem unübersichtlichen Tarifwerk die neuen PKV-Leitlinien wohl nicht befolgen wollen. Zwar hat die Mehrheit der Unternehmen bereits angekündigt, die neuen Regeln umzusetzen, darunter Marktführer wie die Allianz, Debeka, Axa oder DKV. Laut PKV-Verband profitierten schon jetzt mehr als sieben der insgesamt neun Millionen Privatversicherten in Deutschland. Die teilnehmenden Versicherer kämen zusammen auf einen Marktanteil von mehr als 82 Prozent, weitere Unternehmen mit fünf Prozent Anteil hätten ihren Beitritt angekündigt.

Doch das Dilemma: den Tarifdschungel können auch die neuen Leitlinien nicht lichten. Viel einfacher wird der Wechsel daher womöglich nicht, da es normalen Vermittlern nahezu unmöglich ist, die ihnen angebotene Wechseloption inhaltlich zu hinterfragen.

Experten kritisieren neue Regelungen

Branchenexperten sehen die neuen Leitlinien deshalb sehr kritisch. Dass Versicherte bei Beitragsanpassungen bereits ab dem Alter von 55 Jahren Tarifalternativen aufgezeigt bekommen, werten sie positiv. Doch die Versicherten sollten die von ihrer Krankenversicherung vorgeschlagenen Tarife aber in jedem Fall genau prüfen. Der Grund: Ein solches Tarifauswahlsystem kann entweder zum Vorteil des Versicherten genutzt werden, indem ihm alle für ihn sinnvollen Tarife aufgezeigt werden oder zum Vorteil des Versicherers, der Tarife vorschlägt, die ihm hinsichtlich des Tarifwechsels am besten passen.

Deshalb ist es für alle PKV-Vermittler sinnvoll die Details genau zu kennen und in diesem gratis online Workshop erhalten Sie komprimiertes Experten-Wissen für den erfolgreichen Wechsel innerhalb der PKV-Gesellschaften nach §204VVG sowie zu den aktuellen PKV-Leitlinien.

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Kontakt:

Tel.: 06102-882-1922
Fax: 06102-882-1923
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Über Maklerexperten GmbH

Die Maklerexperten GmbH wurde 1976 als Versicherungsmakler gegründet. Im Laufe der Zeit verlagerte sich der Tätigkeitsschwerpunkt dahingehend, dem Makler in Form von Weiterbildung und Beratungssoftware das entsprechende Knowhow an die Hand zu geben, um fachlich „sattelfest“ durch das seit der Liberalisierung des Marktes immer unüberschaubar gewordene Dickicht des Versicherungsmarktes zu finden. Der Aufbau und das Führen umfangreicher Datenbanken bildeten die Grundlage, um die Arbeitsprozesse haftungssicher zu gestalten.

Da sich die handelnden Personen seit ca. 30 Jahren mit dem Thema „Private Krankenversicherung“ beschäftigen, rückte diese Sparte immer mehr in den Fokus und bereits 2001 beriet man die Kunden in Richtung Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft (damals noch §178f). Das über viele Jahre aufgebaute Fachwissen einerseits und der wachsende Bedarf andererseits führten dazu, die Dienstleistung „PKV-Tarifoptimierung“ als fachkompetenter Spezialist anderen Beratern anzubieten und zur Verfügung zu stellen. Inzwischen recherchieren und beraten 20 Menschen im Innen – und Außendienst, um für den Kunden den bestmöglichen Tarif herauszufinden.

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