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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 31.10.2006
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Pünktliche Geburt

Immer mehr Kinder kommen in Baden-Württemberg per Kaiserschnitt zur Welt - große Beratungsaktion am AOK-care-Telefon

Madonna, Victoria Beckham und Claudia Schiffer haben es vorgemacht - sie brachten ihre Kinder per Kaiserschnitt zur Welt. Die prominenten Vorbilder spiegeln einen allgemeinen Trend, der auch in Baden-Württemberg messbar ist: Kamen 1990 noch 14 Prozent der Kinder per Kaiserschnitt zur Welt, so waren es im vergangenen Jahr 29 Prozent und die Tendenz ist weiter steigend. Im gleichen Zeitraum ist in Baden-Württemberg die Zahl der Geburten von 117.508 auf 91.907 gesunken. Im gleichen Verhältnis rückläufig ist die Zahl der Zangen- und Saugglockengeburten.

Die Gründe dafür, dass mittlerweile beinahe jedes dritte Kind mittels Schnittentbindung zur Welt kommt, sind vielfältig. Dank des technischen Fortschrittes wird das Kind im Mutterleib immer lückenloser überwacht. So werden Risiken frühzeitig erkannt und immer häufiger durch eine Schnittentbindung vermieden. "Viele Kinder, die heute per Kaiserschnitt zur Welt kommen, wären früher gestorben. Krankheiten oder Verletzungen von Mutter und Kind lassen sich heute durch gemeinsam geplantes Geburtsmanagement in jedem Alter und auch bei Krankheit sinnvoll planen", erklärt Priv.-Doz. Dr. Sabine Hawighorst-Knapstein, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe/ Psychotherapie/Ärztliches Qualitätsmanagement bei der AOK Baden-Württemberg. Trotzdem ist auch heute noch die Geburt weltweit die Haupttodesursache bei Frauen, vor allem in den Entwicklungsländern.

Ein weiterer Grund für die steigende Zahl von Kaiserschnitten ist die Tatsache, dass die Kinder bei ihrer Geburt immer größer und schwerer sind, was ein Risiko bei der Entbindung darstellen kann. "Je größer der Kopfumfang des Babys, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind beim Geburtsvorgang zu lange im Geburtskanal stecken bleibt und es zu Problemen mit der Sauerstoffversorgung und den Herztönen kommt.", erklärt Hawighorst-Knapstein. "Die Entscheidung für einen Kaiserschnitt ist dann an ganz konkrete Vorgaben und Daten geknüpft."

Viele Mütter erwarten überhaupt keine Komplikationen bei der Geburt und werden deshalb bei auftretenden Schwierigkeiten von den Ereignissen regelrecht überrollt. Ganz wichtig für alle Beteiligten ist deshalb eine umfassende Beratung vor der Geburt. Auch wenn man sich als werdende Eltern nicht gerne mit möglichen Problemen beschäftigt. "Das Wissen über mögliche Komplikationen gehört dazu, um dann im Notfall nicht unvorbereitet eine Entscheidung treffen zu müssen", so Hawighorst-Knapstein.

In den vergangenen Jahren ist auch das Sicherheits bedürfnis auf Seiten der Mütter und Väter deutlich gestiegen. Wird über die Geburt gesprochen, dann geht es häufig sehr schnell um Verunsicherung vor dieser scheinbar unkontrollierbaren Situation der natürlichen Geburt. Es herrscht Angst und Sorge um die eigene Gesundheit und die des Kindes. "Gespräche sind hier wichtig. Nimmt man Frauen die Angst vor der Geburt, dann kann das dazu beitragen, den Geburtsverlauf günstig zu beeinflussen und zu bewältigen", so Hawighorst-Knapstein. "Der Kaiserschnitt ist dabei eine wichtige Option bei Problemen und bedarf der umfassenden Gesprächsbereitschaft auf allen Seiten."



Pressestelle
Herr
Tel.: 0711 25 93-234
E-Mail: presse@bw.aok.de

AOK Baden-Württemberg
Heilbronner Str. 184
70191 Stuttgart
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www.aok.de/bw

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