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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 31.07.2006
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POSTBANK LEGT IM ERSTEN HALBJAHR WEITER ZU

Ergebnis vor Steuern steigt auf 429 Millionen Euro

Die Deutsche Postbank AG ist weiter auf Erfolgskurs. Sie hat ihr Halbjahres-Ergebnis vor Steuern um 20,8 Prozent auf 429 Millionen Euro erhöht (die Vergleichsdaten für das erste Halbjahr 2005 sind Pro-forma-Daten, in die u.a. BHW und Filialen rechnerisch einbezogen sind). Die Cost Income Ratio verbesserte sich von 75,6 Prozent auf 70,6 Prozent. Im klassischen Bankgeschäft, also ohne Transaction Banking, ging sie sogar von 74,2 Prozent auf 69,0 Prozent zurück. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg von 14,7 Prozent auf 16,9 Prozent.

Trotz der Belastungen durch die Integration von BHW und Filialen konnte die Postbank ihr Geschäft mit Erfolg ausweiten. Dank ihrer nachhaltigen Kostenkultur konnte sie sogar ihren Verwaltungsaufwand senken, obwohl durch die Effizienz- und Qualifizierungsoffensive bei BHW und Filialen nach wie vor Ressourcen gebunden werden.

Die Gesamterträge sind um 6,0 Prozent auf gut 2,0 Milliarden Euro gestiegen. Sie haben damit erstmals die Zwei-Milliarden-Grenze in einem Halbjahr überschritten. Die Bilanzbezogenen Erträge - das heißt die Summe aus Zinsüberschuss, Finanzanlage- und Handelsergebnis - haben dabei deutlich um 8,4 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zugelegt. Dank der guten Entwicklung im Kundengeschäft stieg der Zinsüberschuss um 6,8 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Das Finanzanlageergebnis erhöhte sich um 18,5 Prozent auf 128 Millionen Euro, während das Handelsergebnis um 13,1 Prozent auf 121 Millionen Euro anwuchs.

Der Provisionsüberschuss verbesserte sich im ersten Halbjahr 2006 um 1,7 Prozent auf 703 Millionen Euro.

Die Risikovorsorge stieg leicht um 8,4 Prozent auf 155 Millionen Euro. Das entspricht dem Wachstum des Kreditvolumens.

Sehr zufrieden zeigt sich die Postbank mit der Entwicklung des Verwaltungsaufwands. Trotz Belastungen aus der Integration und anhaltend wachsendem Kundengeschäft konnte sie ihre Kosten um 0,9 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro senken. Dabei hat sie erste Kostensynergien aus der Integration des BHW erzielt. Bei stetig steigenden Erträgen wird das hohe Kostenbewusstsein mehr und mehr zum zweiten Motor des Gewinnwachstums der Postbank Gruppe.

Der Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen lag mit minus vier Millionen Euro um 40 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. In den sonstigen Aufwendungen sind jedoch Kosten der Integration in Höhe von 34 Millionen Euro enthalten.
 
Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2005 um 2,8 Milliarden Euro auf 183,1 Milliarden Euro.

Erfreuliches Kundenwachstum und Neugeschäft Obwohl die Postbank auch im zweiten Quartal 2006 die Integration ihrer neuen Einheiten einschließlich Qualifizierungsoffensive mit Energie vorantrieb, konnte sie beim Neukundengeschäft weiter zulegen. Im zweiten Quartal 2006 gewann die Postbank Gruppe 222.000 neue Kunden, 467.200 Neukunden konnte sie insgesamt im ersten Halbjahr begrüßen - ein im Marktvergleich herausragendes Ergebnis. Die Anzahl der im ersten Halbjahr neu eröffneten privaten Girokonten betrug 218.800 gegenüber 239.000 im Vorjahr. Das Sparvolumen inklusive der Einlagen auf Bausparkonten stieg auf 59,5 Milliarden Euro gegenüber 59,2 Milliarden Euro zum 30. Juni des Vorjahres. In das neue Produkt Quartalssparen flossen insgesamt 1,3 Milliarden Euro, davon 55 Prozent Neugeld. Im DAX-Sparbuch waren 6,0 Milliarden Euro angelegt und in der SparCard Direkt 4,1 Milliarden Euro.

Hervorragendes Wachstum bei Lebensversicherungen Dank der in diesem Jahr erhöhten Förderbeiträge in der Riester Rente entwickelte sich das Lebensversicherungsgeschäft hervorragend. Es wurden im ersten Halbjahr 2006 neue Verträge in Höhe von 1,6 Mrd. Euro abgeschlossen, das ist ein Anstieg von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Postbank erwartet, dieses deutlich erhöhte Niveau beibehalten und sogar noch weiter ausbauen zu können. Die neu hinzugekommenen Filialen und der Mobile Vertrieb sollen dabei für die nötige Schubkraft sorgen.
 
Wachsendes Kreditgeschäft reduziert Einlagenüberhang Das Neugeschäft mit Baufinanzierungen stieg insgesamt um 8,6 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Hierzu trugen die Marken DSL und Postbank 3,8 Milliarden Euro und die Marke BHW 2,5 Milliarden Euro bei. Darüber hinaus hat die Postbank Portfolios in Höhe von 2,0 Milliarden Euro gekauft, die ausnahmslos Baufinanzierungen von Kunden des BHW enthalten. Bei Ratenkrediten konnte das Neugeschäft um 25,5 Prozent auf 610 Millionen Euro gesteigert werden. Der Bestand an Ratenkrediten wuchs entsprechend um 10,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Die Postbank hält unverändert an ihren Zielen für das Jahr 2008 fest. Bis dahin will sie eine Eigenkapitalrendite von mehr als 20 Prozent vor Steuern und eine Cost Income Ratio von weniger als 63 Prozent zu erzielen.



Abteilungsdirektor Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Herr Joachim Strunk
Tel.: +49 (0)228 920 0
Fax: +49 (0)228 920 12199
E-Mail: joachim.strunk@postbank.de

Deutsche Postbank AG
Friedrich-Ebert-Allee 114 - 126
53113 Bonn
Deutschland
www.postbank.de

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