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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 25.08.2006
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Patienten profitieren vom Generika-Preiswettbewerb Zuzahlungsregelung noch effektiver gestalten

Die deutschen Generika-Preise werden zum 1. Juli einen historischen Tiefstand erreichen. Hiervon können erstmals auch die Patienten direkt profitieren. Denn zum 1. Juli tritt eine neue Regelung des Arzneimittelversorgungs- Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) in Kraft, wonach Patienten dann keine Zuzahlung leisten müssen, wenn sie ein besonders preisgünstiges Arzneimittel erhalten. Die neue Regelung gilt für insgesamt 79 Wirkstoffe. „Damit werden zum 1. Juli mehr als 2.100 Arzneimittel zuzahlungsfrei, weil die Generika-Hersteller die Preise auf breiter Front gesenkt haben“, erklärte Hermann Hofmann, Geschäftsführer des Branchenverbandes Pro Generika.

„Wir erwarten, dass die Patienten jetzt beim Arzt noch stärker auf die Verordnung preiswerter Arzneimittel drängen“, so Hofmann. Das helfe, die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen zu senken. „Zwar sparen die Kassen bereits heute jährlich mehr als drei Mrd. Euro durch den Einsatz von Generika; die Krankenkassen selbst gehen davon aus, dass zusätzlich noch einmal rund zwei Milliarden Euro mehr gespart werden könnten, wenn Generika überall dort eingesetzt würden, wo dies medizinisch möglich ist.“

Um dieses Ziel erreichen zu können, sei die Zuzahlungsfreistellung für einzelne Wirkstoffe allerdings nur die zweitbeste Lösung. Wirkungsvoller wäre es, die Zuzahlung für alle Arzneimittel generell auf zehn Prozent zu beschränken – natürlich mit einer Obergrenze. Denn für alle Generika, die nicht zu den 79 Wirkstoffen gehören, die von der Zuzahlung befreit werden können, gilt weiterhin die Mindestzuzahlung von fünf Euro. „Das ist in der Regel weit mehr als zehn Prozent, weil die meisten Generika preiswerter sind als 50 Euro, erst Recht nach den jetzt erfolgten Preissenkungen“, meinte Hofmann.

„Wer die Arzneimittelkosten dauerhaft senken will, muss die Patienten generell über geringere Zuzahlungen dafür belohnen, dass er sich gemeinsam mit dem Arzt für hochwertige aber preisgünstige Arzneimittel entscheidet“, meinte Hofmann. Damit kann das Einsparvolumen realisiert werden, weil die Patienten in jedem Fall von geringeren Zuzahlungen profitieren und die Kassen erheblich Ausgaben sparen. Er appellierte an die Koalitionsfraktionen im Rahmen der anstehenden Reform noch einmal über die zehnprozentige Zuzahlung nachzudenken. „Eine sozial verträglichere Lösung zur Ausgabensenkung bei Arzneimitteln gibt es nicht!“



Erster Geschäftsführer
Herr Hermann Hofmann
Tel.: (030) 2092 4132
Fax: (030) 2092 4323
E-Mail: info@progenerika.de

Pro Generika e.V.
Unter den Linden 21
10117 Berlin
Deutschland
www.progenerika.de

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