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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.12.2005
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Post, Telekom und Volkswagen sagen dem Herzinfarkt den Kampf an

Deutsche BKK und ihre Trägerunternehmen starten bisher größte betriebliche Vorbeugungsmaßnahme „Herz Check im Betrieb“

140.000 Beschäftigte bei Post, Telekom und an Volkswagen Standorten Wolfsburg und Hannover werden in den nächsten Wochen ihr individuelles Herzinfarktrisiko überprüfen. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größter Betriebskrankenkasse Achim Kolanoski stellte das Programm zusammen mit den leitenden Konzernärzten in Berlin vor.

Die Mitarbeiter im Alter zwischen 35 und 65 Jahren (Frauen 45 – 65)bekommen den vom Institut für Arteriosklerose Forschung der Universität Münster entwickelten Procam - Schnelltest nach Hause geschickt. Durch die Beantwortung der Fragen nach Alter, Geschlecht, Blutdruck, Nikotingebrauch und Vorerkrankungen in der Familie können sie zu neunzig Prozent sicher abschätzen, ob ein erhöhtes Herzinfarktrisiko vorliegt und sind dann aufgefordert, ihren Werksarzt aufzusuchen, wenn ein erhöhtes Risiko besteht. Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Forscher aus Münster besteht bei rund 25% der Personen in der Risikogruppe eine erhöhte Herzinfarktgefahr.

Die Leiter der Gesundheitswesen der Unternehmen, Dr. Paula Vogelheim (Telekom AG), Dr. Andreas Tautz (Deutsche Post World Net) und Dr. Rainer Göldner (Volkswagen AG) betonten, es gehe nicht in erster Linie darum, Ausfallzeiten zu verringern. Vielmehr sei der Arbeitsplatz der wichtigste Ort, die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern. Die Beteiligung und ihre Effekte seien in den Unternehmen nennenswert höher, als bei anderen Ansätzen der Gesundheitsförderung. Deswegen böten alle drei Unternehmen breit angelegte Förderkonzepte an. Der Herz Check im Betrieb nehme allein von seiner Größe eine Sonderstellung ein und nehme mit Herz – Kreislauf Erkrankungen gezielt das nach wie vor häufigste Todesrisiko in den Blick.

BKK – Vorstand Achim Kolanoski sagte, die Deutsche BKK habe hier ein Referenzprojekt im Rahmen der Partnerschaft für Gesundheit und Mobilität ins Leben gerufen. Zusammen mit den Personalvertretungen und den Personalvorständen von Post, Telekom und Volkswagen habe man sich auf eine intensive Zusammenarbeit bei der Gesundheitsförderung und darüber hinausgreifenden gemeinsamen Projekten geeinigt. Der Herz Check sei in Zusammenarbeit mit den leitenden Werksärzten entwickelt und zeige die besondere Kompetenz einer betrieblichen Krankenversicherung, die an anderen Stellen häufig verloren gegangen sei.

Der Herz Check sei zudem der Auftakt für betriebliche Boni, die bisher ein Schattendasein im Gesundheitswesen führten. Die Deutsche BKK wird, nach Beteiligungsquoten gestaffelt, den Unternehmen Gelder für weitere Präventionsmaßnahmen zur Verfügung stellen. Ein Novum sei, dass auch die Beschäftigten einen Bonus von 50 Euro erhielten, wenn Sie im Rahmen des Herz Checks ihr individuelles Herzinfarktrisiko absenken könnten. Die Deutsche BKK investiere gezielt und langfristig an einer Stelle, an der Prävention auf Beteiligung stoße und damit wirksam werde. Mit diesem Angebot markiere die Deutsche BKK einmal mehr die Spitze unter den gesetzlichen Krankenversicherern, so Kolanoski.

Das gemeinsame Projekt wird wissenschaftlich durch das Münsteraner Institut für Arterioskleroseforschung begleitet. Dessen Leiter, Professor Gerd Assmann, hat auch die Methode der Risikoermittlung, den so genannten Procam Score entwickelt. Mit Hilfe des Procam Scores lassen sich gerade im Bereich der Verhaltenstherapie, die in der Mehrzahl der Fälle eines erhöhten Herzinfarktrisikos angeraten ist, gute Ergebnisse erzielen. In einem computerisierten Berechnungsverfahren werden neun Risikofaktoren gewichtet und in Beziehung gesetzt. Der Patient erhält sein Gesamtrisiko als Prozentwert ausgedrückt und kann nachvollziehen, welchen Anteil einzelne Faktoren wie hoher Blutdruck, Übergewicht oder das Rauchen daran haben.
Professor Assmann will aus den bisherigen Untersuchungen und den neuen Erkenntnissen aus der Evaluation Evidenz basierte Strategien für die Präventivmedizin ableiten.



Herr Rainer Brenker
Tel.: 05361 / 183 693
E-Mail: rainer.brenker@deutschebkk.de

Deutsche BKK
Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR)
Willy-Brandt-Platz 8
38439 Wolfsburg
Deutschland
www.deutschebkk.de

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