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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 13.03.2006
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Qualimedic-Experten Dr. Jessica Männel und Dr. Kay Rohmann äußern sich zur Vogelgrippe: Keine Bedrohung bei ausreichender Vorsorge!

(Qualimedic – Köln – 13. März 2006): Die Vogelgrippe, ausgelöst durch das H5N1-Virus, ist eine Tierseuche, bedeutet also direkt für den Menschen keine Gefahr, da die Übertragung von Mensch zu Mensch bisher nicht nachgewiesen werden konnte, betont Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Kay Rohmann vom Gesundheitsportal www.qualimedic.de. Erst eine Mutation des Vogelgrippevirus könnte diesem ermöglichen, Menschen zu infizieren. Insoweit besteht derzeit ein minimales Infektionsrisiko. Seit Ende 2003 breitet sich die Vogelgrippe von Asien her aus. Sie ist schon seit über 100 Jahren weltweit bekannt und verbreitet. Verursacher ist der Influenza-A-Virus, von dem 16 Unterarten (H-Subtypen) bekannt sind, die alle Vogelarten infizieren können, erläutert Qualimedic-Expertin Dr. Jessica Männel. Bei Zugvögeln findet man häufiger diese Influenza-Viren. Unser Hausgeflügel weist bei Infektion eine hohe Anfälligkeit für die Erkrankung auf und stirbt daran. Da Zug- und Wildvögel eine wichtige Rolle für die Verbreitung der Vogelgrippe spielen, ist die in Deutschland eingeführte Stallpflicht eine der wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen, befürwortet Dr. Männel. 

 

Der Mensch wird normalerweise von Influenza-B-Viren oder A-Viren der Subtypen H1N1, H2 und H3N2 befallen. In engem Kontakt mit einem infizierten Tier können die Vogelgrippeviren auf den Menschen übertragen werden. Eine Vogelgrippe-Infektion verläuft ähnlich wie eine Grippe mit Fieber, Kopf- und Halsschmerzen, Husten, Gliederschmerzen und kann zur Lungenentzündung führen. Aber auch Magen-Darm-Symptome wie Durchfall, Übelkeit und Bauchschmerzen können vorkommen, erläutert Dr. Männel. Der Verlauf der Erkrankung hängt von der Schwere der Infektion, dem Immunsystem sowie der frühzeitigen Erkennung und Behandlung ab. Die erste Infektion mit dem H5N1 Virus wurde 1997 in Hongkong bei Tierhaltern nachgewiesen. Seit 2003 traten einige Vogelgrippeinfektionen beim Menschen in China, Thailand, Vietnam, Kambodscha, Indonesien, Irak und kürzlich in der Türkei auf. Forscher gehen davon aus, dass sich neben Hauskatzen auch Marder, Schweine, Pferde und Wildkatzen mit den Vogelgrippeviren infizieren können.

 

Influenza-Viren verändern sich ständig, man spricht vom „Antigendrift“, deswegen müssen die Impfstoffe jährlich angepasst und die Grippe-Schutzimpfung aufgefrischt werden. Mediziner befürchten, dass sich bei gleichzeitiger Infektion eines Menschen mit Influenza-A-Virus und dem Vogelgrippevirus die Erreger untereinander austauschen könnten und es zu einer drastischen Virus-Veränderung, dem „Antigenshift“, käme. Es könnte ein neues Grippevirus entstehen, auf das der Mensch mit einer schwereren Erkrankung reagieren würde, spekuliert Dr. Männel. Wenn dieser neue Virus von Mensch zu Mensch übertragbar wäre, könnte das eine weltweite Verbreitung zur Folge haben. Die Vogelgrippe wird wie die Influenza symptombezogen behandelt. Aufgrund von Tierversuchen und wenigen Anwendungen beim Menschen gibt es Hinweise, dass die Grippemittel Tamiflu oder Relenza, die zu den Neuraminidaseinhibitoren gehören, auch gegen das Vogelgrippevirus H5N1 wirksam sind. Weitere Untersuchungen und die Entwicklung eines Impfstoffes stehen noch aus.

 

Um der Verbreitung der Vogelgrippe vorzubeugen, sollte die Bevölkerung Vorsichtsmaßnahmen einhalten, propagieren Dr. Männel und Dr. Rohmann. Dazu gehören: Keinerlei Kontakt mit verendeten Vögeln, nach behördlicher Anordnung Festsetzen von Katzen sowie Anleinpflicht von Hunden und bei unklaren grippalen Infekten nach zeitlich zusammenhängendem Kontakt mit infektionsverdächtigen Tieren sofort den Arzt aufsuchen. Dr. Männel warnt vor dem engen Kontakt mit lebendem Geflügel. Niemand sollte aus den betroffenen Ländern Vögel oder Vogelfedern mitbringen. Der Verzehr von durchgegartem Geflügelfleisch oder Eiern ist nach Aussagen der Qualimedic-Ärzte unbedenklich, da das Virus durch Erhitzen bei 70°C abstirbt. Der beste Schutz gegen Virusinfekte ist ein stabiles Immunsystem. Das ist nach Aussagen von HNO-Arzt Rohmann durch eine gesunde Ernährungsweise, regelmäßige sportliche Betätigung, Vermeidung von Nikotin und Alkohol sowie ausreichend Schlaf erreichbar. Dr. Männel empfiehlt in der Erkältungszeit zur Stärkung des Immunsystems die vorbeugende Einnahme von Vitamin C und Zink-Histidin.  

 

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