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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.11.2008
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Rating-Agentur Morningstar zeichnet ING- Schwellenländer-Anleihe in lokaler Währung mit Bestnote „5 Sterne“ aus

Das Overall-Rating für den erfolgreichen ING (L) Renta Fund Emerging Markets Debt Local Currency (LU118297449) wurde im Oktober dieses Jahres von der Rating-Agentur Morningstar von vier auf fünf Sterne hoch gestuft. Bereits im August 2008 hat Morningstar ebenfalls 5 Sterne für das Overall–Rating der Emerging Market Schwellenländer-Anleihe in Hartwährung (ING (L) Renta Fund Emerging Markets Debt Hard Currency, ISIN LU0041345751) vergeben.

Fünf Sterne stehen für die Höchstnote, die von Morningstar für ein Fonds-Rating vergeben wird.  Das Urteil der renommierten Rating-Agentur basiert auf Wertentwicklung, Kosten und Kursschwankungen. Diese ausgezeichnete Beurteilung spricht für die hervorragende Performance der beiden Schwellenländer-Anleihen aus dem Haus ING Investment Management. Die Lokal-Anleihe investiert in ein diversifiziertes Portfolio aus festverzinslichen und anderen Wertpapieren. Mindestens zwei Drittel des Portfolios werden in inländischer Währung (Local Currency) einkommensschwacher und mittelstarker Schwellenländer gehalten. Diese Länder sollen ein positives Wachstumspotential aufgrund kürzlich vorgenommener Reformen aufweisen. Zu den ausgewählten Regionen gehören: Lateinamerika, Osteuropa und Afrika. Die verbleibenden ein Drittel des Portfolios werden auch in Werte der restlichen OECD-Länder in harter Währung, wie z. B. in Euro oder USD, investiert.

Das größte Risiko für Währungen besteht darin, dass einige Länder wie beispielsweise Brasilien ihre Leistungsbilanz von Grund auf neu bewerten müssen. Infolge rückläufiger Exporte und sinkender Rohstoffpreise verwandeln sich hier Überschüsse in Defizite. Das macht Währungskorrekturen erforderlich. Eine schwächere Währung wird letztendlich die Exporte ankurbeln, insofern könnte sich wieder ein Gleichgewicht einstellen. Risikoscheu stellt eine weitere Gefahr für Währungen dar, da sie Kapitalflucht aus den Emerging Markets bedeutet. Umgekehrt erleben wir dadurch seit einigen Monaten eine Stärkung des US-Dollar und des Yen. Insoweit ist Dollar-Stärke sicher ein Zeichen für Risikoaversion.

Aussichten für die weitere Währungsentwicklung

Bis auf weiteres werden vor allem Länder mit hohem Leistungsbilanzdefizit verwundbar sein, deren private und öffentliche Schulden überwiegend in ausländischen Währungen denominiert sind (z. B. Osteuropa). Am stärksten belastet die aktuelle Entwicklung diejenigen Länder, die ihre Leistungsbilanzdefizite weitgehend mit spekulativem Auslandskapital finanzieren. Defizite, die im Gegensatz dazu mit einer längerfristigen Orientierung durch direkten Kapitalzufluss aus dem Ausland finanziert werden, sind nicht notwendigerweise problematisch. Volkswirtschaften mit Leistungsbilanzüberschüssen und beträchtlichen Devisenreserven (vor allem in Asien) werden hier wohl in die Bresche springen und zusätzliche konjunkturelle Impulse bieten. Dies gilt umso mehr, als ihre hohen Inflationsraten jetzt sinken.

Da die gegenwärtige Marktkrise eindeutig von den Finanzzentren der Industrieländer ausging, dürften sich die Währungsrisiken über die kommenden Jahre weiterhin auf die USA und Europa konzentrieren. Die Tatsache, dass sowohl die amerikanische als auch die europäischen Regierungen derzeit öffentliche Gelder in Milliardenhöhe in die Wirtschaft pumpen, um eine Depression abzuwenden, verstärkt diese Entwicklung noch. Die meisten Schwellenländerwährungen dürften sogar von den Problemen an den entwickelten Märkten profitieren. Dies gilt umso mehr, als die volkswirtschaftlichen und finanzsektorbezogenen Risiken an den Emerging Markets seit 2002 massiv gesunken sind. Wenn sich der Staub an den Kapitalmärkten erst einmal gelegt hat, sollten die globalen Kapitalflüsse wieder in Richtung hochrentierlicher Währungen fließen. Carry-Trades sind immer noch eine rationale Anlageentscheidung und dürften wieder an Beliebtheit gewinnen, wenn sich der Risikoappetit erst einmal erholt hat.

Währungen von den Emerging Markets bieten unter Umständen eine gute Gelegenheit, dem erwarteten Ertragswachstum noch etwas nachzuhelfen. Auch die voraussichtliche Neubewertung von Schwellenländertiteln sollte hier interessante Spielräume bieten.

Name des Fonds:

ING (L) Renta Fund Emerging Markets Debt Local Currency

ISIN/ WKN :

LU011828287449 /  579714

Auflagedatum:

10.10. 2000

Währung:

EURO

Referenz-Index

JP Morgan ELMI+ Composite Index (RI)

Verwaltungsgebühr:

1,0 % p.a.

Duration:

2,17 (per 31.10. 2008)

Ratings:

·        5-Sterne Overall-Rating (Morningstar)

·        Aggregate S&P Rating AA, 23,60 % per 31.10. 2008

 



Frau Birgit Stocker
Tel.: + 49 69 5095 49-15
Fax: +49 69 50 95 49 - 31
E-Mail: Birgit.Stocker@ingim.com

ING Investment Management
Westhafenplatz 15
60327 Frankfurt
Deutschland
http://www.ing-investments.de/

Über ING Investment Management

ING Investment Management ist der globale Asset Manager der ING-Gruppe. Mit annähernd Euro 375 Milliarden Euro Assets under Management, vertreten in 37 Ländern gehört die ING Investment Management (ING IM) weltweit zu den Top 30 im Asset Management. ING IM Europe hat Niederlassungen in 15 europäischen Ländern mit ca. 141 Milliarden Euro Assets under Management. ING Investment Management bietet Investmentlösungen für den ING Unternehmensverbund, für ING Versicherungsunternehmen, institutionelle Kunden und Vertriebspartner. Die breite Palette von Investment-Strategien in Kombination mit den Distributionskanälen der ING-Gruppe zu Privatanlegern und institutionellen Anlegern, ermöglicht es ING Investment Management, allen seinen Kunden, sowohl in Europa als auch auf globaler Ebene, integrierte Lösungen im Finanzdienstleistungsbereich anzubieten. Stand Q2 2008.

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