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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 03.11.2006
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Reha-Forum der Deutschen Rentenversicherung Bund am 2. und 3. November 2006 in Berlin

"Effizienz und Effektivität der Rehabilitation", unter diesem Motto findet das diesjährige Reha-Forum der Deutschen Rentenversicherung Bund statt.

Rund 600 Teilnehmer von Sozialversicherungsträgern, Reha-Einrichtungen, Verbänden und aus der Wissenschaft nutzen das Reha-Forum für einen intensiven Informationsaustausch.

"In einer älter werdenden Gesellschaft ist es eine Tatsache, dass Behinderungen
und chronische Erkrankungen zunehmen. Deshalb wollen wir neben der Prävention auch weiterhin die Rehabilitation stärken. Wir brauchen Strukturen, die eine qualitativ hochwertige Rehabilitation ermöglichen, die gesellschaftliche Teilhabe zum Ziel hat", führte Bundesminister Franz Müntefering auf dem Reha-Forum in seinem Vortrag "Rehabilitation als Bestandteil des Alterssicherungssystems" aus.

Eröffnet wurde das Reha-Forum vom Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung Bund, Dr. Herbert Rische. "Ich bin fest davon überzeugt, dass die medizinische Rehabilitation eine unverzichtbare Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung ist und auch bleiben muss. Denn die Reha der Rentenversicherung ist erfolgreich", sagte Rische. Günter Schäfer, Mitglied der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Bund, machte in seinem Grußwort die weiterhin aktive Rolle der Selbstverwaltung im Rehabilitationsbereich deutlich."Die Selbstverwaltung ist Mittler zwischen den Versicherten und den Rehabilitationsträgern".

Am Nachmittag erläuterte Dr. Axel Reimann, Mitglied des Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund, in seiner Rede über den "Erfolgsfaktor Rehabilitation - eine nutzenorientierte Betrachtung", die notwendige Flankierung der geplanten Erhöhung der gesetzlichen Regelaltersgrenze auf 67 Jahre. Reimann machte auch deutlich, dass sich Rehabilitation rechnet:"Schon durch das Hinausschieben des Bezuges von Erwerbsminderungrente um nur 3-5 Monate hat sich die Rehabilitation regelmäßig amortisiert". Im Anschluss gab der Leiter der Abteilung Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung Bund, Thomas Keck, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung Bund. Keck wies insbesondere auf die erhöhte Inanspruchnahme von ambulanten Rehabilitationen in Ballungsräumen hin.

Der zweite Tag des Reha-Forums wird ganz im Zeichen der Wissenschaft stehen: Prof. Dr. Volker Ulrich von der Universität Bayreuth, wird in seinem Eröffnungsvortrag die Brücke zwischen Wissenschaft und Gesundheitswesen spannen, wenn er über die Bedeutung von Wirtschaftlichkeits- und Wirksamkeitsnachweisen für die Gesundheitsökonomie spricht. Dr. Christiane Korsukéwitz, Leitende Ärztin der Deutschen Rentenversicherung Bund, wird die Wirksamkeit der Rehabilitation aus sozialmedizinischer Perspektive darstellen. Über "Qualitätssicherung als Baustein für eine effiziente Rehabilitation", spricht Uwe Egner, Fachbereichsleiter der Deutschen Rentenversicherung Bund. Am Beispiel einzelner Patientenschicksale zeigt Prof. Dr. Michael Linden, dass mit medizinischer Rehabilitation gute Erfolge erzielt werden können. Prof. Dr. Manfred Zielke spricht über "Kosten-Nutzen-Analysen und Return of Investment der psychosomatischen Rehabilitation". Mit einem Bericht über Ergebnisse seiner Studien über die "Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Rehabilitation bei Alkoholabhängigen", wird Prof. Dr. Werner Müller-Fahrnow die Vortragsreihe des Reha-Forums beenden.

Fazit:
Rehabilitation ist wirksam und wirtschaftlich für den einzelnen Menschen, für die Rentenversicherung und für die Gesellschaft.



Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung
Herr Dr. Dirk von der Heide
Tel.: 030/865-89174
Fax: 030/865-89425
E-Mail: dirk.heide@drv-bund.de

Deutsche Rentenversicherung Bund
Ruhrstraße 2
10709 Berlin
Deutschland
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

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