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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 15.08.2007
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Rekordzuwachs - über 9 Millionen mit Riester-Vertrag

Zu den Abschlusszahlen bei Verträgen über eine Riester-Rente im 2. Quartal 2007 erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Noch nie schlossen so viele Menschen in einem zweiten Quartal einen Riester-Vertrag ab. Dabei sind die Monate April, Mai, Juni im Vergleich zu den übrigen Quartalen traditionell eher schwache "Riester-Monate". Denn die meisten guten Vorsätze werden zu Jahresbeginn verwirklicht; und viele entscheiden sich noch zum Ende eines Jahres für einen Abschluss. Dass in einem ersten Halbjahr Monat für Monat fast gleichbleibend viele Neuverträge abgeschlossen werden, hat es noch nicht gegeben - ebenso wenig wie einen Bruttozuwachs von Januar bis Juni von knapp über 1,2 Millionen. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Aufbau ergänzender Alterseinkünfte mittels Riester-Police in Deutschland ausbreitet, ist hoch und steigt weiter.

Altersvorsorgesparer, die sich für eine spätere Zusatzrente auf ein zertifiziertes, Riester-fähiges Anlageprodukt verlassen, profitieren von staatlichen Grund- und Kinderzulagen bzw. vom Sonderausgabenabzug bei der Steuererklärung. Diese Förderung ist wie bares Geld und hilft beim Kapitalaufbau. An Grundzulagen fließen jährlich 114 Euro, in Form von Kinderzulagen gehen zusätzlich 138 Euro pro Kind und Jahr aufs Altersvorsorgekonto. Bis Mitte August 2007 hat der Staat das Riester-Sparen schon mit Gesamtzulagen von 2,1 Milliarden Euro unterstützt. Wer mit Steuerersparnissen für den Aufbau der Riester-Rente von derzeit jährlich maximal 1.575 Euro besser fährt als mit den individuellen Zulagen, dem werden seine Investitionen bis zu dieser Grenze vom Finanzamt automatisch als Sonderausgaben von der Einkommensteuer abgezogen und mit den Zulagen verrechnet; dazu müssen die Aufwendungen lediglich in der Anlage AV vermerkt und belegt werden.

Mit Erreichen der dritten Riester-Stufe in weniger als einem halben Jahr am 1. Januar 2008 steigt die Grundzulage auf 154 und die Kinderzulage auf 185 Euro jährlich. Und für jedes dann neu hinzukommende Kind werden 300 Euro pro Jahr auf das Riester-Konto fließen. Der mögliche Sonderausgabenabzug beträgt ab kommendem Jahr bis zu 2.100 Euro. Ebenfalls soll 2008 ein neuer Sonderbonus für Berufseinsteiger kommen: Alle direkt Förderberechtigte unter 21 Jahre werden bei Abschluss eines Riester-Vertrags einmalig eine Bonuszahlung von 100 Euro erhalten. Denn mit dem "Riestern" sollte man möglichst früh und am besten gleich zu Beginn des Arbeitslebens beginnen. Wegen der Zulagen, der Steuervorteile und besonders aufgrund des Zinseszins-Effekts macht sich ein früher Start bezahlt.

Die staatlich geförderte zusätzliche Altersvorsorge ist auf einem soliden Wachstumskurs. Der mit der Rentenreform 2002 eingeleitete Auf- und Ausbau kapitalgedeckter Zusatzabsicherung kann und muss aber auf breiter Front weitergehen - Ziel der Bundesregierung ist eine möglichst flächendeckende Verbreitung. Denn die gesetzliche Rentenversicherung ist und bleibt zwar auch in Zukunft die wichtigste Säule der Alterssicherung. Der gewohnte Lebensstandard kann im Alter allerdings in Zukunft nur mit zusätzlicher betrieblicher bzw. privater Altersvorsorge gesichert werden. Diese Botschaft untermauert die Regierung mit sicheren und langfristig geltenden Rahmenbedingungen - die Zahlen zeigen, dass sie bei den Menschen ankommt.

Informationen und Beratung rund um die zusätzliche Altersvorsorge gibt es bei Banken, Sparkassen, Versicherungen und Investmentgesellschaften oder im Internet unter:



E-Mail: info@bmas.bund.de

Bundesministerium für Arbeit
und Soziales (BMAS)
Mohrenstraße 62
10117 Berlin
www.bmas.bund.de

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