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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 06.05.2010
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Rendite des BVV für 2009 kaum besser als für 2008

Von der Aktienhausse hat Deutschlands größte Pensionskasse nicht viel profitieren können.

BERLIN - Der BVV, Deutschlands größte Pensionskasse hat 2009 - ein gutes Börsenjahr - sein Kapitalanlageergebnis kaum verbessert.

Wie der knapp 21 Milliarden Euro schwere BVV in Berlin mitteilte, betrug die Nettoverzinsung seiner Investments 4,1 Prozent für 2009 nach vier Prozent für das Krisenjahr 2008. Wegen einer guten Performance der Bondanlagen stellte Rainer Jakubowski, BVV-Investmentchef, im vergangenen Herbst eine höhere Nettoverzinsung für 2009 in Aussicht. Eine Zahl nannte er jedoch nicht.

Wie viele deutsche  Versicherungsunternehmen in Deutschland war der BVV 2009 kaum in Aktien investiert - einschließlich Private Equity betrug die Quote 3,7 Prozent der Assets -  und hat somit von der Hausse nicht viel profitiert.

Stattdessen wurde die Anleihenquote des BVV auch durch den Kauf von Corporate Bonds aufgestockt, so dass sie Ende des Jahres knapp 84 Prozent der Assets ausmachte. Darin enthalten sind Wandelanleihen (3,1 Prozent) und Unternehmensanleihen (2,7 Prozent).

Über das Börsenjahr 2009 sagte Jakubowski laut einer Mitteilung: "Zielsetzung der Anlageentscheidungen war und ist es, sowohl im Direktbestand als auch bei den Fonds, die Substanz der Kapitalanlagen und damit die Risikotragfähigkeit zu bewahren und zu stärken."

Die Hedgefonds-Anlagen des BVV, die 1,8 Prozent des Volumens ausmachen, hätten sich 2009 positiv entwickelt, nachdem sie im Krisenjahr 2008 im Minus schlossen.  Der BVV hatte im Sommer 2008 Alpha Portfolio Advisors als Berater für seine Hedgefonds-Anlagen beauftragt (siehe frühere Meldung). Der Bestand an Immobilien lag Ende 2009 bei 6,8 Prozent des Anlagevolumens - unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Wie der BVV weiter mitteilte, konnte sein Pensionsfonds, der Anfang 2008 gegründet wurde, bisher 38 Millionen Euro einsammeln. "Die Leistungen des BVV Pensionsfonds werden dabei in der Pensionskasse mit einem Rechnungszins von 2,25 Prozent rückgedeckt", hieß es in der Mitteilung.

Damit stellt der BVV Pensionsfonds eine Ausnahme dar, weil ein Garantiezins für diesen Durchführungsweg nicht üblich ist  so wie beispielsweise bei einer versicherungsförmige n  Lösung wie  der Pensionskasse. Typisch für den Pensionsfonds ist auch eine größere Anlagefreiheit als bei einer Pensionskasse.

Die Anzahl der BVV-Trägerunternehmen erhöhte sich 2009 von 677 auf 704. Damit versichert der BVV knapp 331.000 Beschäftigte, vorwiegend im Finanzbereich, und hat zudem rund 94.000 Rentner. Die Beitragseinnahmen betrugen 548 Millionen Euro und die Auszahlungen 569 Millionen Euro.

portfolio institutionell newsflash 05.05.2010/jan

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Herr Jan Wagner
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