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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 23.09.2010
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Rentenlücke wächst auf beiden Seiten des Atlantiks

Nach der Finanzkrise droht die Rentenkrise / Zusätzliche Belastung für den öffentlichen Sektor durch Konjunktur- und Rettungspakete / Die Allianz plädiert für weitere Reformen der Altersversorgung in Europa und den USA / Rentner sehen zunehmend einer unsicheren Zukunft entgegen

Die Altersvorsorgesysteme auf beiden Seiten des Atlantiks stehen vor erheblichen Herausforderungen, die sich mit den Schlagworten wachsende Staatsverschuldung, nachlassendes Wirtschaftswachstum, niedrige Zinsen, zunehmende Lebenserwartung und sinkende Erwerbsbevölkerung umschreiben lassen.

Die Finanzkrise hat zu einem dramatischen Anstieg der Staatsverschuldung geführt. Aber erst wenn man die ungedeckten staatlichen Pensionsverpflichtungen hinzurechnet, wird das ganze Ausmaß des Problems deutlich. Studien zeigen, dass die Staatsverschuldung in dieser Rechnung in einigen europäischen Ländern und auch in den USA bei über 500 Prozent des BIP liegt. "Sowohl in den USA als auch in Europa wird es nicht möglich sein, allein durch Wachstum das Problem der Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen, da auf absehbare Zeit nur mit moderaten Wachstumsraten gerechnet werden kann. Zu einem konsequenten Konsolidierungskurs und dem weiteren Umbau der Sozialsysteme gibt es daher keine Alternative", sagte Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz.

Alterssicherungssystemen steht Belastungsprobe noch bevor

Die demografische Entwicklung führt dazu, dass sich der Anteil der über 65-jährigen an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2050 auf 27 Prozent in Europa und 23 Prozent in den USA erhöhen wird. Da die Lebenserwartung weiter steigen und gleichzeitig die Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter in den USA nur schwach wachsen und in Europa sogar sinken wird, steht den staatlichen Alterssicherungssystemen die eigentliche Belastungsprobe noch bevor.

Während der amerikanische Durchschnittsrentner heute noch mit einer stabilen Pension rechnen kann, sehen sich Pensionäre zukünftig neuen Herausforderungen gegenüber, da die weltweite Wirtschaftskrise die Rentensysteme und Ersparnisbildung auf beiden Seiten des Atlantiks belastet hat. Im Durchschnitt gehen Menschen in den USA mit 62 Jahren in den Ruhestand und beziehen mehr als 40 Prozent ihres Einkommens von der Sozialversicherung. Zukünftig gehen mehr als 30 Prozent der Ruheständler davon aus, auch nach dem offiziellen Renteneintrittsalter noch weiter zu arbeiten. Bei ihnen kommt aus der Sozialversicherung nur noch gerade einmal 28 Prozent ihres Einkommens, während die Lebenshaltungskosten insbesondere durch die hohen Ausgaben im Gesundheitswesen noch weiter ansteigen. Ein weiterer häufig vernachlässigter Faktor ist die hohe Lebenserwartung. Nach der Allianz US-Studie "Reclaiming the Future" fürchten die Amerikaner mehr das Thema Langlebigkeit - hier insbesondere das Überleben ihrer Pensionsersparnisse - als den Tod selbst.

Wahl der Rentenprodukte: Verbraucher setzen neue Prioritäten

"Langlebigkeit ist eines der am häufigsten unterschätzten Risiken bei der Planung der Altersrente. Tatsächlich ist das Risiko der hohen Lebenserwartung schwerwiegender einzustufen als das Inflationsrisiko", so Jay Ralph, Vorstandsmitglied der Allianz SE und verantwortlich für NAFTA-Märkte. Die jüngste Krise hat das Vertrauen der Verbraucher in die Finanzierung der staatlichen Rentensysteme erschüttert. Laut der Allianz-Studie sind die geburtenstarken Jahrgänge in den USA der Ansicht, dass eine vollständige Auszahlung der gesetzlichen Rentenansprüche genauso wahrscheinlich ist, wie vom Blitz getroffen zu werden. Mehr als 75 Prozent der Befragten glauben, sie können sich nicht auf den Staat zur finanziellen Absicherung ihrer Zukunft verlassen. "Die Verantwortung für die Rentenvorsorge wurde mehr und mehr auf das Individuum verlagert, und nicht alle sind darauf vorbereitet, sich aktiv um ihre Pensionen zu kümmern. Dies kann die Menschen überfordern", sagte Ralph. Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass die Verbraucher neue Prioritäten setzen, wenn sie sich für Rentenprodukte interessieren. Sicherheit und langfristige Garantien für Pensionsvermögen werden mehr geschätzt, als hohe Gewinne. Die meisten Pensionslösungen in den USA sind nur auf eine Dauer von 20 Jahren zugeschnitten und führen damit zu einer größeren Einkommenslücke im fortgeschrittenen Rentenalter.

In den USA ist die Allianz sehr gut aufgestellt, um ihre Kunden sowohl in der Anspar- als auch in der Auszahlungsphase ihrer Altersvorsorge zu begleiten. Allianz Life - die Nummer 1 bei fondsgebunden Lebensversicherungen - und Allianz Global Investors einschließlich PIMCO - einer der weltgrößten Vermögensverwalter - bündeln immer stärker ihre Kräfte, um den Kunden ein ganzheitlich ausgerichtetes Pensionsportfolio anzubieten. Die Kooperation erstreckt sich sowohl auf den Bereich der gemeinsamen Produktentwicklung als auch auf gemeinsame Marketing- und Vertriebsaktivitäten. Ziel ist es, Produkte mit einem hohen Wachstumspotential durch Teilnahme an diversifizierten Märkten anzubieten (Allianz Global Investors), die geringe volatile Liquidität und ein Minimum an Stornoabschlägen aufweisen und gleichzeitig eine solide Absicherung (Versicherung) beinhalten.




Frau Claudia Mohr-Calliet

Tel.: +49.89.3800-18797
Fax:
E-Mail: claudia.mohr-calliet@allianz.com


Herr Dr. Lorenz Weimann

Tel.: +49.69.263-18737
Fax:
E-Mail: lorenz.weimann@allianz.com

Allianz Group USA
Frau Sabia Schwarzer

Tel.: +49.69.263-18737
Fax:
E-Mail: sabia_schwarzer@azoac.com

Allianz SE
Group Communications
Königinstraße 28
80802 München
Deutschland
www.allianz.de

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