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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 21.05.2007
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Riester-Rente weiter mit viel Rückenwind - 620.000 Neuabschlüsse im 1. Quartal 2007

Zu den Abschlusszahlen bei Verträgen über eine Riester-Rente im 1. Quartal 2007 erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Die Altersvorsorgesparer in Deutschland entscheiden sich in 2007 weiter in großer Zahl für die vom Staat mit Zuschüssen und Steuerersparnissen umfangreich geförderte Riester-Rente. In den Monaten Januar, Februar und März schlossen 620.000 Bürgerinnen und Bürger einen entsprechenden Vertrag über eine Zusatzrente neu ab - ein Rekordwert für ein erstes Quartal und nochmals fast 50.000 mehr als im Vergleichszeitraum 2006.

Damit sparen hierzulande mit Stichtag 31. März knapp 8,5 Millionen Menschen per Riester-Vertrag für die ergänzende Altersvorsorge - und profitieren so von Grund- und Kinderzulagen bzw. vom Sonderausgabenabzug bei der Steuererklärung. Vor Jahresfrist lag diese Zahl bei 6,2 Millionen - ein Zuwachs von 2,3 Millionen in zwölf Monaten.

Zum Ende des 4. Quartals 2006 betrug die Gesamtzahl der seit Einführung der Riester-Rente im Jahr 2002 abgeschlossenen Policen gut acht Millionen. Zusammen mit den seitdem hinzugekommenen Abschlüssen erhöht sich dieser Wert nominal auf 8,67 Millionen. Zu berücksichtigen und davon abzuziehen sind allerdings Stornierungen. Die diesbezügliche Gesamtzahl für das Jahr 2006 wurde von den Versicherungsunternehmen, die den Großteil der Riester-Policen verwalten, gleichfalls im ersten Quartal des laufenden Jahres veröffentlicht. Der Bestand an förderfähigen Altersvorsorgeverträgen zum Ende des 1. Quartals beträgt damit bereinigt 8,49 Millionen; der saldierte bzw. Netto-Zuwachs entsprechend 440.000.

Und noch eine Zahl ist bemerkenswert: Zum Zahltermin 15. Mai 2007 hat die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) rund 740 Millionen Euro Zulagen an Riester-Sparer ausgezahlt. Das ist die höchste Summe, die bisher zu einem Zahlungstermin förderfähigen Altersvorsorge-Verträgen gutgeschrieben wurde. Insgesamt hat die ZfA damit bis Mitte Mai Zulagen in Höhe von mehr als 1,9 Milliarden Euro an "riesternde" Bürgerinnen und Bürger in Deutschland überwiesen.

Die zusätzliche private Altersvorsorge ist auf gutem Weg. Was gut ist, kann und muss noch besser werden. Die gesetzliche Rente ist und bleibt Kern finanzieller Absicherung im Alter. Private und/oder betriebliche Vorsorge müssen aber verstärkt hinzukommen. Der Staat unterstützt die Riester-Zusatzvorsorge mit Zuschüssen und Steuervorteilen: In 2007 beträgt die Grundzulage 114 und die Kinderzulage 138 Euro jährlich; bis zu 1.575 Euro können als Sonderausgaben bei der Einkommensteuer abgezogen werden. Schon im nächsten Jahr steigt die Grundzulage auf 154 und die Kinderzulage auf 185 Euro jährlich. Und für jedes dann neu hinzukommende Kind werden sogar 300 Euro pro Jahr auf das Riester-Konto fließen. Der mögliche Sonderausgabenabzug beträgt dann bis zu 2.100 Euro. Ebenfalls für 2008 ist ein Sonderbonus für Berufseinsteiger geplant: Alle direkt Förderberechtigte unter 21 Jahre sollen bei Abschluss eines Riester-Vertrags einmalig eine Bonuszahlung von 100 Euro erhalten. Das erhöht nochmals zusätzlich den Anreiz, schon zu Beginn des Arbeitslebens in den Aufbau einer Extra-Rente einzusteigen - denn wegen des Zinseszins-Effekts gilt: Jeder Tag zählt.

Zusätzlich hat die Bundesregierung die Initiative "Altersvorsorge macht Schule" gestartet: In Kursen an bundesweit mehr als 500 Volkshochschulen vermitteln erfahrene Berater der Deutschen Rentenversicherung das Know-how rund um die zusätzliche Altersvorsorge: Wo stehe ich in punkto Alterssicherung? Wie finde ich geeignete Angebote? Welche Rechte habe ich? Auf diese und viele andere Fragen gibt "Altersvorsorge macht Schule" Antworten - verständlich, unabhängig, kompetent. Näheres zu diesem Angebot bieten das kostenlose Servicetelefon 0800 - 10 00 48 00 und die Internetseite www.altersvorsorge-macht-schule.de.

Informationen und Beratung rund um die zusätzliche Altersvorsorge gibt es auch bei Banken, Sparkassen, Versicherungen und Investmentgesellschaften oder im Internet unter:



Herr
Tel.: 01888-527 2192
Fax: 01888-527-2191
E-Mail: presse@bmas.bund.de

Bundesministerium für Arbeit
und Soziales (BMAS)
Mohrenstraße 62
10117 Berlin
www.bmas.bund.de

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