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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 15.01.2008
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Schlampige Preisauszeichnung

Verbraucherzentrale startet Kampagne

Der Handel überschüttet die Verbraucher mit angeblichen Schnäppchen und vermeintlich günstigen Rabatten. Die Verbraucherzentrale will jetzt für Preisklarheit sorgen und hat eine Kampagne gegen schlampige Preisauszeichnung gestartet.

Rund 20 Händler in einer Blankeneser Einkaufstraße haben die angebotenen Waren in ihren Schaufenstern gar nicht und nur sehr unvollständig mit Preisschildern ausgezeichnet. Sie bekamen jetzt „blaue Briefe“ von der Verbraucherzentrale. Darin werden sie aufgefordert, alle angebotenen Artikel lückenlos mit Preisschildern zu versehen.

Wer Waren oder Dienstleistungen anbietet, muss die dafür verlangten Preise „klar und wahr“ angeben. Das schreibt die Preisangabenverordnung vor. Doch der Handel nimmt es nach Stichproben der Verbraucherschützer damit nicht immer genau. „In manchen Schaufenstern ist kaum ein Preisschild zu finden ist. Verbraucher ärgern sich darüber, stoßen aber bei Beschwerden oft auf taube Ohren. Dabei ist das kein Kavaliersdelikt, sondern ein handfester Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht“, sagt Edda Castelló von der Verbraucherzentrale.

Gegen die Preisschild-Sünder will die Verbraucherzentrale Hamburg jetzt in einer breit angelegten Kampagne vorgehen. „Einkaufspassage für Einkaufspassage werden wir nach und nach kontrollieren und die Händler nachdrücklich an ihre Preisauszeichnungspflicht erinnern“, kündigt Castelló an. „Wir beanstanden nicht ein heruntergefallenes Preisschild. Doch wenn weit und breit kein Preis an den Waren im Schaufenster erkennbar ist oder nur gelegentlich ein Artikel ausgezeichnet ist, reicht uns das nicht. Die Kunden sollen sich durch einen Blick ins Schaufenster über die Preise der angebotenen Waren informieren können – das ist der gute Sinn der gesetzlichen Regelung.“



Frau Edda Castello
E-Mail: presse@vzhh.de

Verbraucherzentrale Hamburg e.V.
Kirchenallee 22
20099 Hamburg
http://www.vzhh.de/

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