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08.01.2010 - dvb-Presseservice

Schnee-Chaos: Die wichtigsten Versicherungstipps

Deutschland erwartet am Wochenende eines der  größten Schneeunwetter seit Jahren. Immer wieder fragen Versicherte,  was sie beim Autounfall, Winterdienst oder bei einem Schaden an ihrem Haus beachten sollen. Experten der DEVK geben darauf Antwort.

"Die meisten Schadenfälle erwarten wir im Straßenverkehr", so Peter  Boecker, Schadenspezialist der DEVK Zentrale in Köln. Die  Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass Autofahrer ihre Ausrüstung  den Witterungsverhältnissen anpassen müssen. Wer bei winterlichen  Verhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld  rechnen - bei einem Unfall sogar mit einem Strafpunkt in Flensburg.  "Die Versicherung zahlt in der Regel trotzdem", beruhigt Boecker,  "bei Haftpflichtschäden immer, die DEVK bietet selbst bei grob  fahrlässig herbeigeführten Kaskoschäden Versicherungsschutz." Zur  eigenen Sicherheit empfiehlt es sich natürlich trotzdem, auf  geeignete Bereifung Wert zu legen.

Schäden so schnell wie möglich melden

Nach einem Autounfall und auch bei allen anderen Schäden ist es  wichtig, den Schadenfall so schnell wie möglich der Versicherung zu  melden - möglichst noch am Schadentag. Denn je schneller er gemeldet  wird, desto schneller wird er auch reguliert. Die DEVK rechnet damit, dass der Schneesturm auch Gebäude beschädigen könnte: Gefährlich wird es ab Windstärke acht: dann spricht man versicherungstechnisch von  einem Sturm. Dabei knicken Antennen ab, werden Satellitenanlagen  beschädigt, fallen Dachpfannen runter - kurz: Die Reparaturen können  teuer werden. "Die Wohngebäudeversicherung der DEVK sorgt für  schnelle und unbürokratische Hilfe", verspricht Günter Kalkowski,  Abteilungsdirektor Schaden.

Kleinere Schäden wie das Abdecken einiger Dachpfannen lassen sich in  der Regel mit einem finanziellen Aufwand unter 1.000 Euro beheben.  Allerdings können heftige Stürme, die oft auch Nässeschäden durch  Niederschlag zur Folge haben, fünfstellige Schadensummen erreichen.

Gefahr von oben: Dächer können gefährlich werden

Sturmschäden sind durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt,  Schäden durch Schneedruck nicht. Dafür brauchen Hausbesitzer  zusätzlich eine Elementarschadendeckung, die auch bei Schäden durch  Naturkatastrophen wie Hochwasser, Erdbeben oder Lawinen zahlt.  "Inzwischen ist dieser Schutz wichtiger denn je", so Peter  Lodenkämper, Abteilungsleiter Betrieb der DEVK. Allen Hausbesitzern  rät der Experte: "Wird der Schneedruck auf dem Dach zu groß, sollte  man im Ernstfall die Feuerwehr rufen, um das Dach frei räumen zu  lassen." Wenig empfehlenswert ist es, nah an schwer schneebedeckten  Häusern zu parken. Wird das Auto durch eine Dachlawine beschädigt,  haftet der Hausbesitzer nicht, wenn solche Witterungen in der Region  selten vorkommen und deshalb keine Schutzgitter vorgeschrieben sind.  Die Kfz-Vollkaskoversicherung der DEVK zahlt jedoch. Das gilt auch,  wenn ein Ast unter seiner Schneelast bricht und aufs Auto fällt.

Eigentümer sollten die Streupflicht ernst nehmen

Gefährlich ist es bei Eis und Schnee aber auch für Fußgänger.  Hauseigentümer sind zum Winterdienst verpflichtet. Ohne  Haftpflichtversicherung kann es sehr teuer werden, wenn auf dem  Bürgersteig vor dem Haus oder auf einem öffentlichen Fußweg neben dem Gebäude jemand ausrutscht und sich verletzt. "Die Gerichte sehen den  Eigentümer klar in der Pflicht", erklärt Joachim Conzen,  Gruppenleiter der Abteilung Haftpflicht- und Unfall-Schaden bei der  DEVK. "Wer nicht selbst streuen kann, weil er alt, krank, berufstätig oder im Urlaub ist, muss sich um einen Ersatz kümmern. Vermieter  können ihre Mieter damit beauftragen - auch mündlich."

Die Gemeinden schreiben genau vor, wie gestreut werden muss: in der  Regel tagsüber zwischen 8:00 und 20:00 Uhr, eine Breite von ca. einem Meter. Als Streumittel sollte Granulat wie Splitt oder Lava-Asche  verwendet werden. Das ist umweltfreundlich, muss aber nach Ende der  Frostperiode wieder weggekehrt werden. An besonders gefährdeten  Stellen wie Treppen ist Salz jedoch erlaubt. Schneit es  ununterbrochen, muss alle paar Stunden der Weg wieder geräumt und  nachgestreut werden. Allerdings kann man auch vom Fußgänger  verlangen, dass er sich den Witterungsverhältnissen angemessen  verhält: also geeignetes Schuhwerk trägt und die geräumten Wege  nutzt.

DEVK-Checkliste für Autofahrer

- Winterreifen (mind. 4 mm Profiltiefe), Reifendruck prüfen

- Scheiben eis- und schneefrei halten, ggf. reinigen, Beleuchtung  prüfen

- Frostschutz für Scheibenreinigungsanlage und Motor nicht vergessen

- Türschlossenteiser nicht im Auto aufbewahren, Türgummis mit Talkum, Glyzerin oder Silikonspray pflegen

- Batterie prüfen, Fahrzeug ausreichend betanken

- Eiskratzer, ggf. Starthilfekabel, Schneeketten und Reservekanister  mitnehmen; bei längeren Fahrten auch warme Decken und Getränke sowie  Verpflegung

- Notrufnummern bereithalten: Kfz-Versicherungsnr., Schutzbrief,  Automobilclub



Frau Maschamay Poßekel
Tel.: 0221 757-1802
E-Mail: maschamay.possekel@devk.de

DEVK Versicherungen
Riehler Straße 190
50735 Köln
http://www.devk.de

Den DEVK Versicherungen vertrauen bundesweit mehr als 4 Millionen Kunden mit 12,4 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten. Dass sie besonders treue Kunden sind, hängt nicht zuletzt von der persönlichen Nähe ab: 1.100 Beratungsstellen, rund 2.100 hauptberufliche Vertriebspartner und über 5.000 nebenberufliche Vermittler sprechen für sich. Langjähriger Kooperations- und Vertriebspartner sind zudem die Sparda-Banken. Nach der Anzahl der Verträge ist die DEVK Deutschlands viertgrößter Hausrat-, fünftgrößter Pkw- und sechstgrößter Haftpflichtversicherer.