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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 23.10.2006
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Seit Juli profitieren 900.000 Patienten von zuzahlungsfreien Medikamenten

Entlastung für Versicherte: 8,5 Millionen Euro – neuer BKK-Service im Internet hilft Patienten künftig noch mehr zu sparen

Bereits 900.000 Patienten haben bis zum 30. September 2006 von der Regelung im Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) profitiert und Medikamente ohne Zuzahlung erhalten. Seit dem Start am 1. Juli 2006 sparten Versicherte damit rund 8,5 Millionen Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen konnten durch diese Regelung im gleichen Zeitraum Einsparungen in Höhe von 9 Millionen Euro verbuchen. Auf Vorschlag der Krankenkassen hatte der Gesetzgeber im AVWG die Möglichkeit geschaffen, Arzneimittel unter bestimmten Voraussetzungen (u. a. besonders günstig) von der gesetzlichen Zuzahlung zu befreien.

Konzentrierten sich die Befreiungen im ersten Schritt der AVWG-Umsetzung im Juli auf Medikamente aus 79 Gruppen mit identischen Wirkstoffen (4.990 Medikamente, davon über 50 Prozent befreit), kommen im November weitere 130 Wirkstoffgruppen hinzu. Diese zusätzlichen Gruppen mit derzeit 14.632 Arzneimitteln beinhalten viele Medikamente zur Behandlung chronischer Erkrankungen, z. B. Herzkrankheiten und Bluthochdruck. Wie viele Arzneimittel dieser Gruppen tatsächlich von der Zuzahlung befreit werden, hängt von der Preisentscheidung der pharmazeutischen Hersteller ab.

BKK-Internet-Suche: einfach, zielgenau und übersichtlich
Eine neue Suchfunktion auf der BKK Homepage bietet Versicherten ab sofort unter www.bkk.de/arzneimittel-ohne-zuzahlung nicht nur schnelle Informationen, sondern erstmals auch eine weitergehende Recherchefunktion. Gibt man in der Suchmaske den Arzneimittelnamen ein, erfährt der Versicherte auf einen Blick, ob sein eingegebenes Medikament von der gesetzlichen Zuzahlung befreit ist oder nicht. Optisch wird das durch Ampelfarben unterstützt: grün steht für zuzahlungsfrei und rot für nicht zuzahlungsfrei. Erscheint ein gelber Punkt, ist zwar das gesuchte Medikament nicht von der Zuzahlung befreit; es gibt aber zuzahlungsfreie Medikamente mit identischer Wirkstoffzusammensetzung aus der gleichen Gruppe. Diese wirkstoffidentischen Arzneimittel werden in einer Liste dargestellt und können ausgedruckt werden. Damit kann der Versicherte mit dem behandelnden Arzt klären, ob aus medizinischer Sicht eine Umstellung auf ein zuzahlungsfreies Arzneimittel möglich und sinnvoll ist. Die Suchfunktion ersetzt keinesfalls die ärztliche Beratung. Sie kann jedoch den Versicherten dabei helfen, sich künftig noch besser über preiswerte Arzneimittel zu informieren und damit bares Geld zu sparen. Bislang ist dieser Rechercheservice des BKK Bundesverbandes für Versicherte einzigartig.

Auf Basis der Preismeldungen der pharmazeutischen Hersteller zum 1. und 15. eines Monats wird die Internet-Suchfunktion vom BKK Bundesverband 14-tägig aktualisiert. Die Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel ist somit kein feststehendes Verzeichnis. Erhöht ein Hersteller beispielsweise den Preis, können Arzneimittel, die bereits zuzahlungsbefreit waren, wieder zuzahlungspflichtig werden. Oder auch umgekehrt, können Preissenkungen dazu führen, dass Arzneimittel, für die in der Vergangenheit eine Zuzahlung erforderlich war, künftig zuzahlungsbefreit sind.

Zahlen und Fakten rund um die Zuzahlungsbefreiung

  • zuzahlungsfreie Medikamente (Stand 15. Oktober): 2.687
  • Anzahl der Wirkstoffgruppen (Stand 15. Oktober): 69
  • Anzahl der Hersteller (Stand 15. Oktober): 73
  • Anzahl Versicherte, die profitierten (bis September): 900.000
  • Anzahl der Verordnungen (Juli bis September): 1,6 Millionen
  • Einsparungen für Versicherte (bis September): 8,5 Millionen Euro
  • Einsparungen für Kassen (bis September): 9 Millionen Euro



Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Herr Florian Lanz
Tel.: 030/22312-121
Fax: 030/22312129
E-Mail: presse@bkk-bv.de

BKK Bundesverband
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
Deutschland
www.bkk.de

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