Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 20.03.2009
Werbung

SoVD fordert Maßnahmen gegen Lohn-Diskriminierung von Frauen

Zum Equal Pay Day am 20. März erklärt Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack:

SoVD-Frauen fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit und beteiligen sich in Berlin, Hamburg, Hannover, Dortmund, Mannheim und weiteren Städten an den Kundgebungen zum Equal Pay Day. Die Lohn-Diskriminierung von Frauen muss ein Ende haben.

In Deutschland verdienen Frauen noch immer 23 Prozent weniger Lohn als Männer.  Damit haben Frauen erst am 20. März eines Jahres im Durchschnitt so viel verdient wie die Männer schon am Ende des Vorjahres. Der Lohn-Unterschied zwischen Frauen und Männern ist in Deutschland deutlich höher als der EU-Durchschnitt von 15 Prozent. Hinzu kommt, dass Frauen öfter in Jobs ohne Tarifbindung arbeiten, oft längere Arbeitszeiten und geringere Aufstiegschancen als Männer haben.

Der SoVD fordert die Politik, die Arbeitgeber und die Gewerkschaften auf, konkrete Maßnahmen gegen die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern zu ergreifen. Wir fordern Arbeitgeber auf, Lohnstrukturen zu überprüfen und die Benachteiligung von Frauen zu korrigieren. Wir fordern Gewerkschaften und Betriebsräte auf, sich in Tarifverhandlungen und in den Betrieben für gerechte Löhne von Frauen einzusetzen. Wir fordern die Bundesländer auf, durch einen flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer zu verbessern.

Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich einen gesetzlichen Mindestlohn zu beschließen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Verwirklichung von Lohngleichheit. Da überdurchschnittlich viele Frauen im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, würden Frauen von einem gesetzlichen Mindestlohn besonders profitieren – zum Beispiel Friseurinnen oder Floristinnen. Der SoVD fordert daher unverzüglich die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns.



Tel.: 030/72 62 22 -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

Sozialverband Deutschland e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
www.sovd.de

dvb-Pressespiegel abonnieren
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Mel- dungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de