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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.03.2011
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Stadtsparkasse München steigert Ergebnis des Vorjahres

Der Stadtsparkasse München ist es erneut gelungen, das bislang beste Ergebnis von 2009 noch einmal zu steigern: Das Betriebsergebnis nach Bewertung und vor Veränderung der Vorsorgereserven stieg 2010 um 24 Mio. Euro auf 157 Mio. Euro. „Unsere Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass die positive Geschäftsentwicklung das Ergebnis unserer langfristig ausgerichteten Unternehmensstrategie ist“, so der Vorstandsvorsitzende Harald Strötgen bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen des abgelaufenen Jahres.

Das Kreditvolumen erhöhte sich um 3,1 % auf 9,5 Mrd. Euro. Neu zugesagte Baufinanzierungen sprangen mit einem Plus von 23,3 % auf eine neue Höchstmarke von 1,24 Mrd. Euro. Kundeneinlagen stiegen um 1,6 % auf 12,4 Mrd. Euro, der Anteil der Privatkunden-Einlagen erreichte dabei erstmals die 10 Mrd. Euro-Grenze. Mit einem Jahresdurchschnittswert der Bilanzsumme (DBS) von 15,2 Mrd. Euro ist die Stadtsparkasse weiterhin fünftgrößte Sparkasse in Deutschland. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um 2,6 Prozentpunkte auf 62,3 %. Bayerns größte Sparkasse hat ihre Rücklagen um 46 Mio. Euro auf rund 940 Mio. Euro aufgestockt und eine Eigenkapital-Rentabilität nach Bewertung und vor Veränderung der Vorsorgereserven von 12,1 % erzielt (2009: 10,7 %).

Das Ergebnis der Stadtsparkasse München schlüsselt sich folgendermaßen auf: Der Zinsüberschuss stieg um 4,3 % auf 330 Mio. Euro, der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 5,3 % auf 79 Mio. Euro. Erträge aus Eigengeschäften trugen im vergangenen Jahr rund zu einem Drittel zum Gesamtertrag der Stadtsparkasse München bei.

Bezogen auf die DBS liegt der Anteil des Betriebsergebnisses nach Bewertung vor Veränderung der Vorsorgereserven bei gut 1,0 %. „Dieses Ergebnis zeigt, dass unsere Risikopolitik Früchte trägt: Letztlich ist nicht das Ergebnis vor, sondern nach Bewertung – also nach Abschreibungen – wichtig“, betont Strötgen. „Die Differenz zwischen Betriebsergebnis vor und nach Bewertung ist bei uns gering, weil wir kaum Abschreibungen zu verkraften haben“, so Strötgen weiter. Eine Abschreibung in Höhe von 7,4 Mio. Euro musste die Stadtsparkasse allerdings auf die Beteiligung an der Erwerbsgesellschaft der Landesbank Berlin vornehmen. Nachdem für die letzten beiden Geschäftsjahre von der BayernLB keine Zinsen auf Genussrechte und Stille Einlagen gezahlt wurden und für das Geschäftsjahr 2009 sogar das angelegte Kapital um 15,1 % herabgeschrieben werden musste, gibt es nun wieder positive Signale von der BayernLB. Nach vorläufigen Jahresabschlusszahlen hat die BayernLB ein Vorsteuerergebnis nach IFRS von rund 800 Mio. Euro erzielt. Auf Basis dieser vorläufigen Zahlen geht die BayernLB nach eigenen Aussagen davon aus, dass neben einer vollständigen Kapitalheraufsetzung der Genussscheine auch sämtliche Zinsansprüche der Genussschein-Inhaber aus dem Jahresergebnis 2010 der BayernLB (HGB Einzelabschluss) befriedigt werden können. Des Weiteren sollen aus heutiger Sicht erste begrenzte Wiederauffüllungen des herabgesetzten Kapitals der Stillen Einlagen durch die BayernLB erfolgen.

Auf der Kostenseite – also beim Verwaltungsaufwand – hat die Stadtsparkasse München einen Rückgang von 2,6 % auf 253 Mio. Euro erzielt. Im Personalaufwand des vergangenen Jahres enthalten ist aber auch die freiwillige Sonderzahlung an jeden Mitarbeiter in Höhe von bis zu 1.500 Euro, um sich mit dieser freiwilligen Zahlung bei den rund 2.500 Mitarbeitern und 280 Auszubildenden für ihren Einsatz 2010 zu bedanken. Der Gesamtaufwand dafür ergab rund 4,3 Mio. Euro an zusätzlichen Personalkosten. Im Vergleich zur Sonderzahlung im Vorjahr fiel diese für die Mitarbeiter 50 % höher aus.

Nach Dotierung der Vorsorgereserven mit 21 Mio. Euro (2009: 15,5 Mio. Euro) und Abzug von Steuern wird die fünftgrößte deutsche Sparkasse einen Jahresüberschuss von 53 Mio. Euro ausweisen. Die Stadtsparkasse München plant, ihrem Verwaltungsrat zu empfehlen, davon 7,5 Mio. Euro für 2010 an die Landeshauptstadt München als Träger auszuschütten (2009: 6 Mio. Euro). Dieser Betrag wird für gemeinnützige Zwecke verwendet.

Das Gesamtwachstum des Kreditbestands in Höhe von 3,1 % auf 9,5 Mrd. Euro wird lediglich um ein leicht rückläufiges Kreditvolumen öffentlicher Haushalte geschmälert. Etwa die Hälfte (4,8 Mrd. Euro) der vergebenen Kredite ergibt sich aus dem Privatkundengeschäft, weitere 4,2 Mrd. Euro (+ 1,7 %) entfallen auf das Firmenkundenkreditgeschäft. Wachstumsmotor waren erneut die Baufinanzierungen – Kerngeschäft der Stadtsparkasse München. Insgesamt hat die Stadtsparkasse rd. 7.300 Immobiliendarlehen in Höhe von insgesamt 1,24 Mrd. Euro zugesagt. Immobilienbesitz in München gilt als sichere Kapitalanlage.

Alle Kundeneinlagen zusammengerechnet, ergibt sich zum Jahresende 2010 ein Volumen von 12,4 Mrd. Euro (+ 1,6 %). Einlagen von Privatkunden stiegen dabei erstmals über die 10 Mrd. Euro-Grenze und nahmen überproportional zu. Damit sieht sich die Stadtsparkasse München darin bestätigt, das Vertrauen ihrer Kunden zu genießen. Trotz der positiven Entwicklung der Wertpapiermärkte war das Interesse der Kunden an Wertpapieren im zweiten Jahr nach Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise weiterhin verhalten. Stattdessen gab es eine deutliche Verschiebung hin zu bilanzwirksamen Produkten. In Erwartung steigender Zinsen haben sich viele Kunden nicht für einen längeren Anlagezeitraum festgelegt, sondern fällig gewordene Gelder kurzfristig geparkt.

Das dynamische Wachstum des Geschäftsfelds Private Banking zeigt, dass die Stadtsparkasse München auch für Kunden mit sehr differenzierten Erwartungen das passende Produkt- und Leistungsspektrum bietet. Um der steigenden Nachfrage nach einer individuellen Betreuung durch die Spezialisten und wachsender Volumina gerecht zu werden, verstärkt die Stadtsparkasse München das Private Banking mit zusätzlichen Mitarbeitern und Geschäftsfeldern. Auch die Zahl der betreuten Stiftungen wächst kontinuierlich: So hat das Generationen- und Stiftungsmanagement der Stadtsparkasse im vergangenen Jahr weitere 16 Stiftungen bei der Gründung begleitet.

Das Versicherungsgeschäft lief für die Stadtsparkasse München im Jahr 2010 sehr erfreulich: So haben Kunden bezogen auf das Beitragsvolumen 25 % mehr Vorsorgeverträge abgeschlossen als im Jahr zuvor. Die größten Zuwächse gab es bei Rentenversicherungen; aber auch Lebensversicherungen waren in 2010 wieder sehr gefragt.

Klassische Produkte wie Bausparverträge sind weiterhin attraktiv, um sich auf diese Weise günstiges Baugeld zu sichern. Das Volumen der neu abgeschlossenen LBS-Bausparverträge stieg gegenüber 2009 um rund 10 % auf 432 Mio. Euro und stellt damit das bislang beste Vertriebsergebnis bei Bausparverträgen dar. Bezogen auf das Abschlussvolumen sind fast ein Fünftel des Neugeschäfts Verträge der Riester-Variante. Dies zeigt, dass diese noch junge Variante der gesetzlich geförderten Altersvorsorge von Kunden sehr gut angenommen wird.

Die meisten der rd. 200.000 Kunden, die OnlineBanking einsetzen, verwenden zur Legitimation indizierte TAN-Listen auf Papier. Diese ersetzt die Stadtsparkasse nun durch zwei neue Legitimationsverfahren, die einen noch höheren Sicherheitsstandard erreichen. Beim innovativen chipTAN-Verfahren generiert der Nutzer seine Transaktionsnummer mit einem chipTAN-Gerät und seiner Sparkassenkarte selbst. Da diese TAN aus auftragsbezogenen Daten berechnet wird, ist sie somit nur für diesen Auftrag gültig. Beim smsTAN-Verfahren fordert der Kunde für eine Transaktion eine TAN an, die ihm direkt an das eigene Mobiltelefon geschickt wird.

Um den Bedarf an zusätzlichen kompetenten Bankberatern zu erfüllen, hat die Stadtsparkasse die Zahl der bankspezifisch Beschäftigten um 25 auf 2.497 Mitarbeiter erhöht (2009: 2.472). Zum Jahreswechsel waren außerdem 278 Auszubildende beschäftigt, dies ergibt eine Ausbildungsquote von 11,1 %. Die Zahl der Ausbildungsplätze möchte die Stadtsparkasse München zum nächsten Ausbildungsbeginn im September noch mal um zehn weitere Plätze auf 130 aufstocken.

Die Förderung der Stadtsparkasse München, ihrer fünf Stiftungen sowie die Gewinnausschüttung an die Landeshauptstadt München zusammengerechnet erhöhte sich das gesellschaftliche Engagement von 11,6 Mio. Euro auf 12,7 Mio. Euro. Die Ausschüttung an die Landeshauptstadt als Eigentümer ist an gemeinnützige Zwecke gebunden.



Herr Dr. Joachim Fröhler
Pressesprecher
Tel.: 089 2167-47301
E-Mail: presse@sskm.de

Stadtsparkasse München
Sparkassenstr. 2
80331 München, Stadt
www.sskm.de

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