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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.01.2007
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Steigerung auf hohem Niveau: Rund 412.000 AOK-Versicherte von Zuzahlungen befreit

140.000 Vorab-Befreiungen für 2007 schon vor dem Jahreswechsel umgesetzt

Die AOK Baden-Württemberg hat im Jahr 2006 mit rund 412.000 erstmals in einem Jahr mehr als 400.000 Versicherte von Praxisgebühr und Zuzahlungen befreit. Sie hatten im Lauf des Jahres ihre individuelle Belastungsgrenze bei Zuzahlungen erreicht. Damit ist die Zahl der Befreiten im Vergleich zu 2004 und 2005 weiter deutlich angestiegen.

Für 2007 hat die AOK Baden-Württemberg zudem besonders betroffenen Versichertengruppen eine Vorab-Be-freiung angeboten: Fast alle haben die Möglichkeit genutzt. Mehr als 140.000 Versicherte, die häufig zum Arzt müssen und ein niedriges Einkommen haben, sind deshalb schon seit dem Jahreswechsel im Besitz einer 'Befreiungskarte'. Damit brauchen sie für das gesamte Kalenderjahr 2007 keine Zuzahlungen mehr zu leisten und keine Praxisgebühr zu bezahlen.

Die Zuzahlungen, die volljährige Versicherte nach der seit 2004 geltenden gesetzlichen Regelung leisten müssen, dürfen zwei Prozent des Haushalts-Bruttoeinkommens pro Kalenderjahr nicht übersteigen. Für chronisch schwerwiegend kranke Menschen ist diese 'individuelle Belastungsgrenze' auf nur ein Prozent vermindert. Wenn AOK-Versicherte im Laufe eines Kalenderjahres diese Grenze mit häufig anfallenden Zuzahlungen erreichen, stellt die AOK ihnen den 'Befreiungsausweis' aus - damit fallen für den Rest des Kalenderjahres keine Zuzahlungen mehr an. Zum 31.12.2006 waren das bei der AOK Baden-Württemberg 412.000 Versicherte - ein Jahr zuvor lag die Zahl bei 395.000; im Jahr 2004 waren es 378.000.

"Wir setzen die Zuzahlungs- und Befreiungsregelungen so versichertenfreundlich wie nur möglich um", so der AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Rolf Hoberg. "Vor allem für diejenigen, die jetzt schon für 2007 befreit sind, entfällt das lästige Sammeln, Aufbewahren und Nachrechnen einzelner Zuzahlungsquittungen", so Hoberg weiter.

Die Vorab-Befreiung für 2007 hat die AOK Baden-Württemberg Personen angeboten, die schon sehr früh im Jahr ihre individuelle Belastungsgrenze erreicht hätten - etwa Rentner und Sozialhilfeempfänger. Sie wurden angeschrieben und erhielten das Angebot, ihre 'Belastungsgrenze' einzuzahlen, um sehr frühzeitig von Zuzahlungen und Praxisgebühr in 2007 befreit zu sein. "Die mehr als 140.000 Versicherten sparen Zeit und Wege und wir verringern unnötigen Verwaltungsaufwand", so Hoberg. Die gewonnenen Kapazitäten werden für eine weiter optimierte Versichertenberatung genutzt. "Wir wollen schlichtweg Wort halten, ganz nach dem Motto: die AOK tut mehr", so der Vorstandschef.

Damit alle Versicherten einen guten Überblick über ihre geleisteten Zuzahlungen behalten können, gibt es das 'AOK-Sparbuch', in dem Belege gesammelt und Summen eingetragen werden können. So ist jeder Versicherte immer genau informiert, welche Zuzahlungen und Praxisgebühren er geleistet hat und wann für ihn die Zuzahlungsbefreiung für das Restjahr in Frage kommt. Das Sparbuch gibt es kostenlos in allen AOK-KundenCentern.



Pressestelle
Herr
Tel.: 0711 25 93-234
E-Mail: presse@bw.aok.de

AOK Baden-Württemberg
Heilbronner Str. 184
70191 Stuttgart
Deutschland
www.aok.de/bw

Die AOK Baden-Württemberg versichert 3,9 Millionen Menschen und zahlt fast 9,8 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung.

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