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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 02.01.2008
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Stimmungsbarometer der Börsen Hamburg-Hannover: Anleger zwischen Optimismus und Verunsicherung

Hamburg, Dezember 2007 - Die Börsenschwankungen im Jahr 2007 sorgen für eine geteilte Stimmung unter Anlegern. Eine Mehrheit von 54 Prozent von ihnen hat das Börsenjahr 2007 positiv erlebt und blickt zuversichtlich in die Zukunft. 46 Prozent bezeichnen die vergangenen zwölf Monate sogar als Erfolg - die jüngste Marktentwicklung hat sie in ihrem Verhalten bestärkt. Der Deutsche Aktienindex DAX erzielte im Juli mit 8.151 Punkten ein neues Allzeithoch, unterlag im Zuge der US-Hypothekenkrise aber anschließend stärkeren Schwankungen. Als Konsequenz meinen 40 Prozent der Anleger, dass die Veränderungen im ablaufenden Jahr sie erschüttert haben; 36 Prozent der Befragten empfanden das Jahr als "unsicher" und fühlen sich "beunruhigt".

"Die Anleger stehen angesichts des aktuellen Börsenumfelds vor großen Herausforderungen. Die meisten gehen diese aktiv an und reagieren flexibel und zeitnah auf Marktbewegungen", sagt Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der Börsen AG, der Trägergesellschaft der Börsen Hamburg-Hannover. Die Bereitschaft, aktiver als bisher Depotveränderungen vorzunehmen, zeigt sich beispielsweise anhand der steigenden Handelsaktivität: "Die Privatanleger sind 2007 selbstbestimmter geworden. Sie erkennen, dass sich in Krisenzeiten auch Investmentchancen ergeben und nutzen diese durch Anlageentscheidungen."

Häufiger als die US-Immobilienkrise, die für fast jeden fünften Anleger eine persönliche Relevanz hat, spielt die Abgeltungssteuer eine Rolle: 26 Prozent der Befragten meinen, dass dieses Thema sie betrifft und ihr Anlageverhalten beeinflussen wird. Vor diesem Hintergrund will künftig nur die Hälfte der Befragten bei ihrer Finanzplanung alles so belassen wie bisher. 46 Prozent wollen sich stärker um ihre Geldanlagen kümmern. Etwa jeder fünfte Befragte will dabei selbst aktiv werden und seine Entscheidungen ohne Berater treffen. Der Trend zur Eigenständigkeit in Finanzfragen zieht sich zwar durch alle Altersgruppen, ist bei den Anlegern zwischen 40 und 50 Jahren aber überdurchschnittlich ausgeprägt.

"In der Lebensmitte bricht bei vielen Menschen die Phase an, in der sie sich aktiv mit ihren Finanzen beschäftigen. Bemerkenswert ist der große Anteil der Anleger, die ihre Strategie ohne fachlichen Rat festlegen. Hierfür ist Wissen über Geldanlagen, den Depotaufbau und Handelsmöglichkeiten nötig", so Dr. Ledermann. Die Börsen Hamburg-Hannover decken den Informationsbedarf der Anleger mit zahlreichen Seminaren, bei denen Themen wie die technische Analyse, Börsenpsychologie Portfoliostrategie und andere im Mittelpunkt stehen. Termine und Informationen stehen ab Mitte Januar unter www.boersenag.de.

Insgesamt wird der Umgang mit Geldanlagen intensiver: Während 13 Prozent der Befragten angeben, sich seltener um ihre Finanzen zu kümmern als in den vergangenen drei Jahren, befassen sich 41 Prozent der Anleger häufiger mit ihrer Vermögensplanung. Jeder Zweite der 18- bis 39-Jährigen bekundet, sich dieses Jahr öfter damit beschäftigt zu haben. Jüngeren Menschen fällt es besonders leicht, die Rolle des mündigen Anlegers anzunehmen.

Die Umfrageergebnisse sind über die Pressekontakte (s. u.) erhältlich.



Herr Kay Homann
Tel.: 040/36 13 02-31
E-Mail: k.homann@boersenag.de

Börse Hamburg
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
www.fondsboersedeutschland.de

Die 1999 gegründete Börsen AG ist die Trägergesellschaft der Börsen Hamburg und Hannover. An den beiden Handelsplätzen sind mehr als 7.600 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, Anleihen, Options- und Genussscheine sowie Zertifikate. Zudem lassen sich über die speziellen Handelsplattformen der Börsen AG offene sowie geschlossene Fonds handeln. Zu den Handelsteilnehmern der Unternehmensgruppe zählen mehr als 170 in- und ausländische Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen.
Die Börsen AG erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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