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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.03.2007
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Stimmungshoch am Finanzplatz Frankfurt

Finanzdienstleister noch optimistischer als Banken und Versicherungen

Neuer CFS-Finanzplatzindex beobachtet die Entwicklung der Finanzindustrie in Deutschland

Das Center for Financial Studies (CFS) präsentiert heute offiziell den CFS-Finanzplatzindex. In vierteljährlichem Abstand wird der Index künftig über die Einschätzungen der Finanzmarktakteure hinsichtlich der Entwicklung des Finanzstandortes Deutschland Auskunft geben. Der erste Indexwert beträgt 126,2 und deutet auf ein Stimmungshoch am Finanzplatz Frankfurt hin.

Der CFS-Finanzplatzindex basiert auf einer Mitte Februar 2007 durchgeführten Managementbefragung unter 150 Führungskräften des Finanzplatzes Frankfurt. Die Erweiterung des Panels auf Deutschland ist für die nächste Zukunft vorgesehen. Der CFS-Finanzmarktindex fasst die Beurteilung und Erwartungen bezüglich spezifischer Unternehmenskennzahlen zusammen und gibt somit eine repräsentative Erwartungshaltung wieder. Konstruktionsbedingt beträgt der maximale Indexwert 150, der minimale 50. Ein Wert von 100 signalisiert eine neutrale Stimmungslage. Der nun ermittelte, erste Indexwert von 126,0 deutet auf eine sehr positive Stimmungslage der Finanzbranche und der mit ihr verbundenen Unternehmen hin.

Dabei übertreffen die Erwartungen für das aktuelle Quartal noch die guten Werte des letzten Quartals im Jahr 2006. Diese Aufwärtsbewegung resultiert aus einem erwarteten Beschäftigungszuwachs, vor allem bei finanzplatzorientierten Dienstleistern wie Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und Ratingagenturen. Die Ertragserwartungen sind dagegen auf hohem Niveau leicht rückläufig.

Grundsätzlich sind die befragten Unternehmensvertreter gedämpft optimistisch für die zukünftige, internationale Entwicklung des Finanzstandortes Frankfurt. Dabei sind es wiederum die finanzplatzorientierten Dienstleister, deren Erwartungen deutlich positiver ausfallen, als jene der klassischen Finanzinstitute: Banken, Versicherungen, Investmentgesellschaften und die Börse.

Die internationale Börsenkonsolidierung wird gegenwärtig überwiegend als Bedrohung für den Finanzplatz wahrgenommen, insbesondere von den Finanzinstituten. Langfristig erwartet man aber von einer allein operierenden Deutschen Börse AG keineswegs eine Marginalisierung des Börsenplatzes Frankfurt.

Die anstehende Umsetzung der europäischen Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID), die zu erhöhter Transparenz im Wertpapiergeschäft beitragen wird, schlägt sich in der Erwartung nieder, dass es zu einer Umverteilung der Erträge hin zu den Finanzdienstleistern kommen wird. Finanzinstitute, insbesondere Banken, sehen dagegen per Saldo eine weitere Kostenbelastung auf sich zukommen.

Der CFS-Finanzplatzindex ist Teil des hessischen Finanzplatz-Monitorings, mit welchem die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes im europäischen Vergleich gemessen werden soll. Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen hat diesbezüglich bereits im Sommer 2006 die Auftaktstudie „Finanzplatz Frankfurt – Ein Standort bewegt sich“ veröffentlich, die für den Finanzplatz Frankfurt die kontinentaleuropäische Führungsrolle als möglich erachtet. Sie unterstützt das CFS organisatorisch und finanziell beim Dauerbetrieb des Finanzplatzindex und ist neben der Frankfurt School of Finance & Management und der Hessen Agentur Partner im Gesamtprojekt Finanzplatz-Monitoring.

Die nächste Befragung für den CFS-Finanzplatzindex findet vom 16. bis 20. April 2007 statt und soll im Hinblick auf die Abdeckung des Finanzplatzes Deutschland kontinuierlich ausgebaut werden. Interessierte Unternehmen aus der Finanzbranche, die bisher nach nicht an der Befragung teilnehmen, können sich zwecks weiterer Informationen an das CFS wenden.

Weitere Informationen zum CFS-Finanzplatzindex, z.B. eine Übersicht der an der Befragung beteiligten Unternehmen sowie die genaue Abgrenzung von Finanzinstitutionen und finanzplatzorientierten Dienstleistern, erhalten Sie unter http://www.finanzplatzindex.de.



Herr Stephan H. Späthe
Tel.: (069) 798-30090
Fax: (069) 798-30077
E-Mail: spaethe@ifk-cfs.de

Center for Financial Studies
an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Mertonstr. 17-21
60325 Frankfurt am Main
www.ifk-cfs.de

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