Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 03.12.2012
Werbung

Studie “Gesundheit im Unternehmen“:

Erst jeder dritte Mittelständler betreibt ein betriebliches Gesundheitsmanagement

Gesundheit am Arbeitsplatz gewinnt auch im Mittelstand zunehmend an Bedeutung. Dennoch haben 62 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland bisher noch kein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eingeführt. Begründet wird diese Zurückhaltung vor allem mit fehlenden Ressourcen und einem zu großen Verwaltungsaufwand. Mittelständler, die bereits ein BGM betreiben, nehmen dafür zumeist rund 10.000 Euro jährlich in die Hand. Ohne die Unterstützung externer Experten kommen aber auch sie nicht aus. Das sind Ergebnisse der Studie „Gesundheit im Unternehmen“ der Süddeutschen Krankenversicherung und der mhplus Krankenkasse in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

„Wie unsere Studie weiter zeigt, verfolgen die Unternehmen mit ihren derzeitigen Aktivitäten – egal ob gut organisiertes BGM oder gelegentlich stattfindende Kurse – drei wesentliche Ziele: Gesundheitsförderung, Motivation und Leistungssteigerung“, sagt Klaus Henkel, Vorstandsvorsitzender der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK). „Dass mehr als 90 Prozent der Mittelständler an erster Stelle mit der Verbesserung des Gesundheitszustands ihrer Belegschaft die Zahl der Krankmeldungen senken möchten, verwundert dabei nicht. Denn jedes Jahr entstehen den hiesigen Betrieben im Durchschnitt rund 3.600 Euro krankheitsbedingte Kosten pro Mitarbeiter.“

Aktivitäten zielen auf die Belegschaft

Doch auch über direkte Einsparungen aufgrund reduzierter Fehlzeiten hinaus hat der Mittelstand die Wirkung der betrieblichen Gesundheitsförderung erkannt. Acht von zehn Unternehmen möchten mit ihrem Engagement ihr Image als fürsorglicher Arbeitgeber verbessern. Hierbei fällt auf, dass Firmen mit einem umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagement die Wirkung auf das eigene Renommee schon deutlich mehr verinnerlicht haben als Betriebe, die bisher nur auf Einzelmaßnahmen setzen. Allen Unternehmen ist dabei interessanterweise gemein, dass ihre Aktivitäten in erster Linie auf die jetzige Belegschaft zielen. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter rangiert in der Bedeutung deutlich dahinter.

Kooperation mit externen Partnern

Organisatorisch sind sowohl BGM-Lösungen als auch die Einzelmaßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung bei mehr als drei von vier Mittelständlern in der Personalabteilung angesiedelt. Hauptberuflich Verantwortliche für dieses Thema sind im Mittelstand hingegen noch eher die Ausnahme. Um diese fachliche Lücke zu schließen, kooperieren zwei Drittel der mittelständischen Unternehmen mit externen Partnern. Winfried Baumgärtner, Vorstand der mhplus Krankenkasse, betont: „Gleich nach den medizinischen Dienstleistern sind Versicherer und Krankenkassen die wichtigsten Ansprechpartner für den Mittelstand. Dass dabei 90 Prozent der Unternehmen mit ihren Partnern zufrieden sind, ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.“

Hintergrund-Informationen

Seit Beginn des Jahres 2009 kooperieren SDK als private und mhplus als gesetzliche Krankenversicherung eng miteinander. Besondere Angebote im Bereich der privaten Zusatzversicherung für gesetzlich Versicherte sind ein Bestandteil dieser Kooperation. Darüber hinaus nutzen die Kooperationspartner gemeinsam den unternehmerischen Spielraum zur aktiven Gestaltung des Gesundheitsmarktes über die Kernleistung Versicherung hinaus. Ein weiterer fester Bestandteil der Kooperation ist darum seit 2011 eine enge Zusammenarbeit im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Zum Jahresbeginn 2013 stärken SDK und mhplus den Bereich BGM mit einer neuen umfassenden Angebotspalette für Firmenkunden, die für ihr innerbetriebliches Gesundheitsmanagement auf externe Anbieter setzen.

Für den „Themenkompass 2012: Gesundheit im Unternehmen“ wurden im Auftrag der Süddeutschen Krankenversicherung und der mhplus Krankenkasse durch das Marktforschungsinstitut forsa insgesamt 100 für das Thema Gesundheit verantwortliche Entscheider aus mittelständischen Unternehmen (50 bis 500 Mitarbeiter) der Branchen Handel und Dienstleistungen befragt.

Grafik: Ein Teil des Mittelstands hat BGM noch nicht auf dem Radar

Zur Präsentation der Ergebnisse

SDK-Servicebereich für Makler


Pressekontakt SDK
E-Mail: Monika.Krimmer@sdk.de
Tel.: 0711 / 57 78 – 647
Fax: 0711 / 57 78 – 667

Pressekontakt mhplus
E-Mail: Michael.Pfeiffer@mhplus.de
Tel.: 0 71 41 / 97 90 - 304
Fax: 0 71 41 / 97 90 – 246

Die SDK im Profil:

Die SDK mit Sitz in Fellbach ist in Süddeutschland der Krankenversicherungsspezialist der Volksbanken Raiffeisenbanken. Hier zählt die SDK mit über 700 Millionen Euro Beitragseinnahmen zu den größten privaten Krankenversicherern. Über 590.000 Versicherte bauen beim Thema Gesundheitsvorsorge auf die SDK. Für kompetente Beratung und Hilfe sorgen rund 800 Beschäftigte im Innen- und Außendienst. Mit ihrem Kooperationspartner aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, der mhplus Krankenkasse, bietet die SDK Vorsorgelösungen aus einer Hand. Renommierte Wirtschaftsmagazine und führende Rating-Unternehmen zählen die SDK zu den besten Unternehmen der Branche. Zu den kleineren Unternehmen zählt die Süddeutsche Lebensversicherung mit etwa 1,4 Milliarden Euro Versicherungssumme. Sie überzeugt durch höchste Kundenzufriedenheit und exzellente Kapitalanlageergebnisse. Die Süddeutsche Allgemeine Versicherung sichert Unfälle ab und macht das Angebot als Personenversicherer komplett.

Die mhplus im Profil:

Die mhplus BKK mit Sitz in Ludwigsburg ist offen für alle gesetzlich Krankenversicherten. Rund 1.000 Mitarbeiter betreuen an über 30 Standorten bundesweit rund 570.000 Versicherte. Unabhängige Tests belegen hohe Servicestandards und umfangreiche Mehrleistungen. In Fragen privater Zusatzversicherungen kooperiert die mhplus eng mit der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK). Der allgemeine Beitragssatz beträgt 15,5 Prozent. Dies entspricht dem seit dem 1. Januar 2011 geltenden Einheitsbeitragssatz aller gesetzlichen Krankenkassen. Es werden keine Zusatzbeiträge erhoben.



dvb-Pressespiegel abonnieren
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Mel- dungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de