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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 11.09.2006
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Tatort Chefetage: Straf-Rechtsschutz für Unternehmen

Von "Schmiergeld-Affären" über Skandale um Gammelfleisch oder Bilanzfälschungen reicht die Palette der Unternehmensverfehlungen. Staatsanwaltschaften rüsten auf, um diese strafrechtlichen Verstöße zu ahnden. Der Allianz Straf-Rechtsschutz trägt das Kostenrisiko möglicher Strafverfahren.

Es ist kurz vor 16 Uhr. Einige Mitarbeiter des mittelständischen Familienunternehmens bereiten sich langsam auf den Feierabend vor, andere richten sich auf die Spätschicht ein. Plötzlich wird dieses vertraute Bild durchbrochen: Fast überfallartig biegen auf das Firmengelände dunkle Limousinen, zwei Polizeiautos und ein Kleintransporter ein.

Die Insassen springen aus den Fahrzeugen und verteilen sich gezielt Richtung Verwaltungsgebäude und Produktionshallen. Ein gut gekleideter Herr in Begleitung zweier Uniformierter steuert zielstrebig auf das Büro des Firmenchefs zu. Die überraschte Sekretärin hat keine Chance, die Herren anzumelden und wird selbst freundlich, aber bestimmt von einem Beamten in das Nebenzimmer gebeten.

Dem Unternehmer stellt sich der Fremde vor: "Guten Tag, mein Name ist Hendrik T., Staatsanwalt. Gegen Sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, und ich habe hier den Durchsuchungsbefehl für Ihre Geschäftsräume."        

Im Visier des Staatsanwalts   
   
Wie konnte es dazu kommen? Das Unternehmen ist seit langem Zulieferer für einen großen Automobil-Konzern. Dessen Einkaufsmanager wird verdächtigt, Aufträge gegen hohe Schmiergeldzahlungen vergeben zu haben. Dadurch sind nun auch die Lieferanten ins Visier der Staatsanwaltschaften geraten.

Die Strafverfolger suchen die "Stecknadel im Heuhaufen", also Beweise für ihre Vermutungen und die verantwortlichen Drahtzieher. Sie gehen entsprechend gründlich vor: Jeder Schrank wird geöffnet, jeder Schreibtisch durchsucht. Alles, was das Interesse der Ermittler weckt, wird beschlagnahmt. Auch vor Privaträumen oder der Hausbank machen sie keinen Halt. Oft taucht ein weiterer Trupp zeitgleich im Eigenheim des Unternehmensleiters auf und stellt es auf den Kopf. Diese Ermittlungen finden ohne Ansehen der betroffenen Person und teilweise mit rabiaten Mitteln bis hin zur Festnahme statt.
   
Die Last der Verantwortung   
   
Niemand ist gegen strafrechtliche Ermittlungen gefeit. Der vage Verdacht einer strafbaren Handlung reicht bereits aus, um ins Fadenkreuz der Justiz zu geraten. Dabei ist nicht das Unternehmen selbst im Fokus der Ermittler, sondern ausschließlich natürliche Personen. Denn nur sie können strafrechtlich zur Verantwortung und später vor den Kadi gezogen werden.

Besonders hart trifft es diejenigen, die unternehmerische Verantwortung tragen. Ihnen wird nicht nur ihr eigenes Handeln, sondern auch das ihrer Mitarbeiter oder beauftragter Subunternehmen zugerechnet. Alleine aus organisatorischen Pflichten wie qualifizierter Auswahl, klarer Anweisung und lückenlos dokumentierter Kontrolle von Personal und Fremdfirmen ergeben sich viele Risiken, die strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Die unmittelbare Beteiligung an einem bestimmten Ereignis muss daher nicht gegeben sein.
   
Ermittlungen in alle Richtungen   
   
Sind die Mühlen der Ermittler in Bewegung geraten, kann Kommissar Zufall das Verfahren auch in ganz andere Richtungen lenken. Selbst wenn sich der ursprüngliche Vorwurf als haltlos erweißt, können sich aus den beschlagnahmten Unterlagen neue Verdachtsmomente zum Beispiel wegen steuerrechtlicher Verstöße oder Insiderhandels ergeben. Juristische Fallstricke gibt es genug. Die Anlässe für diese meist langwierigen Strafverfahren sind weit gefächert.

Die Folgen solcher Strafverfahren können gewaltig und durchaus Existenz bedrohend sein. Der Besuch des Staatsanwalts und seine Aktivitäten bleiben selten "unter der Decke". Gerüchte machen die Runde und verunsichern Personal, Geschäftspartner und Banken. Das Image der betroffenen Firmen und Personen leidet - Aufträge werden zurückgezogen, gute Mitarbeiter wechseln zur Konkurrenz, Kredite werden nicht verlängert. Nur wenn dieser Entwicklung schnell und qualifiziert entgegen gesteuert wird, können die Folgen so gering wie möglich gehalten werden.
   
Allianz trägt die Kosten   
   
Das Strafrecht ist tückisch, und die, die es ahnden, sind mit allen juristischen Wassern gewaschen. Schnelle und professionelle Hilfe hat deshalb in einem Strafverfahren höchste Priorität. Nur durch einen versierten Fachanwalt können die strafrechtlichen Folgen für Mitarbeiter und Unternehmen abgefedert werden. Als erfahrener Ansprechpartner für Justiz und Betroffene leitet er unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege, um eine sinnvolle Verteidigungsstrategie aufzubauen. Dieser Einsatz kostet Zeit und Geld: Honorare für Strafrechtler und Sachverständige und können schnell in die Zehntausende gehen. Diese Kosten trägt der Allianz Straf-Rechtsschutz.



Sprecherin Versicherungs-kommunikation
Frau Kirsten Becker
Tel.: +49.89.3800-18170
Fax: +49.89.3800-18265 oder 18266
E-Mail: kirsten.becker@allianz.de

Allianz Versicherungs-AG / Sachgruppe Deutschland
Königinstraße 95
80802 München
Deutschland
www.allianz.de

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