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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.12.2008
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Trotz globaler Finanzkrise: Lateinamerika bleibt im Fokus internationaler Unternehmen

• Laut aktueller Umfrage bleibt mittelfristige Perspektive trotz weltweitem Konjunkturrückgang positiv • Brasilien und Mexiko gelten bei den befragten Unternehmen als wichtigste Märkte • 61 Prozent rechnen in den kommenden drei Jahren mit einer jährlichen Umsatzsteigerung von mehr als 6 Prozent

Köln, Dezember 2008 - Lateinamerika ist weiterhin für Unternehmen attraktiv, die ihre Absatzmöglichkeiten erweitern möchten. Auch wenn die Befragten der Ansicht sind, dass Lateinamerika kurzfristig nicht gegen den weltweiten Konjunkturrückgang gefeit ist, so sind die mittelfristigen Prognosen dennoch optimistisch. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie „Ein vielschichtiges Bild – Investitions- und Handelsgeschäfte in Lateinamerika“, die die Economist Intelligence Unit von August bis Oktober 2008 im Auftrag des weltweit führenden Kreditversicherers Atradius durchgeführt hat. Die 300 dafür befragten international tätigen Unternehmen sind bereits in Lateinamerika aktiv oder planen es. Für 53 Prozent der Befragten waren die wirtschaftlich rückläufigen traditionellen Märkte für die Suche nach Geschäftsmöglichkeiten in Lateinamerika ausschlaggebend. 50 Prozent nannten den Wettbewerbsdruck auf den heimischen Märkten als einen entscheidenden Faktor.

Die Frage nach dem interessantesten Markt innerhalb Lateinamerikas fiel eindeutig aus: 69 Prozent der Befragten gaben Brasilien als wichtigen Markt für ihre mittelfristige Expansionspolitik an, gefolgt von Mexiko mit 48 Prozent. Beide Länder verfolgen nach Ansicht der befragten Unternehmen eine marktfreundliche Wirtschaftspolitik. Auch Peru und Chile schnitten in der Umfrage gut ab. Die wirtschaftliche und politische Stabilität, die Corporate Governance, das Rechtssystem und Zollwesen sowie die Vertragstreue der Geschäftspartner wurden positiv bewertet.

Positive Erwartungen haben die Befragten auch bezüglich der Wirtschaftsentwicklung. 61 Prozent gehen davon aus, dass ihre Jahresumsätze aus dem Handel mit der Region um mehr als 6 Prozent in den nächsten drei Jahren steigen werden. 59 Prozent erwarten, dass ihr jährlicher Gewinnzuwachs in Lateinamerika im selben Zeitraum 6 Prozent erreicht.

Die befragten Unternehmen sehen durch Kriminalität, Korruption und politische Instabilität aber auch Hemmnisse für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in Lateinamerika. Auch müssen Länder wie Venezuela und Argentinien die schnell voranschreitende Inflation erst noch in den Griff bekommen.

„Lateinamerika hat Unternehmen, die neue Expansionsmärkte suchen, offensichtlich viel zu bieten“, kommentiert Isidoro Unda, CEO von Atradius die Studienergebnisse. „Mit einer jungen und wachsenden Bevölkerung besteht eine große Nachfrage nach importierten Verbrauchsgütern, und die Reformen der letzten Jahre tragen weiterhin zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Stabilität in vielen Teilen der Region bei.”

Die Umfrage „Ein vielschichtiges Bild – Investitions- und Handelsgeschäfte in Lateinamerika“ ist die aktuellste Veröffentlichung in einer von Atradius in Auftrag gegebenen Reihe, die Unternehmen über Chancen und Risiken bei der Geschäftstätigkeit mit Schwellenländern informiert. Wie die bisherigen Untersuchungen dieser Reihe kann auch diese Studie kostenlos unter www.atradius.de im Bereich Publikationen heruntergeladen werden. 



Frau Andrea Köhnen
Pressesprecherin
Tel.: 0221 2044 1145
E-Mail: andrea.koehnen@atradius.com

Atradius Kreditversicherung
Opladaner Straße 14
50679 Köln
http://www.atradius.de/

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

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